Laura Fey im Gespräch mit Studenten
@Volkswagen

Volkswagen auf der FSG 2018: Visionen und Missionen verfolgen

Bei der Formula Student Germany 2018 starteten sechs Hochschul-Teams mit der Unterstützung von Volkswagen. Durch die Teilnahme an der FSG gewinnt das Unternehmen immer wieder neue Trainees und Praktikanten. Was dich als Berufseinsteiger bei Volkswagen erwartet erzählt uns Laura Fey, Mitarbeiterin im Personalmarketing.

Frau Fey, Sie haben Ihr duales Studium bei Volkswagen absolviert und sind nun Mitarbeiterin im Personalmarketing. Warum sollte man sich bei Volkswagen als Arbeitgeber bewerben?

Ich persönlich fand es sehr spannend, dass Volkswagen so international aufgestellt ist. Die Möglichkeit ein Teil von Volkswagen auf der ganzen Welt zu sein und dadurch Millionen von Kunden auf der ganzen Welt von A nach B zu bringen ist für mich ein schlagkräftiges Argument bei diesem Arbeitgeber zu bleiben. Wenn wir etwas Neues entwickeln, bewegen wir also nicht zehn oder 200 Menschen, sondern wirklich Millionen Menschen in ganz verschiedenen Ländern. Das finde ich sehr spannend.  Ich arbeite bei Volkswagen im Personalmarketing, wo ich die Möglichkeit habe kreativ meine eigenen Ideen umzusetzen. Ich zum Beispiel stehe in engem Kontakt mit den Studierenden, die an der Formula Student Germany teilnehmen. Der Volkswagen Karriere Truck bietet mir die Möglichkeit den Studierenden Volkswagen möglichst anschaulich als Arbeitgeber zu präsentieren und eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich bei uns im Truck auf Augenhöhe austauschen kann und das Rennen genießen kann.

Die FSG ist eine Veranstaltung, um potenzielle Arbeitnehmer anzusprechen. Was macht für Sie die besondere Faszination der FSG aus?

Die Leidenschaft, mit der die Studenten dabei sind. Sie arbeiten teilweise Tag und Nacht, auch in ihrer Freizeit, an diesen Fahrzeugen. Durch den Praxisbezug, das heißt den kompletten Product Life Cycle der Fahrzeuge, abzubilden, macht es für uns umso interessanter diese Arbeitnehmer der Zukunft zu gewinnen. Die Teilnehmer bringen die Kenntnisse mit über alle Stufen der Wertschöpfungskette effektiv und effizient zu arbeiten. Diese können Sie sowohl in einem Praktikum oder einem der Traineeprogramme StartUP Cross (internationales Traineeprogramm) StartUP Direct bei Volkswagen wieder anwenden. Das ist quasi der USP der Teilnehmer gegenüber anderen Absolventen. Es ist toll mit so leidenschaftlichen und motivierten jungen Leuten zusammenzuarbeiten.

Volkswagen gilt als attraktiver Arbeitgeber in der Automobilbranche. Welche Vorteile haben FSG-Teilnehmer ihrer Ansicht nach im Bewerbungsverfahren?

Wir wissen es natürlich sehr zu schätzen, wie viel Engagement in dieses Thema gesteckt wird. Das zeigt, dass man in der Lage ist eine klare Vision und Mission zu verfolgen. Durch den zusätzlichen Praxisbezug gehen wir davon aus, dass ein FSG-Teilnehmer an Aufgaben anders herangeht als jemand, der diesen Praxisbezug nicht hat und nur die Theorie aus der Uni kennt. Vor diesem Hintergrund fördern wir das – Volkswagen unterstützt sechs Teams und neun Rennwagen, fachlich und finanziell. Mit diesen halten wir möglichst engen Kontakt. Wir laden sie zu Exkursionen zu uns ein, zu Test-Events und präsentieren uns so als zukünftiger möglicher Arbeitgeber.

Welche Eigenschaften muss ein Team mitbringen, damit Sie es sponsoren?

Natürlich unterstützen wir gern Teams mit einem regionalen Bezug zu Volkswagen. Darüber hinaus ist es für uns wichtig, dass die Teams in den Zukunftsfeldern Elektromobilität und autonomes Fahren aktiv sind. Vor diesem Hintergrund wählen wir auch unsere Teams aus.

Wir haben aufgrund unseres Standortes und unserer Markenherkunft eine regionale Verantwortung in Niedersachsen. Aus diesem Grund sponsoren wir die Teams vor Ort. Wir haben viele Trainees, die nach dem Studium fest einsteigen und vorher bei der Formula Student waren. Das ist einer der Gründe, zum Beispiel bei der RWTH Aachen, wo wir viele Studierende danach als feste Mitarbeiter gewinnen können. Hier gibt es auch eine tolle Zusammenarbeit. Die Teams haben Lust, sich auszutauschen, es gibt eine gute Kommunikation, man bleibt im Gespräch und das ist einfach toll. 

Frauen in der Automobilbranche sind leider noch oft unterrepräsentiert. Was unternehmen. Sie, um den Anteil der Frauen im technischen Bereich zu erhöhen?

