Tiefe Einblicke in die Arbeit bei Hogan Lovells
Tiefe Einblicke in die Arbeit bei Hogan Lovells Nadja Varga / Quelle: Flickr.com unter CC BY-SA 2.0

Karriere als Jurist bei Hogan Lovells

Eine Karriere bei Hogan Lovells bedeutet nicht nur einen Sprung in die Tiefen der Juristerei, sondern auch einen Ritt auf der Erfolgswelle.

Eine Karriere bei Hogan Lovells bedeutet nicht nur einen Sprung in die Tiefen der Juristerei, sondern auch einen Ritt auf der Erfolgswelle Wer Schwimmen lernen möchte, kommt um einen Sprung ins oft kalte Wasser nicht herum. Von Vorteil ist es in diesem Fall, wenn jemand am Beckenrand steht, die richtige Schwimmtechnik vermittelt und einen Rettungsring griffbereit hält. Das ist auch die Devise von Dr. Kerstin Neighbour bei der Ausbildung von Referendaren und Associates. Die Partnerin im Düsseldorfer Büro von Hogan Lovells weiß, wovon sie spricht. Schließlich befasst sich die Juristin mit Spezialgebiet Arbeitsrecht unter anderem mit der Ausbildung von Referendaren. Im Mittelpunkt dabei steht für die 36-Jährige die Praxisnähe: »Wir bilden die Referendare am Fall aus – wenn auch nicht in der Form der selbstständigen Bearbeitung von Fällen.« Dabei absolvieren die zukünftigen Rechtsanwälte nicht nur Trockenübungen. »Wir lassen sie zum Beispiel Schriftsätze entwerfen und nehmen sie zur Begleitung ins Gericht mit«, fügt Neighbour hinzu. Die Referendare werden Schritt für Schritt an ihre spätere Tätigkeit herangeführt und auf den Umgang mit Mandanten sehr gut vorbereitet. Die Ausbildung erfolgt in den einzelnen Dezernaten, in denen die Associates einen Ausbilder zur Seite haben. Dies setzt sich bei der Ausbildung der Associates fort. Hinzu kommen Rhetorikkurse und andere Seminare wie zum Beispiel in Verhandlungsmanagement. Auch wenn anfangs kein selbstständiger Mandantenkontakt besteht – Neighbour achtet sehr darauf, dass sich die Arbeit ihrer Zöglinge nicht ausschließlich auf die Erstellung von Gutachten im Backoffice konzentriert.

»Ich lege den Fokus in der Ausbildung auf den Umgang mit Mandanten, denn in unserem Beruf ist der persönliche Kontakt sehr wichtig«, sagt die Juristin und fügt hinzu, dass dies auch mitentscheidend dafür ist, ob aus einem Associate ein guter oder ein sehr guter Anwalt wird. Der Umgang mit Menschen erfordert ein Gespür für die Geschichten hinter den Fällen – und das braucht sie in ihrer Position als Anwältin für Arbeitsrecht besonders. Auf Seiten der Arbeitgeber kümmert sie sich im Speziellen um Unternehmensumstrukturierungen, mit denen oft auch Personalabbaumaßnahmen einhergehen. Der intensive Kontakt zwischen der Arbeitgeberseite und Betriebsrat birgt eine besondere Psychologie, die Neighbour als sehr spannend empfindet. »Oft sind die Beweggründe einer Partei auch ganz andere, als es am Anfang scheint. Das ist nicht immer rational erklärbar«, sagt die Rechtsanwältin und betont, dass es wichtig ist, die Hintergründe zu kennen, um daraufhin zu entscheiden, welche Vorgehensweise die beste ist. »Die Erfolgsquote ist umso höher, wenn nicht nur das Juristische im Fokus steht«, erzählt Neighbour. 

Hogan Lovells: Eine lebendige Kanzlei

Kurzzeitig hatte sie überlegt, anstatt Jura Psychologie zu studieren, aber der logische Aspekt hat überwogen – letztendlich verknüpft ihre Arbeit beide Komponenten. Einmal für eine Disziplin entschieden, war ihr die Spezialisierung auf Arbeitsrecht von Anfang an klar. Während des Referendariats hat sie unter anderem Stationen beim Arbeitsgericht und in Personalabteilungen von Unternehmen absolviert. Auf die Idee, in einer Großkanzlei wie Hogan Lovells zu arbeiten, kam sie erst beim Besuch einer Bewerbermesse. Nach einem Vorstellungsgespräch bekam sie das Angebot, damals noch bei Lovells, in Frankfurt im Bereich Arbeitsrecht tätig zu werden. Das war 2003. »Ich bin immer noch gern dabei«, sagt Neighbour. Auch wenn sie jetzt in Düsseldorf arbeitet, sie ist der Kanzlei treu geblieben, was mehrere Gründe hat. »Bei den Bewerbungsgesprächen und auch beim Erstkontakt mit den zukünftigen Kollegen hatte ich ein sehr gutes Gefühl«, erklärt die 36-Jährige. Von diesem Gefühl hat sie sich leiten lassen – was sie bis heute nicht bereut hat. Doch eine positive Stimmung am Arbeitsplatz ist nicht ausreichend, um ausgezeichnete Ergebnisse zu erreichen. »Hogan Lovells ist eine etablierte und gleichwohl eine sehr lebendige Kanzlei. Alles, was wir machen, geschieht auf hohem Niveau, mit viel Leidenschaft und Energie«, sagt Neighbour und fügt hinzu: »Dazu kommt, dass wir konkret auf die Bedürfnisse unserer Mandanten eingehen. Wir sind Partner unserer Mandanten und nicht allein juristische Berater.«


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