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Zerspanungsmechaniker – ein Beruf mit Zukunft

In der Zerspanunstechnik sind ausgebildete Fachkräfte derzeit sehr gefragt. Nach einer systematischen Ausbildung in Vollzeit oder Teilzeit sind die Facharbeiter in der Lage, mit modernsten Werkzeugmaschinen umzugehen. Im Nachhinein ergeben sich vielfältigen Einsatzgebiete in mittelständischen Betrieben bis hin zum Großkonzern.

 

Facharbeiter und Techniker in der Maschinentechnik wählen ihren Schwerpunkt in der Zerspanungstechnik, wenn es um die Herstellung von Bauteilen für Maschinen geht. Nach einer Vollzeit-Ausbildung von 3,5 Jahren oder einer Teilzeit-Ausbildung von 4 Jahren steht am Ende die staatliche Abschlussprüfung, um die fachliche Einigung als staatlich geprüfter Techniker zu erlangen.  Angehende Auszubildende sollten sich grundsätzlich für handwerkliche Tätigkeiten interessieren und vor allen Dingen Interesse an softwarebasierten Anwendungen zeigen.

 

Die Industrie gilt in vielen Bundesländern als der treibende Faktor und Arbeitgeber. Zum Beispiel koordiniert die Industrie- und Handelskammer Nordwestfalen eine Initiative von 360 Unternehmen, um das Berufsbild und das Image der Industrie zu verbessern. So gehört dieser Zweig zu einem der bedeutenden Auftraggeber für unzählige Dienstleister und beschäftigt knapp 250.000 Menschen.

 

Berufliche Chancen für Zerspanungsmechaniker

 

Ergiebige Perspektiven erwarten die Techniker im Werkzeugbau und Maschinenbau ebenso wie im Fahrzeugbau, Motorenbau, in Gießereien und in der Metallverarbeitung. Die Weiterbildungen sind ausgehend vom Land beruflich an den Fachschulen geregelt. Zudem offenbaren sich innerbetrieblich vielerlei Chancen, wie im Bereich der Maschinenbau Karriere bei Schmidt Zerspanunstechnik. Hier liegt der Fokus auf einer Spezialisierung auf einzelne Werkstücke, Großteile oder komplette Maschinen.

 

Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen haben zudem die Möglichkeit, sich zum Fachpraktiker für Zerspannungsmechanik ausbilden zu lassen. Im Anschluss an die entsprechenden Einrichtungen für die berufliche Rehabilitation orientiert sich dieser klassische Ausbildungsberuf am Berufsbild des Zerspanungsmechanikers. Die Ausbildung nimmt zwischen zwei und drei Jahre in Anspruch und endet bestenfalls mit einem gültigen Zertifikat und einem Berufsabschluss.

 

Ausbildung und Weiterbildung zum Zerspanungsmechaniker

 

Heute liegt der Fokus auf den klassisch dualen Ausbildungslehrgängen, die ebenfalls ca. 3,5 Jahre in Anspruch nehmen. Zu den Voraussetzungen und Qualifikationen für die Zulassung zur Ausbildung gehört die mittlere Reife bzw. der Realschulabschluss. Die meisten Anfänger in der Ausbildung bringen noch dazu gute Noten in Technik, Mathe oder Physik mit. Im Endeffekt müssen Zerspannungsmechaniker später in Schichten arbeiten. Im Anschluss lockt eine Anstellung in unterschiedlichen Produktionsbetrieben, da sich die Facharbeiter mit vielseitigen Fertigkeiten und spezialisierten Kenntnissen ausgestattet haben.

 

Die Abschlussprüfung setzt sich aus einem Theorieteil und einem praktischen Teil zusammen. So haben die Prüflinge insgesamt drei schriftliche und eine praktische Prüfung abzulegen.

