Foto: Evangeline Shaw/Unsplash

Karrieremessen: ILA und akademika

Der Start ins Berufsleben ist nicht immer leicht. Auf Messen wie der ILA oder der akademika aber kann er gelingen

Stefanie Lewandowski ist eine Enthusiastin. Für Karriere, vor allem aber für alles, was mit Flugzeugtechnik und Luftfahrt zu tun hat. Dass Lewandowski als Projekt Managerin seit der Internationale Luft- und Raumfahrt-ausstellung (ILA) 2012 für das CareerCenter der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung verantwortlich zeichnet, ist insofern ein mehr als glücklicher Zufall. Alle zwei Jahre findet auf dem Messegelände am Berliner Flughafen Schönefeld eine der wichtigsten Luft- und Raumfahrtmessen der Welt statt, mit mehr als 1.000 Ausstellern, über 200.000 Fach- und Privatbesuchern – und natürlich reichlich faszinierender Technik. Während am Himmel unter anderem Flugstaffeln ihr Können zur Schau stellen, haben Technikfreunde am Boden die seltene Möglichkeit, sich Flugzeuge aus nächster Nähe anzusehen. Vom nostalgischen Traditionsflieger bis zum hochmodernen Jet ist alles dabei.

Vom 20. bis zum 25. Mai wird die ILA in diesem Jahr stattfinden, und natürlich soll ihr Rahmenprogramm Lust machen auf noch viel mehr Luft- und Raumfahrttechnik, gerade bei angehenden Akademikern. Wie in anderen Branchen auch macht sich in der Luft- und Raumfahrt allmählich ein Mangel an Fachkräften bemerkbar. Genau deshalb gehört seit einigen Jahren das zweitägige CareerCenter zu den neun Segmenten der Messe. »Es ist einerseits ein Serviceangebot für die Aussteller«, sagt Stefanie Lewandowski, »aber natürlich auch für die Besucher selbst.« Im CareerCenter haben diese die Chance, direkt mit Personalern großer und kleiner Player ins Gespräch zu kommen. Wer sich noch nicht endgültig für eine bestimmte Ausbildungs- oder Studienrichtung in diesem Bereich entschieden hat, findet im audimax-Hochschulforum mit den dort vertretenen Hochschulen die nötige Orientierung – und kann ganz nebenbei seine Bewerbungsmappen einem Check unterziehen und am audimax-Stand kostenlose Bewerbungsfotos machen lassen. Das Konzept geht auf: »Vor zwei Jahren«, freut sich Lewandowski, »platzten die Hallen aus allen Nähten.« Das weite Messegelände wird sich auch in diesem Jahr wieder gut füllen. Am 23. und 24. Mai öffnet das CareerCenter seine Pforten, Stefanie Lewandowski freut sich freilich schon jetzt über »viele begeisterte Besucher und Aussteller«.

Sie werden kommen. So sicher wie zur akademika nach Nürnberg. Bereits zum 15. Mal findet die von der WiSo-Führungskräfte-Akademie veranstaltete akademika in diesem Jahr statt. Über die Jahre hat sich die Job- und Karrieremesse zu einer der größten ihrer Art im gesamten Bundesgebiet gemausert: Rund 4.800 Besucher und mehr als 150 Unternehmen zählten die Veranstalter im vergangenen Jahr, und das obwohl wegen des verheerenden Hochwassers in Teilen Deutschlands einige Shuttlebusse nicht fahren konnten. Ein Erfolg, den sich Sabine Richter, als Projektleiterin verantwortlich für Besuchermarketing und den Kontakt zu Hochschulen, so erklärt: »Die akademika ist eine Riesenchance für Young Professionals und Studierende in höheren Semestern, Kontakte zu knüpfen.« Was nicht bedeuten soll, dass Studienanfänger nicht genauso willkommen wären. Sie können sich an den beiden Messetagen, dem 27. und 28. Mai, Praktikaplätze organisieren und sich schon einmal beruflich orientieren.

Womöglich hilft ihnen ja das brandneue Farbleitsystem ›akademika highlighted‹ dabei. »Wir versuchen, jedes Jahr etwas Neues zu machen«, sagt Sabine Richter. Vor zwei Jahren trafen sich Unternehmen und Besucher beim Speed-Dating, 2013 standen internationale Karrierechancen im Fokus der akademika. In diesem Jahr also soll ›akademika highlighted‹ Farbe und Orientierung in die Messe bringen. Gerade in Zeiten des Internets wird es immer schwieriger, die Fülle an Informationen sinnvoll zu ordnen. Die Studienrichtungen, erklärt Richter, wurden für ›akademika highlighted‹ deshalb nach sieben verschiedenen Farben geordnet. Mit entsprechenden Markierungen an ihren Ständen können Unternehmen deutlich machen, an welchen Absolventen sie besonders interessiert sind – und die Nachwuchskräfte mit einem Punkt auf ihrem Besucherausweis, welche Qualifikation sie mitbringen. Ziel des Ganzen ist, Unternehmen und passende Fachkraft noch schneller zusammenzuführen, und zumindest bei den Unternehmen, sagt Richter, fiel die Resonanz auf diese Idee durchweg positiv aus. Wenn das bei den Besuchern nicht anders sein sollte, »könnte es gut sein, dass ›akademika highlighted‹ dauerhaft in das Messekonzept integriert wird.«

Ohnehin zu den Fixpunkten der akademika gehört ein umfangreiches Vortragsprogramm aus Unternehmenspräsentationen, Infos zum Arbeitsmarkt und Karrieretipps. Und natürlich ist auch audimax auf der akademika mit einem Messestand vertreten und bietet kostenlose Bewerbungsfotos an.


Anzeige

Anzeige