Den eigenen Wert durch eine Weiterbildung steigern

Der Begriff des lebenslangen Lernens bezieht sich nicht nur auf die privaten Bereiche, sondern auch auf den beruflichen Erfolg. Ein Studium reicht heute nicht mehr aus, um dauerhaft am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Immerhin verändern sich nicht nur die Erkenntnisse im eigenen Fachbereich, sondern auch die Wünsche und Vorstellungen der Arbeitgeber nehmen immer wieder neue Dimensionen an. Wer am Arbeitsmarkt also dauerhaft erfolgreich sein möchte, sollte in eine zielgerichtete Weiterbildung investieren. Berufliche Weiterbildung muss sich hier nicht zwingend auf die technische Seite des eigenen Berufs beziehen, sondern kann auch andere Kompetenzen voranbringen. Es lohnt sich daher, Weiterbildungsangebote möglichst umfangreich zu beleuchten und nur die Maßnahmen zu ergreifen, die sich wirklich lohnen.

 

Weiterbildungen schon während des Studiums

Viele Studenten fragen sich bereits während ihrer Studienzeit, ob sich zusätzliche Weiterbildungsmaßnahmen lohnen. Das kann in der Tat der Fall sein, da sich das eigene Studium zumeist auf die technischen und theoretischen Aspekte des Fachgebiets bezieht. Mit geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen können Studenten sich also schon vor dem Abschluss ihres Studiums umfangreicher bilden und den eigenen Lebenslauf somit ein wenig aufpolieren. Die Inhalte des Lebenslaufs interessieren vor allem die Entscheider in Personalabteilungen. Hierbei geht es nicht nur darum, möglichst wenige Lücken entstehen zu lassen. Sind Weiterbildungsmaßnahmen auch im Lebenslauf zu finden, so lässt das auf die Bereitschaft zu zusätzlichem Lernen schließen. Das generiert schon vor dem ersten Bewerbungsgespräch einen professionellen und guten Eindruck, weswegen die Chancen auf den Job steigen. Lügen im Lebenslauf hingegen sind keine gute Idee, weswegen nur Maßnahmen angeführt werden sollten, die auch tatsächlich absolviert wurden. Auch bei möglichen Lücken im Lebenslauf ist es besser, ehrlich mit ihnen umzugehen und zu den eigenen Schwächen zu stehen. Vorlagen für den Lebenslauf gibt es im Übrigen hier.

Weiterbildung sollte nicht zu einer Überlastungssituation führen. (Quelle: wokandapix (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
Weiterbildung sollte nicht zu einer Überlastungssituation führen. (Quelle: wokandapix (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Was die Auswahl der Weiterbildungsmaßnahmen betrifft, so sollten Studenten auf mehrere Details achten. Es ist wichtig, dass die individuelle Maßnahme auch tatsächlich einen Mehrwert bietet. Allzu spezifische Weiterbildungsmaßnahmen sichern dem Studenten zwar auf einem bestimmten Gebiet ein fachkundigeres Auftreten, das bedeutet jedoch nicht, dass der spätere Arbeitgeber diese Spezialisierung auch wünscht. Besser ist es, Weiterbildungsmaßnahmen zu wählen, die sich praktisch in jedem Unternehmen gewinnbringend einsetzen lassen. Aus- und Weiterbildungen von Christiani beschäftigen sich laut eigenen Angaben aus diesem Grund nicht nur mit sehr spezifischen Lehrgängen, sondern auch mit Weiterbildungsmaßnahmen, die sich individueller einsetzen lassen. Das Personalmanagement beispielsweise ist eine solch individuelle Weiterbildungsmaßnahme, da die Führungskompetenz sich auch beim späteren Aufstieg im Berufsleben als entscheidend erweist.

Zudem sollte die Weiterbildung während des Studiums nicht dafür sorgen, dass das Hauptstudium darunter leidet. Der zeitliche Aufwand für eine berufliche Weiterbildung oder auch eine technische Weiterbildung sollte dabei in einem angemessenen Verhältnis liegen. Ein Student, der sich neben seinem Studium auf Weiterbildung konzentriert und dennoch in der Lage ist, auf beiden Gebieten gute Leistungen zu erbringen, geht den richtigen Weg.

