MINT: 20 Fakten

Manche Fakten muss man 2016 einfach wissen. Zum Beispiel: was MINT ist. Was MINT macht. Was MINT bringt. Deshalb hier für dich: Unser›Got to know‹-Alarm MINT!

Schriftzug auf Zahl 20: MINT MACHT SPAß!MOBIL.DIE ZUKUNFT.

1. Was bedeutet MINT? Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik.

2. Die Fächer, die wir im KLISCHEE-WAHRHEITCHECK vorgestellt haben, also IT, Maschinenbau, Mechatronik, gehören zu den MINT-FÄCHERN.

3. Auch vorne mit dabei: Alle Ingenieurwissenschaften und die IT sind MINT-Fächer.

4. Wichtig? Ohne Technik keine Welt von morgen. Keine schlauen Smartphones, keine selbstfahrenden Autos, keine coolen Apps. Ingenieure, Informatiker, Naturwissenschaftler, Techniker jeder Art entwickeln all die Dinge, die unser Leben definieren. Und sichern so unsere persönliche und wirtschaftliche Zukunft. Wichtig? Yes!!!!

5. MINT-Jobs sicher? Deutschlands Kernindustrien wie Maschinenbau und Automobil sind MINT-Branchen, das heißt, wir brauchen definitiv MINT-Nachwuchs. Der IT- und Ingenieursbereich sind eine ziemlich sichere Bank. Das Institut der deutschen Wirtschaft prognostiziert für das Jahr 2020 eine Fachkräftelücke von rund 670.000 MINT-Fachkräften.

6. Mensch-Technik-Interaktion: Gibt es nicht nur im Alltag, das kann man auch studieren. Was dich erwartet: Eine Mischung aus Informatik, Psychologie, Ergonomie und Design. Was du lernst: Wie sich die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine benutzerfreundlich gestalten lässt.

7. Und wo? Die meisten Fachkräft arbeiten im Bereich Technik. Jeder Elfte Beschäftigte verdient sein Brot mit Informatik, jeder 20. mit Mathematik und Naturwissenschaften.

8. Nicht nur Werkstatt und Labor: MINT geht auch im Büro, zum Beispiel Fachinformatiker, Mediengestalter und Bauzeichner.

9. Mechatronik: eine Mischung aus Mechanik, Elektronik und Informatik. Gefragt sind: handwerkliches Geschick und gute Physik- und Mathekenntnisse.

10. Money, Money, Money
Ingenieure und Informatiker verdienen ein Jahr nach ihrem Studienabschluss durchschnittlich 41.150 Euro im Jahr brutto, bei Chemikern und Elektrotechnikern sind’s rund 44.000 Euro.

11. Girls, go for it! Im MINT-Bereich sind nur 14 Prozent der Mitarbeiter weiblich.

12. MINT-Jobs sicher? Es gibt immer weniger junge Leute in Deutschland, aber immer mehr Alte – Stichwort demografischer Wandel. Und weil die technischen Weiterentwicklungen definitiv voranschreiten werden und die ja jemand realisieren muss, brauchen wir definitiv MINT-Nachwuchs.

13. Wer macht's? 16 Prozent akademische Fachkräfte, 23 Prozent spezialisierte Fachkräfte (z.B. mit Techniker oder Meister) und 62 Prozent Fachkräfte (mit Berufsabschluss) – so sieht der MINTArbeitsmarkt momentan aus.

14. Mädels, jetzt aber!  2014 gab es 169.326 Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften. Nur 24 Prozent davon sind weiblich.

15. Zahlengötter! Bei Mathematik und Naturwissenschaften waren es 2014 167.203 Studienangänger.

16. Scheffe! Fachkräfte in MINT-Berufen schaffen es häufiger in Leitende Positionen als Sonstige Fachkräfte. Und sie verdienen auch mehr als Andere.

17. Irrtum: Thomas Watson, Chairman von IBM, prognostizierte 1943, dass es weltweit einen Markt für lediglich fünf Computer gebe. Allein im dritten Quartal 2015 wurden weltweit 73 Millionen Computer abgesetzt.

18. Beruf ›Erfinder‹: Bei der Arbeitsagentur gibt es dazu keine Treffer. Die Suche nach MINT ist erfolgreicher: Die Suchmaschine bringt 200 Stellen.

19. MINT-Ausbildung: Klassische Berufe sind Elektroniker, Mechatroniker, Biologielaborant, Zahntechniker.

20. Die MINT-ARBEITSKRÄFTELÜCKE lag im Januar 2016 bei 135.700 Personen.


Anzeige

Anzeige