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Kosten im Studium und Alltag: Alles, was du rund um Finanzen wissen musst

Das Studium bedeutet für viele junge Menschen, das erste Mal in ihrem Leben auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Zwar werden sie oftmals noch von ihren Eltern unterstützt, vor allem bei den Finanzen. Dennoch gilt es, mit diesem „Einkommen“ alle anfallenden Kosten im Studium sowie Alltag zu decken. Es ist also wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und das verfügbare Geld so aufzuteilen, dass alle finanziellen Verpflichtungen gedeckt werden können. Bestenfalls bleibt sogar noch etwas übrig, sei es für den Urlaub in den Semesterferien oder die Studentenparty am Wochenende. Es lohnt sich daher ein Blick auf die Frage, welche Kosten im Studium anfallen.

Lernen fürs Leben: Finanzielles im Studium

Die meisten Studierenden haben bis vor Kurzem noch bei ihren Eltern gelebt. Dementsprechend mussten sie sich mit Kosten wie der Miete oder der Krankenversicherung bislang nicht auseinandersetzen. Im Regelfall wurden diese von den Eltern übernommen und somit lag auch die Verantwortung bei ihnen.

Doch wer im Studium auszieht, muss seine Finanzen fortan selbst regeln und für seinen Lebensunterhalt sorgen. Zwar ist das Einkommen häufig gesichert, zum Beispiel durch BAföG oder die Eltern, dennoch liegt die Verantwortung zusätzlich bei den Studierenden selbst, diese Einnahmen richtig auf die anfallenden Kosten zu verteilen.

Es handelt sich hierbei um eine wichtige Lektion fürs Leben. Je früher die Studenten also lernen, ihre Finanzen selbst zu „managen“, desto weniger Geldsorgen werden sie im Studium sowie in Zukunft haben. Es ist daher wichtig, sich von Beginn an mit den anfallenden Kosten im Studium sowie im Alltag auseinanderzusetzen und einen Finanzplan aufzustellen.


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Kosten immer unter Kontrolle: Einnahmen und Ausgaben managen

Das bedeutet nichts anderes, als die verfügbaren Einnahmen im Blick zu behalten und zu prüfen, ob sie für die anstehenden Ausgaben reichen oder nicht. In letzterem Fall gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Ausgaben müssen reduziert oder
  2. die Einnahmen erhöht werden.

Wo das Budget hingegen reicht, können häufig trotzdem Optimierungen vorgenommen werden, sodass mehr Geld für andere Dinge wie die Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung steht. Die Kosten immer unter Kontrolle zu halten, ist somit in jedem Fall wichtig.

Für dieses „Managen“ der Einnahmen und Ausgaben empfiehlt sich ein Haushaltsbuch. Gerade zu Beginn des Studiums kann es nämlich dabei helfen, einen Überblick über die eigene finanzielle Lage zu bekommen und die Finanzierung des Lebensunterhalts für die Studienzeit sowie darüber hinaus solide aufzustellen.

Dadurch wird nicht nur sichergestellt, dass alle Kosten gedeckt sind, sondern zusätzlich können unnötige Ausgaben vermieden werden, es kann mehr Geld gespart und von weiteren Vorteilen profitiert werden – vorausgesetzt, die Studierenden führen ihr Haushaltsbuch richtig. Dabei ist es wichtig, auch wirklich alle relevanten Lebenshaltungskosten zu erfassen, um ein möglichst genaues Bild der finanziellen Situation zu bekommen.

Insgesamt bedeutet dies nicht viel Aufwand, aber in der Folge umso mehr Geld zur freien Verfügung. Zudem kann es bei Entscheidungen zu Themen wie der Altersvorsorge oder den Versicherungen helfen, die auch für Studierende bereits wichtig sind.

Welche Kosten fallen im Studium an?

Allerdings wird das Haushaltsbuch nicht erst wichtig, wenn Studierende bereits ausgezogen sind und mit beiden Beinen im Studium stehen. Schon zuvor spielt es eine tragende Rolle, denn die Studienfinanzierung kann auch die Entscheidung für den Studienort oder eine bestimmte Hochschule beeinflussen. So kann es beispielsweise sinnvoller sein, die Universität in der günstigeren Stadt zu wählen anstatt in jener mit überteuerten Mietpreisen oder sich an der Hochschule ohne Studiengebühren einzuschreiben anstatt in der teuren Privatschule.

