blühende Rose unter Glasglocke
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In welchen Branchen ist die Zukunft rosig?

Digitalisierung, Personalisierung und Vernetzung – unterschiedliche Branchen zeigen, wie das Leben morgen aussehen wird!

Stell dir mal vor, du gehst zur Vorsorgeuntersuchung und dein Arzt prophezeit dir ein langes, gesundes Leben – ohne Haare. Denn das letzte Büschel wird sich in deinem 51. Lebensjahr auf Abschiedstour begeben. Diese Gewissheit und Wissen hat der Herr Doktor nicht  von ungefähr: Die DNA-Sequenzierungsmethode – eine Technologie, die das gesamte Genom eines Menschen in kürzester Zeit entschlüsseln kann – erlaubt es ihm, solch zutreffende Aussagen zu treffen.  Personalisierte Medizin – zwei Wörter, in denen vor allem eines steckt: Individualität. »Jeder Mensch besitzt seinen eigenen genetischen Fingerabdruck und reagiert unterschiedlich auf Medikamente«, erklärt Dr. Peter Bewerunge und führt weiter aus, dass mithilfe modernster diagnostischer Verfahren neueste Erkenntnisse auf genetischer Basis erfasst werden. Ziel dabei sei es, aus der Summe an Informationen ein persönliches, maßgeschneidertes und somit effektiveres Behandlungskonzept für Patienten zu entwickeln. Bewerunge, Head of Life Sciences bei der accantec consulting AG, arbeitet momentan daran, bioinformatische Pipelines aufzubauen. Dabei entwickelt der 35-Jährige zusammen mit seinem Team neue Algorithmen, baut Softwareprototypen und veredelt das Ganze schließlich bis zum Go-Live mit interaktiven Nutzeroberflächen, die möglichst intuitiv von Endanwendern einsetzbar sind. Das Potenzial, das personalisierte Medizin dabei birgt, ist riesig: One-size-fits-all-Chemotherapien werden bald der Vergangenheit angehören, individuelle Therapiepläne können angewandt, neue Therapieansätze entwickelt und Nebenwirkungen von Therapiemaßnahmen verringert werden. 


Klingt vielversprechend und kommt dem Wunsch der Menschen nach einem langen, gesunden Leben sehr nahe. Was sich allerdings anhört, als hätten sich Science-Fiction-Akteure in die Realität gebeamt, zieht zugleich einen langen Rattenschwanz an etwaigen Szenarien mit sich: »Man stelle sich ein Bewerbungsverfahren im Jahr 2020 vor, bei dem der Bewerber aufgefordert wird, dem digitalen Anschreiben und Lebenslauf auch noch den digitalen Fingerabdruck mitzusenden«, beschreibt Bewerunge. Was also, wenn der Personaler dann nicht nur die Personal-, sondern zusätzlich auch noch die Krankenakte kennt: Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit 55 Jahren an Alzheimer oder Depressionen zu erkranken oder wo die persönlichen Stärken und Schwächen liegen. Und plötzlich ist das Private beruflich. Eine Vorstellung, die wohl viel Unbehagen auslöst. »Ein zweites Risiko ergibt sich weiter in Bezug auf Datensicherheit. Wo wird der genetische Fingerabdruck gespeichert und wer hat Zugriff darauf?«, fragt Bewerunge nicht zu Unrecht und wirft noch eine ethisch konnotierte Frage ein: Wird es möglich sein, ein Recht auf Nicht-Wissen zu etablieren? Möchten Menschen unbedingt wissen, ob sie neben einer aktuellen Grippeerkrankung in 20 Jahren an Alzheimer leiden?

