Hausarbeit, Seminararbeit und Bachelorarbeit: So kommt der Inhalt auch optisch gut rüber

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Über die berufliche Richtung entscheidet jeder selbst, Möglichkeiten gibt es viele.

Bereits während der Schule oder des Studiums ist es wichtig, sich beruflich zu orientieren. Schüler nutzen in erster Linie Praktika neben dem Unterricht oder während der Sommerferien, um Geld zu verdienen. Je näher jedoch der Abschluss rückt, desto wichtiger ist es, sich Möglichkeiten zu suchen, einen Einblick in den gewünschten Beruf zu erhalten und Erfahrung zu sammeln. Im Folgenden sind verschiedene Möglichkeiten beschrieben.

Der Übergang in den Berufsalltag ist eine Herausforderung

Viele Absolventen verlassen die Bildungsstätte ohne eine genaue Vorstellung über mögliche Berufe. Der Großteil kennt nur wenige Berufe und weiß kaum über deren Anforderungen Bescheid. Zudem kennen nur wenige die eigenen Fähigkeiten sowie Schwächen. Den geeigneten Beruf zu finden, ist somit schwer. Nach der Schulausbildung und dem Studium steht ein breites theoretisches Wissensspektrum zur Verfügung, welches die Basis für späteres Handeln darstellt.

Eine Entscheidung für den späteren Beruf lässt sich mithilfe einiger Tipps und Tricks vereinfachen. In erster Linie sind berufliche Interessen sowie Hard Skills und Soft Skills festzustellen. Mithilfe dieser lassen sich Berufe und Branchen eingrenzen. Zudem gibt es im Vorfeld Möglichkeiten, um herauszufinden, in welche berufliche Richtung es gehen soll.

Mehr als 100.000 Deutsche studieren im Ausland, wobei 2011 Österreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich die beliebtesten Zielländer darstellen. Andere nutzen die Gelegenheit eines Auslandssemesters, machen Work and Travel, ein Praktikum oder arbeiten neben dem Studium als Werkstudent.

Praktika als Wegweiser in den Berufseinstieg

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, ein Praktikum zu machen. Die berufliche Orientierung ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Zudem hilft ein Praktikum, theoretisch erworbenes Wissen in der Praxis anzuwenden und Erfahrung im Beruf zu sammeln. Zusammenhänge sind besser zu verstehen und psychische und physische Anforderungen an die Tätigkeit werden getestet. Wer die Gelegenheit für ein Praktikum bekommt, sei es während des Studiums in einem Pflichtpraktikum, oder nach der Schule bzw. des Studiums, sollte diese nutzen. Praktikanten erhalten umfangreiche Informationen und Einblicke in das Unternehmen und mögliche Arbeitsfelder. Zudem werden Stärken und Schwächen in der Zeit des Arbeitens festgestellt sowie Aspekte erkannt, die wichtig für die weitere Entwicklung und Berufswahl sind. Jede Erkenntnis, die ein Praktikum bringt, ist ein Gewinn für die Berufslaufbahn.

Auslandsemester oder Auslandspraktikum

Das Studium im Ausland bietet unzählige MöglichkeitenFür eingeschriebene Studenten gibt es zusätzlich die Möglichkeit, ein Auslandssemester oder sogar ein Praktikum im Ausland zu machen. Dies bedeutet, Studierende nehmen für ein oder mehrere Semester an Kursen von regulären Studiengängen im Ausland teil. Diese Möglichkeit besteht in englischsprachigen Ländern, aber auch in anderen Ländern rund um die Welt. Die Kurswahl ist oft flexibel und in vielen Fällen frei aus dem Angebot der Universität wählbar. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass die Kurse im Vorfeld mit dem Prüfungsamt der eigenen Hochschule abgesprochen sind. Idealerweise können Studierende sich die erbrachten Leistungen im Ausland auf das bisherige Studium anrechnen lassen, was keinen Zeitverlust für die Regelstudienzeit bedeutet. Ein Auslandssemester bietet viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Neben der Entwicklung der Persönlichkeiten stehen die Erweiterung der Sprachkenntnisse im Vordergrund sowie die Fähigkeit, flexibel zu sein. Viele Arbeitgeber schätzen zudem an Studierenden, die ein Semester im Ausland verbracht haben, ihre Offenheit sowie Teamfähigkeit. Diese Eigenschaften sind im späteren Berufsalltag von großer Bedeutung.