Die Kalkulation der wichtigsten Kosten ist also schon vor dem eigentlichen Studium essentiell, um die richtige Entscheidung zu treffen. Natürlich lassen sich diese zu einem solch frühen Zeitpunkt nur schätzen – aber so haben die angehenden Studenten zumindest einen realistischen Anhaltspunkt, welche Ausgaben sie stemmen müssen und wie das gelingen kann. Welche also sind sie, die häufigsten Kosten im Studium?

Die komplizierte Sache mit den Studiengebühren

Zu den größten finanziellen Belastungen zählen für viele Studierende die Gebühren für die Hochschule. Allerdings sind die Regelungen hierzu sehr unterschiedlich, denn es werden heutzutage nicht mehr einheitlich 500 Euro pro Student und Semester fällig, wie das vor einiger Zeit üblich war. Stattdessen sind die Kosten je nach Bundesland individuell geregelt, manchmal sogar abhängig von der Universität oder Hochschule.

Während also die allgemeinen Studiengebühren in allen Bundesländern abgeschafft wurden, können solche in einigen Bundesländern für Sonderfälle wie ein berufsbegleitendes Studium oder bei Langzeitstudierenden anfallen. Außerdem erheben private Hochschulen in der Regel eigene Gebühren. Je nachdem, für welches Studium an welchem Institut du dich interessierst, lohnt es sich also, die Frage nach den Studiengebühren frühzeitig zu klären.

Selbiges gilt für jene nach den Semesterbeiträgen. Denn diese fallen, im Gegensatz zu den Studiengebühren, an jeder Hochschule oder Universität an. Allerdings gibt es auch hierbei große Unterschiede, was die Höhe dieser Kosten anbelangt. Im Regelfall liegen sie bei etwa 50 bis 150 Euro pro Studierendem und Semester, die sich aus dem Verwaltungsbeitrag und den Kosten des Studentenwerks zusammensetzen.

Semesterticket & Co: Weitere studienrelevante Kosten

Die Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren bedeutete also eine große finanzielle Entlastung für die Studierenden, wenn es um studienrelevante Kosten geht. Trotzdem sind diese mit dem Semesterbeitrag in den meisten Fällen noch nicht gedeckt.

Hinzu kommt in vielen Fällen das Semesterticket und dieses stellt häufig innerhalb des Semesterbeitrags den größeren Kostenblock dar, der aufgrund des Studiums pro Semester anfällt. Auch hier gibt es jedoch große Unterschiede. Abhängig vom Wohnort und den jeweiligen Verkehrsbetrieben kostet das Semesterticket nicht selten um die 200 Euro oder sogar mehr. Dafür können die Studierenden allerdings alle öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb des jeweiligen Verbundes nutzen, wodurch sie sich das Auto sparen.

Das Semesterticket ist also kein Muss, aber in vielen Fällen anstelle des eigenen Fahrzeugs oder sogar zusätzlich sinnvoll. Denn wer jeden Tag ein Einzelticket löst, um zur Vorlesung zu kommen, fährt am Ende deutlich teurer. Hier gilt es also, sich alle notwendigen Informationen zu beschaffen, verschiedene Optionen durchzurechnen und sich somit für die günstigste Variante zu entscheiden.

Weitere studienrelevante Kosten sind zudem die Materialien wie spezielle Lehrbücher oder ein Laptop. Letzterer ist heutzutage für jeden Studenten unverzichtbar, denn immer mehr läuft an den Universitäten und Hochschulen mittlerweile (auch) digital ab. Sei es die Abgabe von Hausarbeiten, das Einsehen der Prüfungsergebnisse oder sogar die Online-Vorlesung – all das ist daher auch oder inzwischen ausschließlich über das Internet möglich.

