Master-Schnellcheck: So klappt deine Bewerbung

8.000 Studienangebote aber keine Ahnung, worauf du bei der Bewerbung achten musst? Unsere Master-Schnellcheck hilft dir!

Es gibt für fast alles einen Master

  • Konsekutiv studieren, oder nicht? Nutze den Master auf jeden Fall zur Spezialisierung in einem Fachgebiet. Viele Angebote sind zulassungsfrei.
  • Rund dreiviertel der Bachelor-Absolventen beginnen einen Master. Deswegen: Bleib flexibel! Hervorragende Programme gibt es nicht nur in Metropolen, sondern auch an kleinen Hochschulstandorten – oft mit besserer Betreuung.
  • Regionale Unterschiede: In Hamburg haben fast 70 Prozent aller Studienprogramme eine Zulassungsbeschränkung. Im benachbarten Schleswig-Holstein sind es nur 31, in Mecklenburg-Vorpommern lediglich 20 Prozent.
  • Tipp: Zum Sommersemester starten – der Bewerberansturm ist dann wesentlich geringer.
  • Du nutzt Online-Selbsttests und Master-Datenbanken? Bediene dich immer mehrerer Quellen, um ein objektives Bild zu bekommen.
  • Lohnt sich der Master? Große Gehaltsprünge sind in den meisten Berufsgruppen nicht sofort möglich. Dafür werden Netzwerke ausgebaut, das eigene Fachgebiet deutlich vertieft und damit deine Jobchancen insgesamt wesentlich erhöht. Also: Es lohnt sich!

Das brauchst du für die Zulassung

Das Bachelor-Zeugnis kann oft nachgereicht werden und muss bei der Erstbewerbung nicht immer dabei sein. Nötig ist dennoch eine Notenübersicht, dem Transcript of Records. Nichts unversucht lassen: Es geht auch ohne Top-Noten.

Lebenslauf: Nicht das Leben nacherzählen! Maximal zwei Seiten und nur die wichtigsten Fakten, die für die Bewerbung relevant sind. Brüche sind in Ordnung, Lücken weniger. Wichtig: Es dürfen keine offenen Fragen bleiben!

Motivationsschreiben: Prägnant, persönlich und klare Ziele definieren: Welchen Bezug hast du zum Master? Welche beruflichen und fachlichen Fähigkeiten bringst du mit? Welche Erwartungshaltung hast du an das Programm? Dennoch: keinen Roman schreiben, auch Plagiate werden gefunden.

Referenzen überzeugen zusätzlich: Schon während des Bachelors Empfehlungsschreiben von Professoren einholen.

Selbstverständlich: keine Rechtschreibfehler, alle Dokumente beglaubigen, nur vollständige Unterlagen einreichen und keine Fristen verpassen!

 

Und was ist mit Sprachkenntnissen?

Fast alle Hochschulen setzen auf Internationalität. Deswegen wird oft schon bei der Bewerbung ein Englischtest gefordert – selbst wenn du nicht ins Ausland gehst. Weltweit anerkannt sind der britische IELTS-Test sowie der amerikanische TOEFL. Beide sind zwei Jahre gültig, die Gebühren liegen bei rund 210 Euro. Wichtig: Rechtzeitig kümmern! Denn wenn das Testergebnis bis zur Bewerbungsfrist nicht vorliegt, kennen die Hochschulen keine Gnade.

Unbedingt einplanen: ein Auslandssemester (Studium oder Praktikum). Bringt neue Erfahrungen. Noch immer entscheiden sich die meisten Studenten gegen einen längeren Auslandsaufenthalt. Das ist deine Chance, aus der Masse herauszustechen! 


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