 

 

… und nach dem Studium

Ist das Studium erst einmal erfolgreich abgeschlossen und war die eigene Bewerbung bei einem Arbeitgeber erfolgreich, ist der Bedarf an Weiterbildung noch lange nicht gedeckt. Die meisten Arbeitgeber legen großen Wert darauf, dass sich ihre Angestellten in ihrem individuellen Fachbereich so gut wie möglich auskennen. Schließlich steigert das die Produktivität des Mitarbeiters und auch dessen Einsatzmöglichkeiten. Der Wert, den Weiterbildung im Berufsleben hat, konnte auch in einer Umfrage bestätigt werden, die die Haufe Akademie von Forsa durchführen ließ. So wird der beruflichen Weiterbildung nicht nur gerne Aufmerksamkeit geschenkt, vielmehr sind Angestellte sogar bereit, einen Teil der Weiterbildungsmaßnahmen auch aus eigener Tasche zu finanzieren.

Im Unternehmen können Weiterbildungsmaßnahmen zielgerichtet geplant werden. (Quelle: DT (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
Im Unternehmen können Weiterbildungsmaßnahmen zielgerichtet geplant werden. (Quelle: DT (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Das Gute an Weiterbildungen nach dem Studium ist, dass sie sehr zielgerichtet erfolgen kann. Ist der Student erst einmal kein Student mehr, sondern als Angestellter in einem Unternehmen tätig, so wissen er und sein Arbeitgeber zumeist, an welchen Stellen sich Weiterbildung lohnt. Die Auswahl geeigneter Maßnahmen fällt dann sehr leicht. Zudem können Arbeitgeber die Finanzierung beruflicher Weiterbildung eher verantworten, wenn auch für sie ein Mehrwert entsteht.

 

 

Klasse statt Masse

Welche Vorteile aus einer Weiterbildungsmaßnahme entstehen können, ist abhängig von der Qualität des Lehrgangs oder Seminars. Da das Angebot inzwischen sehr hoch ist und überall Möglichkeiten zur Weiterbildung zu finden sind, ist genaues Hinsehen wichtig. Nur Lehrgänge, die sich auch wirklich professionell mit der Materie befassen und die Thematik nicht nur oberflächlich behandeln, bieten auch wirklich einen Mehrwert. Da es vor der Weiterbildung jedoch schwer ist, die tatsächliche Qualität der Maßnahme zu erkennen, lohnt sich ein Blick auf die Meinungen anderer Teilnehmer, die den Lehrgang bereits absolvieren konnten. Ist hier eine allgemein positive Stimmung zu erkennen und loben die Teilnehmer den Anbieter und die Schulungsmaßnahme für Professionalität und Inhalt, steht der Maßnahme nichts im Wege.

Das eigene Budget für Weiterbildung ist bei hochwertigen Maßnahmen besser investiert. (Quelle: luxstorm (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)
Das eigene Budget für Weiterbildung ist bei hochwertigen Maßnahmen besser investiert. (Quelle: luxstorm (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Gute Weiterbildung hat selbstverständlich ihren Preis. So verlangen professionelle Anbieter in der Regel recht hohe Summen für ihr Weiterbildungsangebot. Es ist aus diesem Grund umso wichtiger, lieber wenige Bildungsmaßnahmen zu wählen, die dafür eine hohe Qualität bieten. Wer eine große Anzahl Lehrgänge und Seminare absolviert, die jedoch in Summe kaum für Mehrwert sorgen, zieht hieraus keinen großen Nutzen. So ist es förderlicher, einen teuren Lehrgang zu absolvieren, der bei der Steigerung des eigenen Wissens auch tatsächlich behilflich ist.

 

Ein Artikel von Gastautor Michael Müller

Artikelsuche

Hol dir alle audimax-Ausgaben in einer App fürs Tablet und Smartphone!

Jetzt herunterladen:

  • Gehaltsverhandlung: Wie du dich optimal auf deine erste Gehaltsverhandlung vorbereitest
  • Work-Life-Balance: Warum es wichtig ist, ein ausgeglichenes Leben zu haben und wie du das, trotz Berufseinstieg, schaffen kannst
  • Diversity: Was Unternehmen tun, um Frauen fördern, Chancengleichheit herzustellen und Diskriminierungen zu vermeiden.
  • Weiterbildung im Beruf: Vom berufsbegleitenden Master bis hin zu Zertifikaten aller Art nehmen wir Weiterbildungsmöglichkeiten unter die Lupe.
  • Karriere im Ausland: Welche Tipps du beherzigen solltest

Arbeitszeugnis und Gehaltsverhandlung

Wenn du den Arbeitgeber wechselst, hast du Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Dann steht meistens ein neuer Arbeitsvertrag an und die gleichzeitige Verhandlung um dein neues Gehalt. Wie du das Maximum bei deiner Gehaltsverhandlung herausholst, zeigen wir dir in unserem Special.


Alles zum Thema 'Gehaltsverhandlung'