Ob frühzeitige Diagnosen Segen oder Fluch sind, lässt sich wohl nur individuell beantworten. Die Gewissheit mag in manchen Fällen beruhigend sein, in anderen Fällen kann sie Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen. Andererseits kann bei einer frühzeitigen Diagnose schnell reagiert werden. Eine große Rolle spielt hier die Medizintechnik. Auch hier lässt sich wieder der Vergleich früher-heute ziehen. Ohne Endoskopie beispielsweise wäre wohl heute noch die Auffassung, dass ›große Erkrankungen einen großen Schnitt‹ bedeuten, weit verbreitet. Die Fortschritte im medizintechnischen Bereich, in dem europäische Medizintechnikunternehmen 2012 rund 2,74 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben haben, tragen einen immensen Anteil dazu bei, dass Menschen geheilt werden können oder ihr Leid gelindert wird. Die Forschung in Deutschland konzentriert sich dabei unter anderem auf folgende Themen: Bio-mikroelektromechanische und optische Systeme mit Fokus auf implantierte Mikrosysteme und In-vitro-Diagnostik, die minimal-invasive Chirurgie und Interventionen, damit beispielsweise Sonden bildgeführt, katheterbasiert oder endoskopisch noch präziser im Körper platziert werden können. Ebenso hat die computerunterstützte Diagnose, Therapieplanung und -begleitung einen sehr hohen Stellenwert in der Forschung. Das individuelle Krankheitsbild kann auf diese Weise somit schnell erstellt und entsprechende Therapien entwickelt werden. Ob es in Zukunft möglich sein wird, ganze Gliedmaßen heranzuzüchten oder sich einfrieren und sich Jahrzehnte später wieder auftauen zu lassen, steht noch in den Sternen – allerdings beschäftigt sich das Tissue-Engineering mit der Gewebezüchtung und kommt somit zumindest erstem Punkt ein wenig nahe.
Wer weiß, vielleicht blicken wir in ein paar Jahrzehnten verblüfft auf jene Innovationen, die wir uns zur heutigen Zeit nicht ansatzweise vorstellen konnten. Nicht anders wird es unseren Eltern gehen. Hätte ihnen jemand vor 30 Jahren gesagt, dass ihre Kinder bei jedem Schritt in ein kleines viereckiges Gerät schauen, das sie mit der ganzen Welt verbindet, ihren Puls misst und Kleidungsetiketten scannen kann – sie hätten sich wohl mit dem Zeigefinger an die Stirn getippt und ›Schwachsinn‹ gemurmelt. Mittlerweile haben sich die Rollen etwas getauscht. Menschen, die kein Smartphone besitzen und beispielsweise mittels Straßenkarte ihren Weg finden, sehen sich oftmals ungläubigen Blicken ausgesetzt. Aber so ist das nun mal mit der Zeit – sie schreitet voran und die Technik mit ihr. Und manchmal ist sie uns sogar ein paar Schritte voraus. Denn die Möglichkeiten, die uns technische Neuerungen bescheren, sind so vielfältig, dass ein Überblick schwerfällt. Hinzu kommt, dass manche Erfindungen für viele noch sehr futuristisch anmuten – wie der 3D-Drucker, der eine funktionstüchtige Pistole ›ausspucken‹ kann. Gleichzeitig stellt sich auch die Frage, was wir davon alles wirklich gebrauchen können. Was hat einen wirklichen Mehrwert? Und was davon ist so unsinnig, dass es innerhalb von zwei Monaten bereits wieder in der Versenkung verschwunden ist?