Am Freitag, 10.08.2018 veranstalten wir die Ladies Lounge. Das ist eine Veranstaltung, bei der wir den Berufseinstieg für Frauen im technischen Bereich präsentieren. Oftmals bewerben sich Frauen vielleicht nicht, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Diese Angst versuchen wir zu nehmen und zu zeigen, wie es Kolleginnen geht, die diesen Schritt schon gewagt haben.  Die jungen Frauen, die hier sind, haben ja oftmals die gleiche Situation erlebt, auch in den Formula Student Teams. Sie wissen, wie das Ganze abläuft und wissen, wie die Teamaufteilungen sind. Wir versuchen als Unternehmen, Frauen dafür zu engagieren. Je mehr Diversität im Team ist, desto besser wird gearbeitet und desto besser fallen die Ergebnisse aus. Wir unterstützen hier vor Ort aktiv. Mit der Formula Student Ladies, aber auch mit Exkursionen. Wir arbeiten zum Beispiel auch mit dem FS Ladies Network zusammen, das sind die Studentinnen, die sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, nach dem Motto: »Wir müssen zusammenhalten als Frauen bei der Formula Student«. Sie unternehmen zum Beispiel Exkursionen zu den verschiedenen Unternehmen. Das fördern wir gerne.

Volkswagen hat eine neue Kampagne ›Transform 2025+‹. Im Zuge dessen haben Sie sechs neue Unternehmenswerte entwickelt: Kundennähe, Effizienz, Mut, aufrichtiges Handeln, Achtsamkeit miteinander und Ziele gemeinsam erreichen. Wie leben Sie diese Werte auf der FSG?

Hier auf der Formula Student arbeiten wir praktisch direkt mit dem Kunden – also den Studenten zusammen. Es ist ganz wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Effizienz: Was können Studenten erreichen? Wenn wir uns Ziele setzen, überlegen wir, wie wir diese am besten umsetzen können. Dafür reden wir auch direkt mit den Studenten zusammen. Dabei achten wir auch darauf, das meiste für die Zielgruppe herauszuholen. Denn das ist ja das Wichtigste: Den Studenten möglichst viel mitgeben – Beratungsgespräch mit dem Fachbereich, Workshops, Ladies Lounge oder Fachsimpeln an unserem Fahrzeug Exponat dem Golf GTI TCR.

Mut: Seine Meinung ehrlich zu sagen, ohne an Hierarchien gebunden zu sein. Jeder darf kreativ arbeiten, entwickeln und das fertige Resultat als Ganzes betrachten.

In meinem Fall sieht das wie folgt aus: Ich kann selbst Dinge umsetzen, wenn ich sie meiner Führungskraft vorstelle. Das ist einfach unglaublich toll. Ich habe zum Beispiel für die Präsentation des Volkswagen Karriere Trucks einige Veränderungen im Gegensatz zum Vorjahr vorgenommen. Von der Skizze auf dem Block bis man diese zum Grafiker schickt und man hier und jetzt das Resultat sieht – das ist einfach unglaublich motivierend.  Auch die Personen, die wir in Broschüren abbilden, sind tatsächlich Personen aus dem Unternehmen – ob Praktikanten, Trainees oder Abschlussarbeitsschreibende. Die Bilder werden auch nicht in Foto Locations geschossen, sondern wirklich bei uns an den Standorten, um ein realistisches Bild dafür zu bekommen, wie die Arbeitsweise bei uns aussieht. Aufrichtiges Handeln: Wir geben immer Feedback, auch in den Formula Student Teams. Wir telefonieren mehrmals im Jahr und besprechen dabei, was gut und was schlecht läuft. Auch ich bitte die Teams zu sagen, was wir noch verbessern können und was kritisch läuft. Beide Seiten wissen es sehr zu schätzen, dass man sich ehrlich austauschen kann und das gemeinsam weiterentwickeln. Ich sehe Achtsamkeit miteinander auf jeden Fall hier im Team vor Ort. Wir sind 30 Leute – das ist schon anstrengend und schlaucht, wenn man hier eine ganze Woche ist. Hier muss man auch schauen, wie man sich aufteilt. Es ist wirklich ein Gefühl wie eine Familie bei dieser Veranstaltung, alle freuen sich das ganze Jahr darauf. Da achtet man aufeinander, damit jeder seine Pause machen kann oder die Chance hat, in die Boxengasse mit den Teams zu gehen, aber auch jeder mit anpackt – abends muss ja auch wieder alles sauber und ordentlich hergerichtet werden. Es ist wichtig, an einem Strang zu ziehen. Ziele gemeinsam erreichen: Die Formula Student kann man nur im Team schaffen, man sieht das ja an den Teams. Hier ist niemand Einzelkämpfer, so sieht man das auch bei uns im Unternehmen. Man spricht ja bei Volkswagen häufig von der ›Mannschaft‹, dass man im Team zusammenarbeitet und nicht als Einzelkämpfer. Das ist auch eine wichtige Voraussetzung, wenn man bei uns anfangen möchte. Die Formula Student Teilnehmer haben das einfach schon durch ihre FSG-Arbeit bewiesen.

Wer mehr über Karrieremöglichkeiten bei Vokswagen erfahren will findet die Informationen unter https://www.volkswagen.de/de/unternehmen.html


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