Investitionen, wie jene in einen Laptop, lassen sich somit nicht vermeiden, fallen aber zumindest nicht regelmäßig an, sondern ein guter Computer kann durchaus ein gesamtes Studium überstehen. Zudem können die Lehrbücher und andere Materialien unter Umständen weiterverkauft werden, wenn du sie nicht mehr brauchst, wodurch ein Teil der Kosten wieder reinkommt. Es ist daher schwierig, die studienrelevanten Kosten von Vornherein realistisch einzuschätzen. Als grobe Richtlinie können folgende Werte dienen:

  • Semesterticket: durchschnittlich 163 Euro pro Semester
  • Laptop: zwischen 500 und 1.500 Euro, ein- bis zweimal pro Studium
  • Lernmittel: zwischen 22 und 65 Euro im Monat, je nach Studienfach
  • Internet: etwa 15 bis 40 Euro pro Monat, abhängig vom Anbieter

Das Internet kann natürlich auch bei den Ausgaben eingerechnet werden, die im Rahmen der (ersten) eigenen Wohnung anfallen. Schließlich ist dieser meistens der Ort, wo der Anschluss geschaltet wird. Aber auch mobile Alternativen über das Smartphone erfreuen sich steigender Beliebtheit. Hier kann schlussendlich jeder selbst entscheiden, welches Modell im individuellen Fall am besten passt.


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Die wichtigsten Ausgaben rund um die Wohnung

Abgesehen vom Internetanschluss, fallen rund um die Wohnung aber noch viele weitere Ausgaben an. In der Regel machen diese, monatlich betrachtet, den größten Kostenblock des Gesamtbudgets aus. Dabei handelt es sich natürlich um die Miete.

Hierbei ist ebenfalls die Recherche vorab wichtig, denn die Mietpreise schwanken je nach Stadt enorm. Wer bei seinen Eltern bleibt, kann häufig sogar kostenlos oder kostengünstig wohnen. Das ist aber nicht immer möglich oder erwünscht. Eine eigene Wohnung ist dann eine Option, jedoch die teuerste Variante, die sich nicht jeder Student leisten kann. Jede Wohnform hat am Ende verschiedene Vor- und Nachteile, die berücksichtigt werden müssen.

Alternativ kommt etwa auch eine WG oder ein Studentenwohnheim infrage, bei welchen sich die Mietkosten in einem geringeren und damit bezahlbaren Bereich bewegen. Inklusive aller Nebenkosten wie Strom, Wasser & Co, müssen Studierende also mit rund 332 Euro im Monat rechnen. Allerdings handelt es sich dabei nur um einen Durchschnittswert, was bedeutet: Es gibt Studenten, die weniger als 200 Euro im Monat bezahlen, aber auch jene mit Mietkosten über 600 Euro im Monat.

Dementsprechend kann es durchaus sinnvoll sein, sich zum Beispiel für ein Studium in Leipzig zu entscheiden, anstatt für jenes in München. Die Finanzierung sollte dabei nicht das einzige Entscheidungskriterium darstellen, sie spielt aber durchaus eine wichtige Rolle.

Neben der Miete und den Nebenkosten können bei der Wohnung noch weitere Ausgaben anfallen:

  • die Einrichtung zu Beginn
  • eventuelle Reparaturen
  • eine hohe Nachzahlung, etwa für die Heizung
  • Müllgebühren
  • Zusätzliche Kosten für den Hausmeisterservice

Es ist daher wichtig, stets einen gewissen „Puffer“ pro Monat einzurechnen, um unerwartete Ausgaben rund um die Wohnung stemmen zu können. Etwa 50 bis 100 Euro, die monatlich auf die Seite gelegt werden, sind dafür ein guter Anfang. Bei der Wohnungseinrichtung kann zudem viel gespart werden, wenn du dein Mobiliar „Second Hand“ kaufst oder von Kleinanzeigen beziehst, wo es häufig sogar verschenkt wird.

Wer also mit Köpfchen an die Sache herangeht, der muss keinen vier- oder fünfstelligen Betrag investieren. Ein gewisses Budget ist zu Beginn des Studiums aber trotzdem notwendig. Selbst, wenn du also nur Kleinigkeiten wie Geschirr, Putzutensilien oder ein Regal neu kaufen musst, können schnell hohe Beträge zusammenkommen.