Diese Fragen stellt sich auch Caroline Seifert. Sie ist Senior Vice President Product Design bei der Deutschen Telekom. Zu ihren Themen gehört die T-Gallery oder das ›Forum der Zukunft‹, eine Plattform, bei der laut Homepage ›die Telekom-Vision des vernetzten Lebens und Arbeitens lebendig wird‹. Auf dieser Plattform arbeiten viele Menschen aus verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen Berufen zusammen: Designer, Ingenieure, Soziologen, Forscher und Gamer. Viele von ihnen arbeiten dabei im Ausland, der Austausch erfolgt deshalb zumeist virtuell via Skype oder Chats. Obwohl die technischen Möglichkeiten einen gemeinsamen örtlichen Arbeitsplatz theoretisch überflüssig machen, legt Seifert viel Wert darauf, dass sich das ganze Team mindestens zweimal im Jahr für ein, zwei Tage persönlich trifft: Schließlich sei es für die Weiterentwicklung sehr wichtig, dass man sich auch mal miteinander reibt, erklärt sie weiter. Obwohl ihre Tätigkeit mitunter ein Modell für zukünftiges Arbeiten darstellt, zeigt sich, dass eine gewisse Bodenständigkeit auch in diesem Bereich von Vorteil ist: Seifert achtet sehr auf Pragmatismus – aus diesem Grund finden sich unter anderem auch ehemalige Handwerker in ihrem Team: »Was nützt mir die schönste Vision, wenn sie sich nicht umsetzen lässt?« Kontextstark sollen ihre Mitarbeiter sein, schließlich denke auch der Kunde gemeinhin nicht kompliziert. Wie viel Wert die Leiterin Product Design dabei auf ein unkompliziertes Miteinander legt, fasst sie selbst in einem Satz zusammen: »Lieber Bierbank als Lounge-Sessel.«

Aktuelle Projekte gibt es genügend. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch in Verbindung mit allen technologischen Neuheiten und Trends. Es geht um Visionen, die nach und nach zur Realität werden. Antworten auf Fragen wie ›Wie wird der Mensch von morgen sein digitales Leben managen?‹ sind ebenso im Fokus wie ›Wie entwickelt sich das Fernsehen weiter?‹. Ein Leben ohne Internet ist mittlerweile nicht mehr vorstellbar, »alles funktioniert auf dem Netz«, wie Seifert sagt. Obwohl das Internet so präsent ist, ist die Frage bei den Milliarden von Möglichkeiten doch, was hat in welchem Kontext wirklich Relevanz?« Übertragen auf ein Produkt erklärt Seifert am Beispiel ›Enterain‹, dass Fernsehen zwar weiterhin den Kern darstellt, aber Social-Media-Kanäle einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Sich während des Fernsehschauens auszutauschen ist allerdings nur ein Aspekt. Mit der Einführung von ›Entertain to go‹ haben sich die Möglichkeiten weiter entwickelt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Frischluftfreunde können ihrer Filmleidenschaft unter dem Kirschbaum mittels Tablet auf den Knien frönen und – sollte es zu regnen beginnen oder die Mückenplage zu schlimm werden – den Film mit einem Schubs auf den Großbildschirm im Wohnzimmer befördern und gemütlich dort weitergucken. Das Augenmerk liegt dabei stets auf Nutzerfreundlichkeit und Personalisierung: Das werde der Schlüssel zu allem sein, sagt Seifert und ergänzt, dass zukünftig alles vernetzt sein wird. Obwohl dann viel mehr Technik im Spiel sein wird, spürt der Mensch davon nur wenig, da er als integraler Bestandteil agiert. Zum Thema Nutzerfreundlichkeit fällt ihr als erstes das Stichwort ›weglassen‹ ein: »Da Technik im Grunde alles ermöglicht, werden Zwischenlösungen immer unwichtiger. Warum soll sich der Kunde, wenn er viele Optionen hat, für das semigute Produkt entscheiden?«

›Viele Optionen‹ – das sind die Schlagworte, die so manchen durchaus schier überfordern. Vor allem die ältere Generation hat noch ihre Schwierigkeiten mit der virtuellen Welt. Aber mit jedem Jahr steigt die Anzahl der Menschen, die online vernetzt sind. Vera Winter, Leiterin Personalmarketing Deutschland bei Robert Bosch, erklärt, dass 2015 dieser Anteil bereits 75 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen wird. Im selben Jahr werden es mehr als sechs Milliarden Geräte sein: »Nach Einschätzung von Bosch entspricht das nur einem Bruchteil der Möglichkeiten«, erklärt Winter und beschreibt weiter, dass das Unternehmen künftig alle seine Geräte internetfähig machen will – sowohl im Bereich Mobilität, der Industrietechnik und bei der Energie- und Gebäudetechnik als auch bei den Gebrauchsgütern.

