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Bildquelle: FU Berlin

Idealismus meets Wissenschaft – Geologie an der FU Berlin

Wie kann eine nachhaltige und gleichzeitig innovative Zukunft in allen Lebensbereichen gelingen? Diese Frage beschäftigt uns alle. Umwelt, Klima und Ökosystem liegen den meisten jungen Menschen sehr am Herzen.

Wir brauchen Lösungen – jetzt!

Wer Lösungen für die drängenden Fragen unserer Zeit entwickeln möchte und gleichzeitig Interesse an naturwissenschaftlicher Forschung hat, ist in den Geologischen Wissenschaften an der FU Berlin genau richtig. Die Lage des modern ausgestatteten Campus verbindet zudem Großstadtleben mit Natur pur.

Nachhaltigkeit für Erde – Mensch – Zukunft

Die Geologie ist eine zukunftsorientierte Naturwissenschaft. Das Ziel der geologischen Forschung ist es, die Nutzung der Erde durch den Menschen sinnvoll und nachhaltig zu gestalten. Es geht um nichts weniger als die drängenden Fragen unserer Zeit, wie zum Beispiel Klimawandel, Energiewende, nachhaltige Ressourcen, Belastbarkeit des Ökosystems, umweltschonende Raumplanung, Wasserversorgung, innovative Bewirtschaftungssysteme, Elektromobilität.

Um dafür sinnvolle und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, arbeitet die Geologie mit strikt naturwissenschaftlichen Methoden. Das bedeutet: beobachten, experimentieren, analysieren. Und zwar sowohl drinnen im Labor als auch draußen in der Natur. Forschungsgegenstand sind u.a. Meere und Ozeane, Gebirge und Gesteine, Erdschichten, Bewegung von Gesteinskörpern, chemische Elemente, physikalische Prozesse und andere Planeten. Natur plus Wissenschaft eben.

Dabei beschäftigt sich die Geologie wie keine andere Naturwissenschaft auch mit der Vergangenheit der Erde: Gesteine, Minerale und Fossilien werden untersucht, frühere Vulkanausbrüche, Erdbeben und Klimaphänomene interpretiert. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dabei, Voraussagen über die Zukunft unseres Planeten zu machen - und damit auch darüber, wie wir Menschen auf diesem Planeten bestmöglich leben können.

Sieben Schwerpunkte

Am Institut für Geologische Wissenschaften an der FU Berlin gibt es sieben Fachrichtungen. Jede davon untersucht einen eigenen spannenden Aspekt unserer Erde, der für die Entwicklung innovativer Modelle für eine nachhaltige Zukunft wichtig ist.

 

  • Die Hydrogeologie erforscht die Wasserressourcen auf der Erde. Wie gelingt es, die weltweite Wasserversorgung zu sichern, während die Umweltbedingungen sich stetig verändern?
  • Die Paläontologie untersucht Fossilien. Sie liefern wichtige Erkenntnisse für Ökosysteme und Klima in der Vergangenheit und Zukunft.
  • Die Fachrichtung Tektonik und Sedimentäre Systeme beschäftigt sich mit dem Aufbau der Erdschichten, mit Erosion und Sedimenten auf der Erdoberfläche und den Ozeanen und mit der Bewegung der tektonischen Platten. Was bedeutet das für unsere Zukunft auf der Erde?
  • Die Mineralogie-Petrologie befasst sich mit Mineralen und Gesteinen in der Erdkruste und dem tiefen Erdinnern. Welchen Einfluss hat ihre Entstehung auf Erdbeben, Vulkanismus und geochemische Kreisläufe?
  • Die Geochemie untersucht, wie die chemischen Elemente in und auf der Erde und anderen Planeten verteilt sind und was sie über die Entstehungsprozesse und Entwicklung dieser Körper aussagen
  • Die Geophysik beschäftigt sich mit Erdbeben und untersucht die Beschaffenheit des Untergrundes. Sie analysiert und modelliert geodynamische Prozesse, die auf und innerhalb der Erde stattfinden.
  • Die Planetologie und Fernerkundung beteiligt sich an Experimenten von verschiedenen Weltraummissionen der NASA, ESA und JAXA zu anderen Himmelskörpern. Sie interpretiert die Daten, die von Raumsonden aufgenommen und zurück zur Erde gesendet wurden.

 

Und danach?

Berufe für Geolog:innen sind vielfältig, haben aber eines gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit der Frage: Welche Fähigkeiten, Methoden und Innovationen braucht die Menschheit, um sicher, ressourcenschonend und nachhaltig im Einklang mit Erde und Umwelt zu leben?

Dazu gehört einerseits die Beratung von Unternehmen, Politik und Kommunen, damit sie aus geologischer Sicht sinnvolle Technologien entwickeln und gute politische Entscheidungen treffen können. Dabei geht es auch um internationale Fragestellungen wie Erdrutschgefahr, Überschwemmungen und Lawinen. Praktische Tätigkeiten sind z.B. die Betreuung von Bohrkampagnen, Entwicklung und Vertrieb von spezialisierten Instrumenten (Labor- und mobile Messgeräte), Soft- oder Hardware, auch im Kundendienst. Das Erstellen von Spezialkarten und -profilen von Landschaften gehört ebenso dazu. Im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung geht es häufig um Rohstoffgewinnung (z.B. Bergbau) und -weiterverarbeitung (Glas, Keramik, Baustoffe), Materialentwicklung (z.B., Solarzellen, Halbleiter) und chemische und physikalische Umwelt- und Materialanalytik. Die Dokumentation, Aufnahme und Verarbeitung von geologischen Daten sind die sogenannten geologischen Routinetätigkeiten und bieten ein breites Spektrum an spannenden Tätigkeiten wie z.B. die Erstellung von Computermodellen.

Ein idealer Studien-Ort

Der Campus der Geowissenschaften ist in Berlin-Lankwitz, im Süden der Hauptstadt. Diese Lage bietet Studierenden eine ideale Umgebung: einerseits ruhig und naturnah und damit ideal für geologische Experimente und Beobachtungen draußen im Feld. Gleichzeitig ist die Stadtmitte mit Kneipen, Clubs und Kultur nicht weit und bietet damit viele Möglichkeiten für ein erfülltes Studierenden-Leben auch außerhalb des Studiums.
 

Idealismus trifft Wissenschaft – forschen Sie mit, entwickeln Sie mit! Hier gibt es mehr Infos zum Studiengang und zu Bewerbung und Zulassung. Wir brauchen Lösungen. Jetzt!


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