Bildquelle: © Tim Reichel

Wie du in Zeiten von Corona produktiv von zu Hause aus studieren kannst – 5 krisensichere Tipps

Die Corona-Krise hat das aktuelle Semester fest im Griff: Prüfungen müssen verschoben wer-den, Vorlesungen finden ausschließlich online statt und gelernt wird überwiegend zu Hause in den eigenen vier Wänden. Natürlich ist das eine große Umstellung, aber objektiv betrachtet hast du mehr Freiheiten und kannst dir deine Zeit viel individueller einteilen, als es im übli-chen Hochschulbetrieb der Fall wäre. Doch mit steigender Freiheit wächst auch die Eigenver-antwortung – und mit ihr wiederum der Druck, ein erfolgreiches Selbststudium im Home-office auf die Beine zu stellen. Aus diesem Grund habe ich fünf krisensichere Tipps für dich, damit du zu Hause produktiv und erfolgreich lernen kannst. Legen wir direkt los.

1. Plane deinen Tag im Voraus!

Viele Studenten leben in den Tag hinein und gehen ihre Arbeit im Homeoffice spontan an. Sie stehen irgendwann auf, setzen sich irgendwann an den Schreibtisch und fangen dann irgendwann an zu lernen. Doch dieses „Irgendwann“ ist gefährlich. Ohne einen klaren Plan mit Terminen und Deadlines fehlt es dir an Verbindlichkeit. Dadurch schwächst du deine Motivation und wirst viel wahrscheinlicher wichtige Aufgaben aufschieben oder deine Zeit mit Kleinkram verschwenden. Damit das nicht passiert, solltest du deinen Tagesablauf planen – und zwar im Vorfeld. Lege dazu am Vorabend die wichtigsten Termine und To-dos für den nächsten Tag fest! Plane schriftlich und erstelle einen individuellen Stundenplan, der dir Halt und Orientierung gibt.

2. Bestimme ein konkretes Tagesziel!

Neben einer Tagesplanung mit deinen wichtigsten Aufgaben solltest du zusätzlich ein übergeordnetes Tagesziel festlegen. Natürlich stellt jeder Punkt auf deiner To-do-Liste an sich schon ein kleines Ziel dar, doch das ist hiermit nicht gemeint. Als Tagesziel ist eine Aufgabe zu verstehen, deren Erledigung deinen ganzen Tag aufwerten würde; eine Sache, die dich wirklich weiterbringt. Häufig handelt es sich dabei um große, unangenehme Tätigkeiten, die dich Überwindung kosten und große Willenskraft erfordern. Doch gerade diese Herausforderungen bringen dich weiter und machen dich langfristig erfolgreich. Achte nur darauf, dass du dein Ziel nicht zu klein (2 Seiten lesen), aber auch nicht zu groß (30 Seiten Studienarbeit schreiben) wählst. Dein Tagesziel sollte dich herausfordern – aber nicht überfordern.

3. Sorge für Struktur und lerne in Etappen!

Wenn du über einen langen Zeitraum produktiv im Homeoffice studieren möchtest, brauchst du eine Tagesstruktur, die deine Konzentration fördert und gleichermaßen dafür sorgt, dass du nicht vor Erschöpfung umfällst. Es kommt also auf eine ausgeglichene Balance an. Kein Mensch kann über mehrere Stunden am Stück an seiner oberen Leistungsgrenze arbeiten. Ein geschicktes Gegenmodell zu dieser ineffizienten Taktik ist das Arbeiten in Etappen. Teile deine Aufgaben in Zeitfenster von ca. 30 Minuten auf und plane nach jedem Intervall eine kurze Pause ein. Solch eine Etappenstruktur schont deine Kräfte und frischt deine Konzentration immer wieder auf.

4. Praktiziere immer Singletasking!

Es gibt eine einfache Grundregel für überdurchschnittlich gute Ergebnisse und langfristige Erfolge: Kümmere dich immer nur um eine Sache zur gleichen Zeit. Nicht um zehn, nicht um zwei – sondern nur um eine einzige. Singletasking heißt das Mittel der Wahl – und zwar nicht im Homeoffice, sondern an jedem Arbeitsplatz auf dieser Welt. Konzentriere dich auf deine aktuelle Aufgabe und blende alles andere aus. Teile deine Aufgaben dazu in kleine Schritte ein und bringe diese in eine sinnvolle Reihenfolge. Anstatt einer großen Sache liegen nun viele kleine, abwechslungsreiche Häppchen vor dir, die unterbewusst mehr Spaß machen und deiner Produktivität Flügel verleihen werden.

5. Entwickle positive Mini-Gewohnheiten!

Der Großteil deines Erfolgs im Studium hängt davon ab, welche Gewohnheiten du entwickelst – und das gilt ganz besonders für dein Selbststudium. Wenn du es schaffst, verschiedene Produktivitätstechniken in deinen Alltag zu integrieren, wirst du langfristig erfolgreicher und glücklicher studieren, als du es dir jemals vorstellen konntest. Setze daher gezielt Rituale und Mini-Gewohnheiten ein. So kannst du zum Beispiel jeden Abend –  vor dem zu Bett gehen – den nächsten Tag planen oder direkt morgens mit deiner wichtigsten Aufgabe beginnen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Wichtig ist nur, dass du sie umsetzt. Und zwar regelmäßig.

Corona-Krise als Chance

Die Corona-Zeit kann eine große Chance für dich sein. Mit ein paar Anpassungen an deinem Zeitmanagement und einer Prise Selbstdisziplin kannst du deine Produktivität deutlich verbessern und stärker aus der Krise zurückkehren. Deine höhere Effizienz im Homeoffice wird dir dein Leben lang zugutekommen und sich schon dann auszahlen, wenn du dich am heimischen Schreibtisch auf deine nächste Prüfung vorbereitest.

Dabei wünsche ich dir viel Erfolg!

Dein Tim

Wenn du dabei Hilfe brauchst, dann sieh dir mein neues Buch „Busy is the new stupid“ an. In meinem Bestseller zeige ich dir, wie du dein Zeitmanagement Schritt für Schritt verbessern kannst und endlich das Studium bekommst, das du verdienst.

Ein Gastbeitrag des externen Autors Tim Reichel.


Anzeige

Anzeige