Das klingt nach viel Arbeit, die vor allem nach einem verlangt: einer breit aufgestellten Expertise. Damit kann das Unternehmen auch dienen. Die unterschiedlichen Tochterunternehmen haben sich die verschiedenen Themenbereiche untereinander aufgeteilt. So zeichnet sich Bosch Software Innovations für die Entwicklung von Software- und Systemlösungen für das Internet der Dinge verantwortlich. Kernprodukt ist dabei die Software-Suite, die die Grundlage für eine erforderliche Vernetzung schafft, damit Unternehmen bereits jetzt neue Geschäftsmodelle umsetzen können. »Weiter hat das Unternehmen vor kurzem eine eigene Gesellschaft für das Internet der Dinge und Dienste gegründet. Bosch Connected Devices and Solutions bietet kompakte Elektronik-Produkte und Software-Know-how an, um Geräte und Objekte in ganz unterschiedlichen Einsatzfeldern internetfähig zu machen«, beschreibt Winter und führt fort, dass im Fokus zunächst sensorbasierte Anwendungen rund um das vernetzte Haus sowie im Bereich Transport, Logistik und Verkehr liegen. Rund drei Millionen mikromechanische Sensoren für das Internet der Dinge verlassen täglich die Chipfabrik in Reutlingen.

Mit der Vernetzung des Hauses ist es aber noch nicht getan. Bosch testet seit November 2013 Technologien zur digitalen Vernetzung einer ganzen Stadt. Nun ist die Vernetzung von Gebäuden, Geräten oder Städten nicht in wenigen Stunden erledigt. Das dauert. Vor allem, weil sich die Milliarden mobiler Sensoren des Internet der Dinge nicht verkabeln lassen, ebenso machen Batteriewechsel zu viel Arbeit: »In der geschützten Umgebung einer Maschinenhalle oder eines Hauses mag das einfach sein«, sagt die 52-Jährige und legt mögliche Lösungsvorschläge nach: »Eine Lösung wäre, dass die Geräte die nötige Energie aus der Umgebung wartungsfrei aus Druckänderungen, Vibrationen oder Temperaturunterschieden ›ernten‹.«

Noch stehen wir relativ am Anfang einer vernetzten Welt. Viele Anwendungen stecken noch in den Kinderschuhen, die sich über kurz oder lang in Siebenmeilenstiefel verwandeln werden. »Aus unabhängigen Komponenten wird ein neues Ganzes. Lebensbereiche wie Mobilität, Wohnen, Arbeit und Energieversorgung sind verknüpft. Das Internet der Dinge und Dienste hat das Potenzial, alle Gegenstände der Welt zu vernetzen und schafft somit eine Voraussetzung, für die Fabrik der Zukunft, in der alle Maschinen und von ihnen geschaffenen Produkte in enger Verbindung stehen«, so Winter. Sie zeichnet das Bild weiter und beschreibt, wie in der Fabrik der Zukunft die Werkstücke den Maschinen mitteilen, wie sie bearbeitet werden möchten. Dadurch können unter anderem kleine Stückzahlen und individualisierte Produkte effizient gefertigt werden. Dafür braucht es aber nicht nur die smarten Maschinen, sondern noch smartere Ingenieure und Informatiker. Denn ohne kreative Experten lässt sich in diesem höchst innovativen Bereich kein Blumentopf gewinnen.