Kosten im Haushalt und Alltag

Dies gilt auch, wenn es um weitere Kosten im Haushalt und Alltag geht. Dazu gehören natürlich die Lebensmittel, aber ebenso neue Klamotten oder Freizeitkosten wie jene für eine Clubnacht mit deinen Kommilitonen. Vor der Vorlesung holst du dir schnell eine Brezel beim Bäcker, zwischendurch wird online eine neue Druckerpatrone bestellt und am Abend gehst du mit Freunden noch ein oder zwei Bier in einer Bar trinken – diese kleinen und ganz alltäglichen Ausgaben summieren sich schnell und ergeben einen großen Kostenblock pro Monat.

Auch deshalb ist ein Haushaltsbuch so wichtig, um den Überblick über die Vielzahl an kleinen Ausgaben zu behalten und somit die wahren Kostentreiber zu erkennen. Als grobe Orientierung gelten hierbei folgende Werte:

  • Ernährung: etwa 150 bis 200 Euro pro Person und Monat
  • Kleidung: rund 50 bis 150 Euro im Monat
  • Handyvertrag: etwa 20 bis 40 Euro monatlich
  • Freizeit: circa 50 bis 100 Euro jeden Monat

Auch diese scheinbar kleinen Kosten ergeben am Monatsende einen großen Betrag, der von Studierenden einkalkuliert werden muss. Die eigene Lebensweise kann hierbei aber einen großen Unterschied von mehreren hundert Euro mehr oder weniger machen, die pro Monat anfallen. Es gilt daher, auch individuelle Gewohnheiten und Kosten einzurechnen, beispielsweise für ein Hobby.

Nicht vergessen! Deine Versicherungen als Student

Bei den Versicherungen handelt es sich um ein Thema, das gerne vergessen wird. Dabei können auch sie einen großen Kostenanteil im Studium ausmachen. Hier ist vor allem die Krankenvorsorge wichtig. Geregelt ist diesbezüglich, dass Studierende in einer gesetzlichen Krankenversicherung unter 25 Jahren bei ihren Eltern und somit kostenfrei mitversichert sind, sofern sie eine gewisse Verdienstgrenze pro Monat nicht überschreiten.

Wer hingegen älter ist oder mehr verdient, muss sich selbst krankenversichern. Allerdings besteht dann in der Regel auch ein höherer BAföG-Anspruch. Muss sich ein Student selbst versichern, kann er dafür eventuell den Einheitstarif nutzen. Hierbei kosten die Kranken- und Pflegeversicherung nur etwa 80 Euro im Monat zuzüglich einem kassenindividuellen Zusatzbeitrag. Das ist jedoch nur für 14 Semester sowie bis zum vollendeten 30. Lebensjahr möglich.

Andernfalls ist in diesem Bereich mit Kosten von etwa 200 Euro monatlich zu rechnen – nur für die Kranken- und Pflegeversicherung. Hinzu kommen weitere Kosten für die Gesundheit wie Arztkosten oder Medikamente.

Zudem sind noch andere Versicherungen für Studierende sinnvoll. Dabei handelt es sich um die Privathaftpflicht, wobei sie unter Umständen ebenfalls noch über ihre Familie versichert sind. Eventuell sind auch Policen wie eine Hausrats- oder Rechtsschutzversicherung zu empfehlen. Das muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.

Wer kann, sollte zudem bereits an die Vorsorge für das Alter oder Notfallsituationen denken, zum Beispiel eine private Renten- oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn diese sind im Regelfall umso günstiger und leistungsstärker, je früher diese abgeschlossen werden.

Kosten, aber auch Chancen durch die Steuern

Viele Studierende arbeiten neben ihrem Studium oder erhalten beispielsweise für ein Pflichtpraktikum ein gewisses Einkommen. Da stellt sich die Frage nach der Versteuerung dieser Einkünfte. Tatsächlich müssen auch Studenten in vielen Fällen verpflichtend eine Steuererklärung abgeben und dementsprechend Steuern zahlen. Ausgaben also, die sofort einkalkuliert werden müssen, wenn das Studium (auch) über einen Nebenjob finanziert werden soll.

