beschäftigter Mann mit vier Händen

Innovative Ideen für die Telekommunikationsbranche

Neue Technologien und ein dynamisches Umfeld bestimmen die Branche

Schlagworte wie Vernetzung und Digitalisierung begegnen uns zur Zeit in vielen verschiedenen Lebensbereichen – sei es in der Wirtschaft, der Bildung oder der Politik. Am direktesten betrifft es uns wohl im Bereich der eigenen Kommunikation. Dank Facebook, Twitter und Co. sind wir schließlich stets vernetzt mit Freunden und Bekannten und verpassen keine Neuigkeiten mehr. »Kaum etwas hat das Leben der Menschen in der jüngeren Geschichte so geprägt wie der andauernde Fortschritt der Telekommunikation, insbesondere in Form des Internets – die Menschen haben ein immer weiter wachsendes Bedürfnis danach, miteinander zu kommunizieren und mit den Möglichkeiten der digitalen Technologien ihr Leben zu erleichtern und zu verbessern«, weiß auch Daniel Franco Witt. Der Junior Marketing Manager bei Telefónica Deutschland ist sich sicher, dass die Telekommunikationsbranche mit ihren Produkten den Wunsch der Kunden erfüllen kann.

Ziel des Betriebwirts ist es, »dem Kunden zu zeigen, was er mit unseren Produkten Tolles machen kann, statt sie ihm einfach nur anzubieten«. Daher ist Witt immer auf der Suche nach innovativen Ansätzen für die Vermarktung der Produkte. Zusätzlich agiert der 28-Jährige als Schnittstelle zu den weitreichenden Sales-Kanälen des Unternehmens, schließlich müssen diese bei einer neuen Vermarktungsaktion informiert und geschult werden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Arbeitstag gerne mit einigen Meetings gefüllt ist, dabei gibt es neben Präsenzmeetings auch Video- oder Telefonkonferenzen, schließlich geht es um die Arbeit in einem digitalen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich hilfreich, eine gewisse Affinität zur digitalen Welt mitzubringen, ebenso Grundkenntnisse in Sachen Telekommunikation und »Verständnis für einen wettbewerbsintensiven Markt und die Bedürfnisse der Kunden«, fügt Witt hinzu. Wer dazu noch mit innovativen und kreativen Ideen punkten kann, ist im Telekommunikationsmarkt gut aufgehoben. Aber nicht nur im Marketing braucht die Branche Wirtschaftswissenschaftler. Auch in den Bereichen Controlling, Einkauf, Finanzen, Consulting, Vertrieb, Personal und Strategie ebenso wie an Schnittstellen zu den technischen Bereichen, etwa als Projektmanager, werden die Universalisten gesucht, weiß Klaus Schwiening. Der Teamleiter Recruiting von Professionals in Sales & Business bei der Telekom ist auf der Suche nach »Mitarbeitern mit Know-how und Ambitionen, die sich für die neuesten Technologien immer wieder begeistern können, Verantwortung übernehmen und immer am Puls der Zeit sind – Leute, die dort weitermachen, wo andere der Mut verlässt«. Je IT- und technikbezogener die Absolventen sind, umso bessere Zukunftsperspektiven kann der 47-Jährige in der dynamischen und wachsenden Branche prognostizieren.

Wer auf dem Telekommunikationsmarkt Fuß fasst, kann mit »zahlreichen Ideen und Innovationen beispielsweise für die Automobilbranche, im Gesundheitswesen und im privaten Bereich die Zukunft mitgestalten und einen Beitrag dazu leisten, für viele Menschen die digitale Welt erlebbar zu machen«, schließt Schwiening. Dass Telekommunikation viel mehr ist als nur telefonieren und SMS schreiben, wissen auch die Trainees bei der Vodafone GmbH. Linda Brauns, Discover Trainee in der Unternehmensstrategie, schätzt gerade die Dynamik der Branche, in der es keinen Stillstand gibt. »Ständig kommen neue Technologien und Produkte, die uns und unser Geschäft beeinflussen«, erklärt die Wirtschaftswissenschaftlerin. Daher müssen sich die Mitarbeiter stets über Neuerungen informieren, denn man weiß nie, »wann und wo aus einer kleinen Idee etwas werden kann, das unsere gesamte Industrie auf den Kopf stellt«, fügt die 25-Jährige hinzu. So passiert es auch immer wieder, dass ad hoc priorisierte Themen der Geschäftsleitung in kurzer Zeit mit größter Sorgfalt erledigt werden müssen, was hin und wieder ziemlich herausfordernd sein kann. Schließlich ist der Arbeitstag oft schon mit zahlreichen anderen Aufgaben gefüllt: Je nach Station ihres Traineeprogramms gehören die Vorbereitung von Präsentationen, die Bewertung von externen Partnern, Konzeptausarbeitungen von strategisch relevanten Themen und die Erstellung von Empfehlungen für die Geschäftsleitung zu ihren Kernaufgaben. Dazu kommen noch Gespräche mit Kollegen und die ein oder andere Überraschung, die der Arbeitstag meist bereithält.

Wer hier nicht weiß zu priorisieren, läuft Gefahr, das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren, weiß auch Witt von Telefónica. Ebenso herausfordernd kann es mitunter sein, allen Meinungen und Erwartungshaltungen gerecht zu werden, schließlich gibt es bei jeder Veränderung immer Skeptiker und Befürworter. Denn als Schnittstelle laufen bei Brauns Informationen aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, hierbei muss sie darauf achten, alle auf eine gemeinsame Linie zu bringen. Doch gerade im Gespräch mit Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen wird erst begreifbar, »was im Unternehmen alles passiert und mit wie viel Begeisterung über die Themen gesprochen wird«, erklärt Brauns. Eben diese Begeisterungsfähigkeit sieht die 25-Jährige neben Neugierde, Eloquenz und dem berühmten Blick über den Tellerrand als wichtigste Voraussetzungen, um erfolgreich arbeiten zu können und Spaß dabei zu haben.

Gerade der Blick in die IT-Welt scheint in der Telekommunikationsbranche unverzichtbar, schließlich sind es diese spannenden Technologien, die die Menschen jeden Tag immer und überall nutzen – auf den Straßen, in Cafés, im Zug oder zu Hause, betont Brauns. Dies zeigt, welchen gesellschaftlichen Einfluss die Mitarbeiter in der Telekommunikationsbranche haben. Letztendlich handelt es sich dabei ja nicht nur um eine kleine Gruppe an Kunden, sondern um Millionen von Menschen verschiedener sozialer Milieus und Generationen – weltweit, fügt Witt von Telefónica nicht ohne Stolz hinzu.


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