Wer zu den begehrten Köpfen gehört, können sowohl Vera Winter von Bosch als auch Dr. Peter Bewerunge von der accantec consulting AG sagen. Gleich ist beiden der Wunsch nach Kandidaten, für die Interdisziplinarität kein Fremdwort ist. Bewerunge arbeitet mit unterschiedlichen Projektteams aus Forschung und Industrie zusammen, mit denen er gemeinsam an Visionen für neue Lösungsansätze arbeiten kann. Der 35-Jährige sucht nach Fachkräften mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, die eine echte Leidenschaft für Analytics besitzen. Bioinformatiker, Spezialisten aus der Medizinischen Informatik oder Biotechnologen sind gern gesehene Zeitgenossen. Vera Winter hingegen sieht den Bedarf an Ingenieuren, die ihre Kenntnisse um zusätzliches Software-Wissen erweitert haben.

Bei Pilz, einem internationalen Komplettanbieter von Automatisierungstechnik, klingt die Liste der gesuchten Ingenieure nochmals etwas spezieller: Ingenieure für Softwareentwicklung, für Sicherheitsschaltgeräte, Kleinsteuerungen, komplexe Steuerungen oder auch Motion Control, für Hardwareentwicklung von Sicherheitsschaltgeräten IO-Systemen, das Requiremanagement sowie die Systemarchitektur. Wer sich hier angesiedelt sieht, kann in eine weitere Trendbranche einsteigen, denn auch bei Pilz steht die Industrie 4.0 im Mittelpunkt – vor allem das Zusammenspiel der Produkte in einer Systemlandschaft. »Weiter spielen Themen wie Datenkommunikation und Security, die Verbindung mit Safety und Security eine wichtige Rolle«, beschreibt Norbert Fröhlich, Leiter Entwicklung Produkte. Ziel sei es, dem Kunden ein System der Sensorik über die Steuerungstechnik bis hin zur Antriebstechnik aus einer Hand anzubieten, so der Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik weiter. Im Mittelpunkt steht dabei die einfache Handhabung für den Kunden: Sowohl hinsichtlich der Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung als auch bezüglich der Diagnose und Fehlerbehebung. Dies sieht Fröhlich mitunter »als größte Herausforderung der Zukunft« und er ist sich sicher, dass die Unternehmen, die dies beherrschen und dem Kunden bieten können, ganz vorne dabei sein werden.

Ihre Nase weit vorne werden wohl auch die haben, die sich den Datenschutz groß auf die Fahnen schreiben. Die Gier der vielzitierten Datenkrake wird auch mit jedem Schritt in Richtung Industrie 4.0, Vernetzung und Personalisierung immer größer. Fragt sich nur, ob den Fortschrittstreibern dies ebenso bewusst ist und ob sie sich diesbezüglich ebenso viele Gedanken machen wie ein Großteil der Konsumenten. Für Caroline Seifert von der Deutschen Telekom ist es wichtig, die Zukunft zu kennen. Was nicht heißt, alles bedingungslos zu nutzen. »Klar machen wir uns auch über Sicherheit Gedanken. Es ist absolut wichtig, sich bei den Zukunftsthemen auch mit den kritischen Aspekten auseinander zu setzen. Und zwar nicht nur aus technischen Gesichtspunkten, sondern gerade auch aus Sicht der Menschen und der Umwelt«, erklärt sie.

Dass Datensicherheit für viele Menschen von großer Wichtigkeit ist, zeigt sich besonders dann, wenn notorische Datensammler mit Großeinkäufen ihren Datenhunger weiter stillen: Denn dann wandern diese ab zu sicheren Alternativen. Jeder Fortschritt hält zwar einen gewissen Zauber inne, aber hat er diesen nur so lange, wie er sich vertrauenswürdig zeigt. Ob eine gesunde Skepsis im Laufe der Zeit dem einfachen Komfort weicht, bleibt abzuwarten. Denn auch wenn immer mehr möglich ist, ein wirklicher Blick in die Zukunft bleibt uns doch weiterhin
verwehrt.


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