Prinzipiell muss jeder eine Steuererklärung abgeben, der mehr als 9.408 Euro pro Jahr verdient, beziehungsweise mehr als 450 Euro pro Monat bei Minijobs sowie Praktika, oder der selbständig arbeitet. Allerdings ist die Einreichung einer Steuererklärung auch in den anderen Fällen sinnvoll, spätestens nach dem Studium, denn häufig erhalten Studierende eine hohe Rückzahlung.

Die Steuern bieten als Student also nicht nur Risiken im Sinne von zusätzlichen Ausgaben, sondern auch eine Chance. Vorsicht ist beim Zuverdienst außerdem geboten, wenn du BAföG beziehst, denn dann werden die Bezüge schon früher gekappt und somit lohnt sich der Nebenjob nicht in jedem Fall. Auch hier heißt die Devise also: Vorher kalkulieren, und zwar richtig!

Pendeln zwischen Wohnort und Heimat – ein weiterer Kostenfaktor

Wer weit weg von seiner Heimat studiert, möchte gewiss mehrmals im Jahr nach Hause fahren, um seine Familie und Freunde zu besuchen, zum Beispiel am Wochenende oder in den Semesterferien. Gerade bei weiten Strecken kann das aber ins Geld gehen. Dieses Pendeln muss daher einberechnet werden, zusätzlich zu den Fahrtkosten, welche von und zur Uni oder im Alltag anfallen.

Die Kosten für dieses Pendeln hängen von der Entfernung, dem Verkehrsmittel und weiteren Faktoren wie der Tages- oder Jahreszeit ab. Viele Studierende entscheiden sich für das Flugzeug oder den Zug. Aber auch Fernbusse erfreuen sich steigender Beliebtheit. Einige Studenten verfügen sogar über ein eigenes Auto. Je nach individueller Situation, müssen für dieses Pendeln also zwei- bis dreistellige Beträge pro Monat eingerechnet werden.

Auto als Student: ja oder nein?

Das Auto ist ohnehin ein wichtiges Stichwort. Es stellt ein teures Verkehrsmittel dar, dafür sparen sich die Studierenden aber unter Umständen das Semesterticket. Eventuell können sie mit einem eigenen Auto sogar bei den Eltern wohnen bleiben und den Weg zur Uni pendeln.

So individuell wie die Lebenssituationen von Studenten sein können, ist demnach auch die Antwort auf die Frage, ob ein eigenes Auto im Studium sinnvoll ist oder nicht. In letzterem Fall stellt vielleicht ein Fahrrad oder eBike eine kostengünstige Alternative zum Semesterticket dar. Schlussendlich muss hier jeder das Transportmittel finden, welches das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die Studienzeit bietet – und es einkalkulieren.

Fazit

Wie die Beispiele deutlich gemacht haben, schwanken die Kosten für ein Studium je nach individuellem Fall stark. Es lässt sich somit nicht pauschal sagen, wie viel das Studieren pro Monat kosten wird und wie hoch die Lebenshaltungskosten ausfallen. Dennoch ist es sinnvoll und wichtig, dass der angehende Student vorab zumindest grob kalkuliert und dementsprechend seine Entscheidungen trifft, zum Beispiel bezüglich das Studienortes, der Wohnform, der Anschaffung eines Autos, eines Nebenjobs und, und und…

Alles in allem, liegen die Kosten für ein Studium durchschnittlich bei rund 600 bis 1.500 Euro pro Monat. Das BAföG reicht hierfür nicht immer aus. Eventuelle Studiengebühren, zum Beispiel an einer privaten Hochschule, können diese Ausgaben sogar noch weiter erhöhen. Zuletzt sollte jeder Student auch bereits eine gewisse Vorsorge in Form von Rücklagen oder speziellen Versicherungen treffen. Ein Haushaltsbuch ist dabei ein wichtiges Instrument, um den Überblick zu behalten. Denn wer in jungen (Studien-) Jahren lernt, sein Geld richtig zu „managen“, der lernt eine wichtige Lektion für sein ganzes Leben. Studierende sollten die neue Verantwortung daher nicht als Last, sondern als Chance auf finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit sehen.

Ein Beitrag unseres externen Autors Felix Bertram.