Offene Geldbörse aus der Kleingeld fällt
Wenig übrig in der Geldbörse Gadini / pixabay.com unter CC0 Public Domain

15 Euro für eine Woche – geht das?

audimax probiert's aus: Sieben Tage, 15 Euro und ein Wocheneinkauf. Kann das funktionieren? Theresa und Teresa aus dem audimax-Team haben sich der Herausforderung gestellt

Theresa:

»15 Euro fur Lebensmittel sind gar nichts. Und Marken sind leckerer als No-Name-Produkte.«

»15 Euro reichen einfach nicht! Die Woche hat mir gezeigt, dass ich ziemlich viel Geld ausgebe. Das war mir vorher überhaupt nicht bewusst!

Als absolute Spontaneinkäuferin – nach Lust und Laune, nicht nach Preis – konnte ich leider nicht auf Vorräte zurückgreifen. Meinen Einkauf habe ich bei Discountern erledigt. Dort habe ich extra zu No-Name-Produkten gegriffen und mir genau überlegt: Von welchen Lebensmitteln habe ich lange etwas? Meine Wahl fiel auf Kartoffeln. Die machen lange satt und ich konnte sie günstig in einem großen Sack kaufen.

Sonst hole ich mir in der Mittagspause am liebsten ein belegtes Brötchen oder eine Laugen-Käse-Stange vom Bäcker. In den sieben Tagen hatte ich dagegen immer eine selbstgeschmierte Stulle dabei. Auch meine Lieblingsprodukte, Heidelbeeren und frische Oliven vom Markt, waren einfach zu teuer. Nur Schokolade hab’ ich mir gegönnt.

Nach einer Woche mit Spaghetti, Brotzeit und Bratkartoffeln habe ich jetzt Lust auf ein richtiges Gericht wie Hähnchen mit Reis und einer leckeren Soße. Und auf Essengehen.«

 

Teresa:

»Man verhungert nicht, aber auf Dauer macht's auch keinen Spaß.«

»Interessant war's, aber auch schwierig! 15 Euro sind gar nicht so viel, wie man denkt! Wenn ich müsste, könnte ich schon mit diesem Geldbetrag für Lebensmittel auskommen.

Allerdings hatte ich Glück: Kurz bevor ich als Kandidatin auserkoren wurde, hatte ich gerade meinen Großeinkauf erledigt. Ohne meine Vorräte an Reis und Getränken wäre es schon sehr eng geworden.

Ich habe mir zu Beginn der Woche genau überlegt, was ich wann koche und alles auf den Cent notiert, um den Überblick zu behalten. Was mir am meisten gefehlt hat? Die Vielseitigkeit! Mir macht es Spaß, ganz verschiedene Gemüsesorten in den Kochtopf zu werfen – am liebsten Auberginen in Bioqualität. Auch Mangos finde ich total lecker, aber für die fehlte in der Woche einfach das Geld.

Stattdessen gab's bei mir also Spaghetti mit Öl und Knoblauch. Manchmal bin ich auch zu faul zum Kochen, dann gehe ich normalerweise sehr gerne essen. Die Freiheit fiel weg. Und auch generell war ich überhaupt nicht flexibel.

Grundsätzlich schadet es aber nicht, sich zu fragen: Brauch' ich das wirklich? Oder geht’s auch ohne?«

 


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