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MINT-Power: Das leistet die Intitiative ›MINT Zukunft schaffen‹

Das MINT-Feuer in jungen Menschen wecken - Das will die Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹

Mittlerweile ist die Zahl auf das Level der Einwohnerzahl der Großstadt Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt angestiegen:
237.500 Arbeitskräfte fehlen deutschen Unternehmen derzeit in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dem MINT-Frühjahrsreport 2017 des Institut der deutschen Wirtschaft Köln zufolge der höchste Stand seit dem Jahr 2011. 430.400 offene MINT-Stellen gab es allein im April diesen Jahres. Im akademischen Bereich klafft die Fachkräftelücke vor allem im IT-Sektor: über 40 Prozent der fehlenden akademischen MINT-Arbeitskräfte weist allein diese Branche auf. Die Sachlage ist demnach ebenso ernst wie deutlich: Deutschland braucht mehr MINT-Nachwuchs. Und genau darum kümmert sich die Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹.

Bundeskanzlerin Angela Merkel als MINT-Vorbild

Die Schirmherrin der Initiative könnte kein idealeres Rollenvorbild sein: Bundeskanzlerin Angela Merkel steht als studierte Physikerin für den beherzten Einsatz zur MINT-Förderung:

»Innovation und Wachstum in Deutschland hängen maßgebend von den MINT-Kompetenzen engagierter Fachkräfte und Hochqualifizierter ab«,

so die Bundeskanzlerin.

Um den Bedarf an qualifizierten Bewerbern für MINT-Ausbildungsberufe und -Studiengänge zu decken, will die Initiative Bildungsbarrieren ausräumen und eine positive Wahrnehmung des MINT-Spektrums in der Gesellschaft verankern. Dabei nimmt ›MINT Zukunft schaffen‹ alle Bildungsbereiche ins Visier: Sowohl in der frühkindlichen Bildung, den allgemeinbildenden Schulen, der Berufs- als auch der Hochschulbildung setzen die zahlreichen Maßnahmen an. Dazu zählen beispielsweise MINT-Schülerlabore, MINT-Praktika oder MINT-Konferenzen. Der gemeinsame Nenner: Sie alle wollen jungen Menschen, Eltern, Lehrkräften und einer breiten Öffentlichkeit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik näherbringen. Getragen werden die verschiedenen Ansätze sowohl von Institutionen wie Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden oder Stiftungen, als auch von ehrenamtlich tätigen Privatpersonen.

Flüchtlinge helfen, MINT-Bedarf zu decken

Positives Potenzial zur Abhilfe beim MINT-Nachwuchsbedarf schlummert im Zustrom der Flüchtlinge. Im akademischen Bereich macht der Anteil der zugewanderten MINT-Kräfte 16,6 Prozent aus, 13 Prozent unter beruflich qualifizierten MINTKräften. 161 Milliarden Euro trugen die 434.500 zugewanderten erwerbstätigen MINT-Akademiker und 1.186.500 beruflich qualifizierten MINT-Kräfte im Jahr 2016 zur Wertschöpfung bei.

»Ohne die jüngsten Zuwanderungserfolge wäre die Fachkräftelücke um fast die Hälfte höher. Die Zuwanderer sichern mit ihrer wirtschaftlichen Integration auch die MINT-Erfolge der Unternehmen «,

sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹.

MINT-Förderung für die Hochschulbildung

Die gemeinnützige Initiative hat eine gesamtgesellschaftliche Vision. Konkret auf den Hochschulbereich bezogen, will ›MINT Zukunft schaffen‹ erreichen, dass sich mehr als ein Drittel der Studienanfänger für ein MINT-Fach entscheiden. Aktuell tun dies lediglich etwa 20 Prozent. Außerdem wird forciert, den Frauenanteil unter den MINT-Studierenden zu steigern. Denn das MINT Männersache sei, ist ein überholtes Klischee aus vergangenen Zeiten. Kommunikations-, Vernetzungs- und Teamkompetenz – typisch weibliche Qualitäten – gehören heute zum festen Bestandteil von Ingenieurarbeit. Hat sich ein Studierender außerdem für ein MINT-Fach entschieden, sollte er es im Idealfall auch beenden. Abbrecherquoten, die aktuell bei bis zu 38 Prozent im MINT-Bereich liegen, sollen gesenkt, die Qualität des Studiums jedoch gleichzeitig erhöht werden. Erreicht werden soll dies durch einen stärkeren Praxisbezug sowie eine verbesserte Lehre, etwa durch Didaktikschulungen der Lehrenden.

MINT-Absolventen sind begehrt

Die Arbeitsmarktaussichten für MINT-Absolventen sind rosig. Die voranschreitende Digitalisierung der privaten und beruflichen Lebenswelt befeuert diese Entwicklung. Damit das M in MINT nicht für den (Fachkräfte-) Mangel steht, leistet die Initiatvie der deutschen Wirtschaft ›MINT Zukunft schaffen‹ als Multiplikationsplattform der MINT-Förderung weiter ihren dringend benötigten Dienst an der Gemeinschaft.

Mehr Infos zur Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹ unter www.mint-zukunft-schaffen.de

Seit nunmehr fünf Jahren ist audimax strategischer Partner der Initiative ›MINT Zukunft schaffen‹. Als Kuratoriumsmitglied prämiert das Medienhaus in Kooperationen mit Partnern wie der Deutschen Telekom herausragende Abschlussarbeiten in den MINT-Bereichen. Der MINT-Award wurde unlängst beispielsweise im Bereich IT, Technik und Frauen- MINT-Förderung verliehen. Den Hauptsiegern winkt dabei ein Preisgeld von bis zu 3.000 Euro. Infos zu den Awards und Teilnahmebedingungen unter www.mint-award.de.


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