Allianz

Das Allianz-Förderprogramm für ehemalige Praktikanten

Schwitzen im Boot Camp, Feiern auf dem Oktoberfest und Arbeiten in Indonesien: beim Allianz-Förderprogramm für ehemalige Praktikanten bekommen Studenten viel geboten.

»Wir bleiben in Kontakt!«

Oft gehört, mehrmals gesagt, selten umgesetzt. Ein Unternehmen, das zu seinem Wort steht, ist die Allianz. Beim Förderprogramm für ehemalige Praktikanten ›Keep in Touch‹ (KIT) ist der Name gleichbedeutend mit einem Versprechen. Das Unternehmen fördert besonders qualifizierte Praktikanten mittels Weiterbildungsangeboten mit dem Ziel, optimal ausgebildete Mitarbeiter an die Firma zu binden. Die Leistungen während des Praktikums sind ausschlaggebend dafür, ob der Verantwortliche des jeweiligen Bereichs den Praktikanten für das KIT-Programm vorschlägt. Es folgen ein Motivationsschreiben und ein Lebenslauf und bei Bedarf folgt außerdem ein persönliches Gespräch mit der Personalmarketing-Abteilung.

Sehr gute Fachkenntnisse sind nicht per se der Schlüssel zum Erfolg

Ein zukünftiger KIT’ler muss auch zur Allianz passen. Aber was genau ist mit ›passen‹ gemeint? »Das Unternehmen bietet durch seine Internationalität und verschiedenen Geschäftsfelder eine Vielzahl an Möglichkeiten für Berufseinsteiger. Das heißt, zukünftige Mitarbeiter müssen lernbereit und offen für Neues sein und motiviert, etwas mit seiner Arbeit im Unternehmen zu bewegen«, sagt Ralf Hilscher, Verantwortlicher des KIT-Programms, und fügt hinzu: »Die Allianz ist mit 153.000 Mitarbeitern weltweit mitführend in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Deshalb brauchen wir engagierten Nachwuchs, der mithelfen möchte, an der Spitze zu bleiben.«

KIT-Programm für Ex-Praktikanten

Max Bankewitz, ehemaliger Praktikant bei der Allianz und jetzt Teilnehmer des KIT-Programms, gehört zu diesem engagierten Nachwuchs. Er absolvierte sein fünfmonatiges Auslandspraktikum bei der Allianz Indonesia in Jakarta. Arbeiten in einem fremden Land, einer anderen Kultur – welche Erwartungen hatte er Indonesien gegenüber? »Ich hatte bis dato Ost- und Südostasien noch nicht bereist, es war mir aber bewusst, dass große Unterschiede im kulturellen und religiösen Leben bestehen«, sagt Bankewitz und erzählt, was ihm besonders in Erinnerung geblieben ist: »Per Zufall lernte ich am Flughafen einen Indonesier kennen, der mich zu sich nach Hause eingeladen hat. Ich verbrachte ein Wochenende zusammen mit seiner Familie und war inmitten des indonesischen Alltags. Auch in puncto Gastfreundschaft und Offenheit war dies ein ganz besonderes Erlebnis für mich.«

Und wie empfand er das Arbeitsleben? »Es war mir wichtig selbstständig zu arbeiten und viel zu lernen. Die gängigen Klischees über manche Praktika wie Kaffeekochen haben sich in keiner Weise bestätigt. »Als Chief Executive Officer (CEO)-Assistent unterstützte ich den CEO bei den täglichen Arbeiten, indem ich Vorstandspräsentationen vorbereitete, eine Marktanalyse der Allianz-Kundschaft in Indionesien durchführte oder Vorschläge für eine Web 2.0-Strategie im Market Management für Indonesien entwickelte«, sagt Bankewitz. Weiter konnte der 26-Jährige, der an der Uni Köln Mathematik auf Diplom studiert, Erfahrungen in den Bereichen Market Management und Investment sammeln: »Während meiner Arbeit im Investment-Bereich begleitete ich Kollegen auf Außentermine. Dort erstellten diese Gutachten, die abschätzen sollten, ob und inwieweit sich eine Investition in unterschiedliche Unternehmen lohnt«, erzählt Bankewitz.

Eine lohnende Investition

Ob sich die Investition in zukünftige Mitarbeiter lohnt, darüber muss die Allianz nicht nachdenken. Neben Auslandspraktika bietet das Unternehmen den Teilnehmern des KIT-Programms viele Veranstaltungen, unter anderem auch ein Boot Camp und Persönlichkeitsentwicklungsseminare, um die individuellen psychischen und physischen Grenzen auszuloten. »Wir haben viele fachliche Seminare, versuchen aber auch, die persönliche Schiene abzudecken. Beispielweise zum Umgang mit Konflikten im Arbeitsumfeld«, sagt Hilscher und fügt hinzu: »Im KIT-Programm bieten wir Weiterbildungsmöglichkeiten, die die Studenten so am Lehrstuhl nicht finden.« Trotz der Fokussierung auf spätere Karrieremöglichkeiten – beim KIT-Programm dreht sich nicht alles um den beruflichen Erfolg: »Zum Bindungsprogramm gehören auch Networking-Angebote wie ein Besuch auf dem Oktoberfest«, erklärt der Referent des Personalmarketings und erklärt weiter: »Ich glaube, diese Mischung aus Praxis- und Theorieangeboten, kombiniert mit der sehr engen persönlichen Betreuung, stellt für viele einen großen Reiz dar.« Das zeigt sich auch in der Übernahmequote von 60 bis 80 Prozent der KIT-Praktikanten pro Jahr – es lohnt sich also durchaus, in touch zu bleiben.


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