Ein Festival, das Europa zusammenführen soll

Viele träumen heutzutage von einem vereinten Europa ohne Krieg oder Ausgrenzung. Einen ersten Schritt in diese Richtung geht ein junges Team aus Halle (Saale) mit dem Projekt Eurovercity.

Der Name setzt sich aus den Begriffen Europa, Diversity und City zusammen und zeigt bereits deutlich, in welche Richtung dieses Projekt geht. Die Idee ist es, ein Festival zu schaffen, bei dem sich Teilnehmer aktiv miteinander austauschen können. Damit soll eine Botschaft des Friedens, der Solidarität und der Freiheit verbreitet werden.

Kultureller Austausch als Quintessenz

Musiker, Künstler, Vereine oder Universitäten aus ganz Europa werden dafür vom 30. Mai bis zum 2. Juni zusammenkommen und sich in den verschiedenen ›Stadtteilen‹ der europäischen Regionen tummeln. Das Wort Stadtteile ist hierbei wörtlich zu nehmen: Im Gegensatz zu vielen anderen Festivals ist keine direkte Trennung vom Festivalgelände und den Campingplätzen vorgesehen. Dadurch wird die ganze Area zu einer kleinen Stadt mit vielen verschiedenen Aktivitäten zusammenwachsen. Dieses Jahr geht es dafür nach Großenhain in der Nähe von Dresden – ein Ort mit perfekter Lage für Gäste aus ganz Europa. Dort findet dann durch Workshops und ein breites Vortragsprogramm der interkulturelle Austausch statt. Wichtige Themen des Projekts sind beispielsweise Umwelt und nachhaltiges Leben, Partizipation am demokratischen Prozess und der Umgang mit dem technischen Fortschritt. Zu diesen Trends können sich die Teilnehmer umfassend informieren, darüber diskutieren und dann gemeinsam an Lösungsvorschlägen arbeiten. 

Große musikalische Auswahl

Auch wenn die Musik einen nicht ganz so hohen Stellenwert wie bei ›klassischen‹ Konzerten hat, ist sie doch ein wichtiger Bestandteil. Die Veranstalter legen sich dabei nicht auf einen bestimmten Musikstil fest. Über Techno, Electro und Alternative Rock bis hin zu Pop, Indie und HipHop ist querbeet fast jede Richtung vertreten. Zudem ist eine Bühne allein für studentische DJs reserviert. Das Line-up ist damit zwar nicht so namhaft wie bei anderen Events – dafür wird aber explizit darauf geachtet, dass die Künster hinter der Vision Europa stehen. Beispiel hierfür ist das DJ- und Künstlerkollektiv ›Station Endlos‹, das zusammen mit den Machern das Festival mitgestalten wird.

Offene, junge Menschen gesucht

Alle, die sich zum einen für gesellschaftliche Themen interessieren und zum anderen für eine offene Welt und damit gleichzeitig gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus einsetzen, können dabei sein. Die Tickets kosten für die vollen vier Tage inklusive Camping circa 70 Euro. Anfang Februar ist eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – um eine rege Mithilfe wird gebeten. Du willst noch mehr über das Projekt erfahren? Weitere Informationen findest du auf: www.eurovercity.eu


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