Karrieretipps vom Top-Manager

audimax veranstaltete eine besondere Diskussionsrunde zum Thema Karriere

Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative MINT Zukunft schaffen, nahm sich Zeit für den studentischen Nachwuchs und folgte der Einladung von audimax zu einer Diskussionsrunde, die im Kreise ausgewählter Vertreter verschiedener Studenteninitiativen – unter anderem MTP, IKOM sowie Academy Consult / BDSU – an der Hochschule München stattfand.

Aufmerksam lauschten die Studenten Thomas Sattelbergers Worten, der ihnen seine Karriereerfahrungen und -tipps mit auf den Weg gab. Nach einer kurzen Einführung zum Thema ›Umbrüche durch Digitalisierung, Demografie und Migration – was heißt das für Studium, Karriere und Arbeitsmärkte?‹, durften die Studenten den erfolgreichen Manager nach Herzenslust mit Fragen löchern. »Was halten Sie von einem Berufseinstieg im Bereich Unternehmensberatung?«, »Worauf sollte ein Bewerber besonders achten, wenn er sich bewirbt?« oder »Wenn Sie ein Unternehmen gründen würden, in welchem Land würden Sie gründen und warum?«, wollten sie beispielsweise von dem Geschäftsmann wissen. Er gab ausführliche Antworten und verriet, welche Erfahrungen er an seiner Karrierelaufbahn vermisst: »Ich war nie lange im Ausland. Wahnsinnig gerne hätte ich fremde Kulturen besser kennengelernt. Und ich war nie selbstständig.« Sattelbergers Aufgeschlossenheit beeindruckte die Studenten und so entwickelte sich eine angeregte Diskussionsrunde, in einer lockeren Gesprächsatmosphäre, bei der beide Seiten sichtlich Spaß hatten.

04.11.2016
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Otto fragt: "Um Mint-Berufe ausüben zu können, muss ich doch ein Mathegenie sein und Frauen lerne ich dort auch nicht kennen, oder?" 

 

Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin 'MINT Zukunft schaffen', antwortet:

»Beides stimmt definitiv nicht! Allerdings sollte man die vier Grundrechenarten beherrschen und integral- und differentialrechnung sowie etwas Vektorrechnung sollte man schon können. nur glaube ich nicht, dass dies mehr Anforderungen stellt als eine Sprache zu erlernen – und dabei meine ich nicht, um Konversation machen zu können, das kann man eh nur richtig nach einem Aufenthalt im lande, sondern ihre Grammatik, ihre Semantik …

Mathematik sind aber auch nicht die Rechenverfahren. Mathematik ist die Sprache, in der wir uns Vorstellungen, Modelle von der uns umgebenden natur machen. Sie erfasst Modelle der aus der natur für uns abgeleiteten technik, wie zum Beispiel elektrischer Strom mit Begriffen aus ›dem Strom, dem Fluß‹ beschrieben wird. hier setzt das Verständnis dafür ein, was diese Modelle leisten und was nicht, wo ihre Grenzen sind.

Und was die Mädels angeht: ihre Zahl in Mathematik und Naturwissenschaften steigt stetig an!«

Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsführerin

MINT Zukunft schaffen