Foto: © Formula Student Germany

Wir waren dabei: Rückblick auf die Formula Student Germany 2017

Highlights und Eindrücke der Sponsoren der FSG 2017 in Hockenheim – von Spannung, Freude und Herausforderungen

Diana Jarzombek, Talent Acquisition bei BASF:

»Die FSG hat einen speziellen Charakter, sie ist von Internationalität und Kreativität geprägt. Wir kommen dort mit den Studenten über viele Fachthemen ins Gespräch, gleichzeitig ist es für uns ein gutes Mittel, die Studenten kennenzulernen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.«

 

Rita Rohmfeld, Employer Branding, Schaeffler:

»Auf dem gesamten Gelände ist eine prickelnde Stimmung zu spüren. Durch den vielen Regen ist dieses Jahr eine besondere Anspannung zu fühlen. Wir versuchen zu motivieren und durch kleine Aufmerksamkeiten die Stimmung im Team aufrechtzuerhalten.«

 

Peter Jakowski, Project Manager and Team Leader, Bosch Engineering und Mitglied im FSG Board & Executive Committee:

»Die FSG hat eine tolle Entwicklung erlebt: Wir haben mit dem Pre-Event 2005 mit 20 Teams gestartet, das erste Hockenheimevent fand mit 40 Teams in einer Klasse an. Jetzt sind wir mit 115 Teams und drei Klassen an den Start gegangen. Für manche ist es vielleicht enttäuschend, dass so wenig Fahrzeuge in der Driverless-Disziplin fahren, aber wir müssen bedenken, dass die Studenten vor einem Jahr erst damit angefangen haben – die Automobilindustrie beschäftigt sich schon viel länger mit diesem Thema – das ist also wirklich respektabel, was die Teams auf die Beine gestellt haben.«

 

Barbara Texter, Head of Employer Branding Deutschland, Continental:

»Wir hatten in Combustion und Electro schon die Zielgruppe, die wir für unser Unternehmen suchen, aber der Bedarf an Softwareexperten ist immens angestiegen, den haben wir in den Elektroteams nicht mehr ausreichend gefunden. Formula Student Driverless kommt daher zum richtigen Zeitpunkt, weil die Teammitglieder das Know-how und die Erfahrung mitbringen, um in den Themenfeldern eingesetzt zu werden, in dem noch so viele Innovationen möglich sind.«

 

Matthias Miedreich zuständig für Faurecia Clean Mobility in Europa, Faurecia:

»Auf der einen Seite bringen FSG-Teammitglieder die technischen Skills mit, wie ein komplettes Fahrzeug entwickelt wird. Aber was mich noch mehr beeindruckt sind die organisatorischen Skills: Das Projekt über die Saison auf die Beine zu stellen, damit es auf der FSG dann auf den Punkt funktioniert. Es wäre wichtig, diese Leistung auch im Studienverlauf anzuerkennen, damit die Teams keine Studienzeit verlieren.«

 

Tobias Becker, tätig im Bereich Recruiting und Talent Acquisition bei Audi:

»Viele Rennfahrer finden den Weg hierher und begeistern sich für die FSG. Rennfahrerlegende Stuck persönlich begegnen zu können, fand ich besonders toll. Generell können wir nie genug Fans haben. Familie und Freunde entbehren zwar die Teammitglieder, aber sie können hier sehen, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Die Mission, die Formula Student noch bekannter zu machen, muss weitergehen.«

 

Rudolf Hügel, technischer Assistent des Vorsitzenden der Geschäftsführung bei Mahle:

»Ich habe als Student auch in einem Formula Student-Team mitgearbeitet. Deshalb weiß ich genau, wie die Studenten sich hier fühlen und was sie alles durchgemacht haben, um hierherzukommen und ihren Boliden fahrbereit zu machen. Jetzt bin ich Judge im Engineering Design. Das ist toll, weil ich die Autos so genau kennenlernen und mit den Studenten ins Gespräch kommen kann.«

 

Claudia Desselmann, tätig im Personalmarketing bei Brose:

»Die Studierenden sind nicht nur in ihren eigenen Teams gut, sondern helfen und unterstützen sich auch teamübergreifend. Gerade die chinesischen oder indischen Teams, die ihr Equipment nicht mitbringen konnten, erfahren viel Hilfsbereitschaft. Dieser kollegiale Spirit zeichnet die FSG aus.«

 

Mirco Stoffels, tätig im HR Marketing bei VW:

»Das, was wir als Automobilbauer machen, bilden die Teams im Kleinen ab – in ihrer Freizeit. Es ist beeindruckend, mit welcher Professionalität sie dabei vorgehen. In den letzten Jahren ist dabei in den Teams der Frauenanteil stark gestiegen, vor allem in den Bereichen Business Plan und Marketing, aber auch auf technischem Gebiet. Frauen haben ihren Marktwert erkannt.«

 

Svenja Wagner, Referentin Personalmarketing bei Porsche:

»Leidenschaft, Begeisterung für Technik, Durchhaltevermögen, Motivation trotz wenig Schlaf und Ehrgeiz – das zeichnet die FSG-Teams aus. Wir finden hier Top-Talente und wissen, dass sie die gleiche Leidenschaft für Autos mitbringen wie wir.«

 

Carl-Alexander Kirchner, Personalmarketing, BMW:

»Für uns spielt der Wettbewerb eine untergeordnete Rolle: Es geht nicht darum, welches Team wie gut ist und wer wen schlägt. Das Wichtigste hier ist wirklich der Teamspirit und die Gespräche. Es ist natürlich schön, wenn die BMW-Teams erfolgreich unterwegs sind, aber wenn's nicht klappt, ist's auch nicht schlimm.«

 

Alexander Appel, Niederlassungsleiter München, Brunel:

»Der klassische Studierende sieht meistens die Themen nur in der Theorie. Bei den Studierenden, die bei FSG engagiert sind, merkt man, dass sie den Praxisbezug auch schon miterleben und mit einem ganz anderen Blick in die Berufswelt gehen. Besonders, weil sie viele Themen, die in Unternehmen gefragt sind, auch schon während ihrer FSG-Zeit miterlebt haben.«

 

Dr. Gerald Harzl, Vice President Human Resources Europe, MAGNA:

»Mich beeindruckt, wie sich Leute mit einer derartigen Hingabe in ein Thema vertiefen und Probleme lösen, die sie nur deswegen haben, weil sie bei der Formula Student mitmachen.«

 

Christoph Hahn, Education Technical Specialist, MathWorks:

»Wir sponsern die ganze FS-Community. Unser Support besteht in erster Linie aus MATLAB- und Simulink-Lizenzen. Wir bieten auch technischen Support, zum Beispiel in Form unseres Blogs ›Racing Launch‹ und mittels Online-Trainings. Hierbei vermitteln wir Hands-On Wissen rund um die Automotive Entwicklung.«

 

Lisa Schlaht, Content and Translation Manager, SKF:

»Da wir die Bereiche Wälzlager, Dichtungen, Schmierung und Mechatronik abdecken, kommen die Studierenden oft mit Fragen, die in diese Richtung gehen: Warum ist das Lager so heiß geworden, was können wir ändern?«


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