 

Auch bei diesem Ausbildungsberuf ist es möglich, später einen Meistertitel zu erlangen. Hier scheint es empfehlenswert zu sein, erst einmal direkt im Unternehmen und im Betrieb ein paar Jahre Berufserfahrung zu sammeln, um im Anschluss selbstständig Auszubildende anzulernen. Nach einer erfolgreichen Ausbildung bietet sich im Zusammenhang mit den entsprechenden schulischen Voraussetzungen ein Studium an. So ist es möglich, über ein Studium der Ingenieurswissenschaften das eigene Know-how und die Kenntnisse zu vertiefen. Das erhöht nicht nur die Chancen auf einen lukrativen Job, sondern optimiert auch die Qualifikationen und in diesem Zusammenhang die Gehaltsaussichten und Aufstiegschancen.

 

Die Tätigkeitsfelder in der Zerspanungsmechanik

 

Ein Zerspannungsmechaniker ist in der Lage, jede Maschine zu programmieren und den Motor in seinen Einzelteilen auf eigentlich alle Produktionsbedürfnisse auszurichten. Die Arbeiter sind befähigt, ohne Probleme technische Vorgaben und Zeichnungen zu lesen und diese selbst zu erstellen. Mit der notwendigen Berufserfahrung und der fachlichen Expertise ist es einem Zerspannungsmechaniker ohne weiteres möglich, Defekte und Fehlerquellen in der laufenden Produktionskette zu erkennen und zu verbessern. Im gleichen Zug dürfte es kein Problem sein, kleinere Reparaturen selbstständig vorzunehmen.

 

Wer sich zum technischen Fachwirt weiterbilden lässt, stattet sein Portfolio mit kaufmännischen Qualifikationen aus. Hinsichtlich der Chancen in der Produktion der Betriebe ergeben sich weitere Tätigkeitsfelder im Bürobereich und im Verkauf. Eine Weiterbildung zum Fachwirt nimmt neben dem laufenden Beruf bis zu drei Jahren Anspruch. Vollzeit Weiterbildungen lassen sich auf sechs Monate abkürzen. Im Anschluss dazu erlangen technische Fachwirte die Voraussetzungen, um sich als technischer Betriebswirt weiterbilden zu lassen. Das ist der erste Einstieg und die Chance auf spätere Führungspositionen in einem Unternehmen. Es wäre möglich, die Weiterbildung auch ohne den technischen Fachwirt abzulegen. Dennoch bringen die Fachleute den Vorteil mit, sich bereits in den Inhalten der Fortbildung auszukennen und somit ohne größere Probleme die Abschlussprüfung abzulegen.

 

Karrierechancen im Maschinenbau mit Schwerpunkt Zerspanungsmechanik

 

Die heutige Fertigung von Werkstücken geht auf digitale Vorlagen zurück. So belaufen sich Simulation und Planung vorwiegend auf virtueller Ebene. Ein gut ausgebildeter Zerspanungsmechaniker hat auf dem heutigen Arbeitsmarkt exzellente Aussichten. Angesichts des Fachkräftemangels suchen immer mehr Firmen schon zum jetzigen Zeitpunkt im Bereich der Zerspanungsmechanik nach ausgebildetem Fachpersonal. In einem immerwährenden Streben nach mehr Effizienz und Ökonomie in der eigenen Branche wird diese Nachfrage in Zukunft nicht abreißen.

 

Wer als Facharbeiter nicht auf der Stelle treten möchte, sondern seine Potenziale nutzt, sollte das Angebot kontinuierlicher Weiterbildungen wahrnehmen. So ergeben sich in diesem Berufsfeld immer wieder neue Herausforderungen und Einsatzmöglichkeiten. Diese umfassen die Gesamtheit der Produktionsprozesse vom Einsatz, der Kontrolle, dem Werkzeugbau bis hin zur Instandsetzung und Fertigung.

 

Mit der Basis und dem Fundament einer Ausbildung stehen einem Zerspannungsmechaniker alle Türen offen, die persönlichen Chancen über ein Studium, den Meistertitel oder den Techniker sowie Betriebswirt auszuschöpfen. Gerade in den großen Betrieben und in den führenden Unternehmen des Landes suchen die Personaler nach erfahrenen Fachkräften. Schlussendlich können sie mit dem fachlichen Know-how, ihrer Persönlichkeit und ihrer Berufserfahrung die Produktion effizienter gestalten.