Happy Birthday: Fünf Jahre ›MINT Zukunft schaffen‹

Die Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹ feiert fünfjähriges Jubiläum. Viel wurde geschafft, die To-do-Liste aber ist noch lang.

Über 400 MINT-freundliche Schulen, Tausende von MINT-Einzelinitiativen der vielen Berufs-, Fach- und Arbeitgeberverbände, die Mitglieder der Initiative sind, und über 10.000 MINT-Botschafter, deren 8.888-ster von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Schirmherrin der Bildungsinitiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ende letzten Jahres ausgezeichnet wurde: So viel Unterstützung und Kraft steckt heute, nach fünf Jahren, in der Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹. Sie wurde damals gegründet, um dem demographiebedingten, stetig größer werdenden strukturellen Fachkräftemangel effektiv zu begegnen.

Annähernd 250 Partner aus allen Branchen und Regionen Deutschlands leben ihre Identifikation mit MINT – also mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Eltern- und Lehrerverbände ziehen mit ihnen erfolgreich an einem Strang. Mit viel Energie und Geschick engagieren sie sich, um das MINT-Potenzial in und für ganz Deutschland zu entfalten. Die Energie, mit der die Initiative sowie ihre Partner und Unterstützer seit fünf Jahren um mehr Aufmerksamkeit und Lösungen für den Fachkräftemangel kämpfen, ist stärker denn je.

Diese tatkräftige Beständigkeit zahlt sich aus, denn nicht nur die gesellschaftliche Wahrnehmung, sondern auch die gesellschaftspolitische Wichtigkeit des Themas MINT-Bildung ist nach fünf Jahren klar und unumstritten. Dies drückt sich auch durch weitere, bedeutende Schirmherrschaften wie die der Kultusministerkonferenz über die Auszeichnung der ›MINT-freundlichen Schulen‹ aus. »Mut und Schwung der letzten Jahre haben Erfolg und auf diese Weise noch mehr Unterstützer gebracht. Wir haben gut erkennbare Schritte bei der MINT-Akademisierung für Männer und Frauen gemacht, die sogenannten doppelten Abiturjahrgänge zu deutlich mehr Entscheidungen für MINT-Studiengänge überzeugt«, erklärt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Initiative, und ergänzt: «Es gibt aber noch viel zu tun: Wir unterstützen zusätzlich und verstärkt die berufliche MINT-Bildung, denn wir brauchen auch MINT-Techniker und MINT-Meister sowie berufstätige Studierende. Junge Menschen aus Arbeiterfamilien und mit Migrationshintergrund sollen MINT noch häufiger als Plattform für den sozialen Aufstieg nutzen können. Aber dazu braucht es MINT-Wissen, MINT-Motivation und MINT-Beratung vor der Ausbildungsentscheidung. Das Fundament dazu legen wir mit rund 2.000 ›MINT-freundlichen Schulen‹, die wir für die erfolgreiche Vermittlung von MINT-Orientierung bis 2015 auszeichnen wollen.« Die Initiative plant, in diesem Zeitraum auf rund 15.000 Botschafter zu wachsen, die als Berater, Mentoren und Vorbilder in MINT-Ausbildung, MINT-Studium und MINT-Berufen weiterhelfen. »Mein großer Dank gilt allen, die sich so ausdauernd und mit so viel Herzblut einbringen, seien es unsere bundesweiten Partner oder unsere unermüdlichen MINT-Botschafter«, erklärt Sattelberger anlässlich des fünften Geburtstages von ›MINT Zukunft schaffen‹. Ein ausführliches Interview mit Thomas Sattelberger zu den konkreten Maßnahmen der Initiative liest du in der nächsten Ausgabe des audimax ING., die ab dem 18. September an deinem Fachbereich ausliegt.


Anzeige

Anzeige