LLM: Der Master of Laws für Juristen

Der LL.M.-Abschluss signalisiert Arbeitgebern vor allem Internationalität und Weltoffenheit und gewinnt für Juristen zunehmend an Bedeutung.

Immer öfter liest man ›LL.M.‹ hinter dem Namen von Juristen. Was aber bringt der Titel wirklich?

Unter dem großen Angebot an LL.M.-Studiengängen stellen wir zwei vor, die etwas außergewöhnlich sind.

Du willst einen Abschluss als Master of Laws und weißt nicht wo und was und wie? Unser Überblick über LL.M.-Studiengänge hilft

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LL.M. - Basiswissen

  • Der Titel LL.M. bedeutet entweder Master of Laws oder Magister Legum.
  • Weltweit gibt es mehrere Tausend LL.M.-Programme. Tendenz: steigend.
  • Der LL.M.-Abschluss kann auch berufsbegleitend absolviert werden, beispielsweise in Form von Blockveranstaltungen oder am Wochenende.
  • Grundsätzlich kann jeder Jurist mit erstem Studienabschluss einen LL.M. machen – unabhängig vom Examensergebnis. Manche Universitäten oder Law Schools stellen allerdings Mindestanforderungen.
  • Hinter Abschlüssen wie dem MJur (Magister Juris), dem M.C.L. (Master of Comparative Law) oder dem Master of Arts in Criminology verbirgt sich auch ein LL.M.
  • Juristen könnten auch einen MBA absolvieren – der LL.M. ist jedoch der beliebteste Postgraduierten-Studiengang in den Rechtswissenschaften.
  • Augen auf: Legal Certificates oder Legal Diplomas sind kein LL.M. – sie enden nur mit einem Zertifikat oder einer Bescheinigung, nicht mit einem Studienabschluss.