Die Bewerbung für ein Auslandssemester ist leichter als für ein ganzes Studium und meist sogar günstiger. Viele Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD bieten Stipendien für einen Auslandsaufenthalt während des Studiums an. Zusätzlich bietet dieser Dienst Informationen über weitere Möglichkeiten, eine Zeit im Ausland zu verbringen wie Au-pair-Tätigkeiten oder Summer Schools und Freiwilligendienste.

Work and Travel – Arbeiten in einem fernen Land

Viele verbinden Work and Travel damit, in die große, weite Welt zu gehen und Abenteuer zu erleben. Notwendig sind nur der Wille und die richtige Ausrüstung. Ein Rucksack als vielseitiger Begleiter bietet Platz für Kleidung und Zubehör und er bietet vor allem Tragekomfort während des Reisens. Unterschiedliche Modelle verschiedener Hersteller sind bereits auf diese Art des Reisens spezialisiert. Fächer für Geld, Smartphone, Kamera und eBook-Reader oder Reiseführer sind genauso vorhanden, wie Fächer für Kleidung und Snacks. Ein Zahlenschloss für den Rucksack ist übrigens eine sinnvolle Anschaffung für lange Auslandsaufenthalte.

Work and Travel - Arbeiten im Paradies Work and Travel bietet die Möglichkeit, das Ausland besonders intensiv zu erleben und nebenbei seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Um sich die Reise und den mehrmonatigen Auslandsaufenthalt leisten zu können, gibt es verschiedene Organisationen, über die sich ein Visum organisieren lässt. Dieses erlaubt den Aufenthalt und das Arbeiten im Ausland bis zu einer Dauer von zwölf Monaten. Beliebte Länder für Work and Travel sind Australien, Neuseeland und Kanada. Aber ebenfalls Länder wie Japan, Südkorea oder Chile machen einen Aufenthalt und das dortige Arbeiten möglich.

Werkstudenten – Arbeiten während des Studiums

Werkstudenten arbeiten neben dem Studium meist in einer studienfachnahen Firma, nutzen ihre Zeit jedoch überwiegend für das Studium. Das Studentenwerk erläutert, dass Werkstudenten von den Beiträgen zur Sozialversicherung befreit sind und deshalb Geld sparen. Wichtig ist, dass die Hauptbeschäftigung der Studenten das Studium darstellt und die Studierenden weniger als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Diese 20-Stunden-Regel ist jedoch um einige Ausnahmen wie dem Arbeiten in den Semesterferien ergänzt. Zusätzliche Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung entfallen bei Werksstudenten unabhängig von der Höhe des Einkommens.

Die Möglichkeit, sich über die Werksstudententätigkeit beruflich zu orientieren, nutzen häufig angehende Bachelor- oder Masterabsolventen, die ihre Thesis im Betrieb schreiben. Der Status als Werkstudent endet mit der Abschlussprüfung. Während einer Tätigkeit als Werkstudent können Einblicke in Unternehmen erfolgen sowie Erfahrungen im Berufsalltag gesammelt werden – ähnlich wie bei einem Praktikum.

Berufliche Orientierung möglichst früh beginnen

Wichtig ist, möglichst früh Erfahrungen für den Berufsalltag zu sammeln und zu erkennen, welche Tätigkeit später interessant ist. Manche finden nicht direkt nach dem Abschluss den Traumberuf und stellen trotz frühzeitiger Orientierung fest, nicht den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Dies stellt jedoch kein Problem dar. Es ist jederzeit möglich, von Neuem zu beginnen und neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Ein Artikel des externen Autoren Tobias Neubauer

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