Karrierechance Aufstiegsfortbildung

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Aufstiegsfortbildung kann für Sie das Zauberwort sein, wenn Sie eine Karrierechance wahrnehmen möchten und eine Zusatzqualifikation benötigen. Wer gerne den nächsten Schritt auf der Karriereleiter nehmen möchte, kann sich mit Hilfe von geeigneten Fortbildungen und themenbezogenen Schulungen qualifizieren. Bildungsinstitute in Deutschland bieten eine umfangreiche Auswahl unterschiedlicher Weiterbildungen an, die sich insbesondere an Teilnehmer richten, die einen Aufstieg in ihrem individuellen beruflichen Umfeld anstreben. Solche Ausbildungen können am Abend oder an Wochenenden absolviert werden – sie bieten Flexibilität bei der Zeiteinteilung und eignen sich für Berufstätige. Das Erlernen des Lehrstoffs außerhalb der Arbeitszeit ermöglicht das nebenberufliche Studium oder die Fortbildung trotz beruflicher Vollzeitbeschäftigung. Der Planung für eine derartige Aufstiegsfortbildung sollte ein Beratungsgespräch bei einem der Bildungspartner oder bei einem der regionalen Büros der Agentur für Arbeit vorausgehen.

 

Zusätzliches Fachwissen für die Karriere aneignen

In vielen Betrieben wird für eine lohnenswerte Karriere ein höherer Bildungsabschluss bzw. eine zusätzliche Qualifikation verlangt, um in den Kreis potentieller Führungskräfte aufgenommen zu werden und das Niveau der oberen Etagen im Betrieb erklimmen zu können. Oft kommen engagierte Mitarbeiter trotz mehrere Jahre Erfahrung hier nicht um eine Aufstiegsfortbildung bzw. Weiterqualifizierung herum.

Das persönliche Know-how im Bereich von Produkten und Werkstoffen, Methoden und Verfahren, Fertigungstechniken, modernen Technologien sowie der zeitgemäßen Betriebssteuerung und Betriebsführung muss der heutigen Zeit standhalten. Hier sind Qualifikation und Kenntnisstand essentiell, um leitende Positionen zu übernehmen. Hinzu kommen Fähigkeiten in den sensiblen Themen Handlungslogik und Kommunikation. Aufstiegsfortbildungen bieten dabei eine Möglichkeit, all diese Fähigkeiten zu erlernen und auszubauen. Vielfach ist gerade das kaufmännische Umfeld hier der Ansatzpunkt, sich gezielt weiterzubilden. Einige Beispiel der Abschlüsse, die im Karrierestreben sicher eine treibende Rolle, haben wie hier aufgelistet:

  • Betriebswirt/-in
  • Wirtschaftsfachwirt/-in
  • Immobilienfachwirt/-in
  • Industriefachwirt/-in
  • Handelsfachwirt/-in
  • Medienfachwirt/-in (Digital)
  • Personaldienstleistungsfachwirt/-in
  • Fachwirt/-in für Güterverkehr und Logistik
  • Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen

 

 

Eigenmotivation für Aufstiegsfortbildung benötigt

Wer sich aus dem einfachen Job heraus in eine vielversprechende Arbeitssituation mit höherem Einkommen und anspruchsvolleren Tätigkeiten manövrieren möchte, sollte die Möglichkeit einer Aufstiegsfortbildung gründlich erwägen. Die Eigenmotivation spielt dabei eine entscheidende Rolle. Besonders dann, wenn es um länger angelegte Studiengänge bzw. Ausbildungen geht. Es ist wichtig, sich ein konkretes Ziel für die Ausbildung zu setzen. Hierbei ist es notwendig, täglich an den Aufgabenstellungen der jeweiligen Weiterbildung zu arbeiten. Das Ausbildungsthema sollte passend zum Job und zur individuellen Vorliebe ausgewählt werden, damit die Fortbildung nicht zur Qual wird. Sämtliche Ausbildungspartner sowie die Agenturen für Arbeit bieten dazu kostenlose Beratungsgespräche an.

 

Vorbereitung auf Abschlussprüfungen

Aufstiegsfortbildungen bereiten ihre Teilnehmer gezielt auf sämtliche Anforderungen der anstehenden Abschlussprüfungen vor. Dadurch sollte es kein Problem sein, den angestrebten Abschluss auch zu erreichen. Die Ausbildungspartner der Agentur für Arbeit und der einzelnen beruflichen Fachrichtungen sorgen dafür, dass die Fortbildungen den Anforderungen der Prüfungsausschüsse entsprechen. Auf der Suche nach dem passenden Ausbildungspartner sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die gewählte Ausbildungseinrichtung nach den Vorschriften der AZAV zertifiziert ist. Nur AZAV zertifizierte Ausbildungen können mithilfe geeigneter Fördermaßnahmen finanziert werden.

 

Aufstiegsfortbildungen finanzieren

Natürlich spielen auch die Finanzierungsoptionen bei der Entscheidung für eine karrierebezogene Weiterbildung eine große Rolle. Hier sollte sich jeder Interessent ausreichend informieren. Aufstiegsförderungen lassen sich nämlich über verschiedene Bildungsträger und unterschiedliche Maßnahmen finanzieren. Über das AufstiegsBAföG werden beispielsweise Aus- und Weiterbildungen öffentlicher und privater Träger in Teilzeit gefördert, die allen öffentlich-rechtlichen Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz entsprechen.

 

Anlaufstellen für Fragen und Ausbildungsoptionen

Wer sich gut informiert, kann sowohl finanziell als auch fachlich die gewünschte Fortbildung auf den richtigen Weg bringen. Eine Anlaufstelle, um sich umfangreiche zu informieren, ist die zuständige Agentur für Arbeit. Außerdem bieten sich die Ausbildungspartner des Bundes und der Länder als Anlaufstellen für kostenlose Beratungsgespräche und passende Kurs- bzw. Studieninformationen an. Hier können alle Fragen bezüglich Fortbildung und Karriere gestellt werden. Für Weiterbildungen in allen handwerklichen Berufen, wie z. B. Meisterausbildungen, gelten die Regeln der Handwerksordnung. Dazu informieren neben den Ausbildungspartnern auch die Innungen. Eine komplette und umfassende Beratung zum Themen Aufstiegsfortbildung und Karrierechancen kann sich lohnen und sollte als erster Schritt auf der Suche nach der passenden Weiterbildung angestrebt werden.

 

Ein externer Beitrag von Michael Knorr

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