Red Bull Can You Make It? Schnitzeljagd 2.0 beim Abenteuer deines Lebens

Red Bull - Can You Make It?
Red Bull - Can You Make It?

Red Bull Can You Make It? ist eine unglaubliche Reise von 165 Studententeams aus über 50 Ländern quer durch Europa. Ohne Geld. 24 Dosen Red Bull zu Beginn, sind die einzige Währung. Bei diesem Wettbewerb geht es nicht darum, als erstes Team anzukommen – hier ist wirklich der Weg das Ziel. Die Teams müssen innerhalb einer Woche über 1000 Kilometer zurücklegen, bevor sie ihr Ziel erreichen, mit nichts als Red-Bull-Dosen als Währung.


Das Gewinnerteam Feel Alive am Zielort Paris. (Foto: Teddy Morellec)
Das Gewinnerteam Feel Alive am Zielort Paris. (Foto: Teddy Morellec)

Kein Geld. Nur Dosen. Red Bull Can You Make It? Teams beenden ihre Reise in Paris

Eine Woche, 398.157 Kilometer und 16.036 getauschte Dosen nach dem Start sind die Red Bull Can You Make It? Teams am 19.4. in Paris angekommen. 157 von 165 Teams schafften es pünktlich in die Stadt der Lichter, nachdem sie sieben Tage lang, ohne Bargeld und ohne persönliche Telefone, nur mit Red Bull Dosen als einziger Währung, unterwegs waren. Darunter auch zehn deutsche Teams. In Paris angekommen, haben die Teilnehmer gemeinsam das Abenteuer ihres Lebens gefeiert. Vor einer Woche begannen 165 Teams ihre Reise von fünf verschiedenen Startpunkten in Europa aus, mit einem gemeinsamen Ziel: Paris. Die Teams wurden auf dem Weg mit einigen Höhen und Tiefen konfrontiert, während ihre Handelsfähigkeiten eine ultimative Bewährungsprobe durchliefen. Vom Bauen eines Kartonhauses bis hin zum Duschen unter einem Wasserfall, zeigten die 500 Studenten kreativen Teamgeist. Einen Helikopterflug zu ergattern oder eine Windsurfing Session auf dem Gardasee gegen ein paar Dosen einzutauschen - das sind nur ein paar der Highlights, die die Studenten auf ihrer Abenteuerliste abhaken konnten.

 

Insgesamt wurden 35 verschiedene Transportmittel benutzt, dazu gehörten kommerzielle Flüge, Helikopter, Fahrräder, Schnellboote und die eigenen Füße. Die Teams haben 20 Länder durchquert und dabei unterschiedliche Wetterbedingungen und Kulturen erlebt. Sie mussten sechs Checkpoints aufsuchen bevor sie die Ziellinie erreichen und dabei zwischen mehr als 40 europäischen Destinationen, wie Kopenhagen, London, Budapest, Genf, Bordeaux, Wien, Krakau, Venedig und Madrid, wählen.

 

Die Teams waren in ganz Europa unterwegs und haben ein hervorragendes Geschäft nach dem anderen abgeschlossen. Dosen wurden gegen Skydiving, Paragliding, Indoor-Surfen, Snowboarding, Mietwägen und Fünf-Sterne-Hotels getauscht. Neben diesen ultimativen Höhepunkten gab es jedoch auch ein paar Tiefs, bei denen Teams auf dem Boden schlafen oder stundenlang den Daumen rausstrecken mussten, bevor jemand anhielt, um sie mitzunehmen.

 

„Du weißt nie was als Nächstes passiert. Die eine Nacht haben wir in einem Fünf-Sterne-Hotel geschlafen, die nächste auf einem Pappkarton in einer Parklücke“, erzählt das Team Wauw aus Belgien, das den zweiten Platz erreichte.

 

„Wir haben viele wunderbare Leute auf dem Weg getroffen, es ist unglaublich wie weit du mit ein paar Dosen und ein bisschen Charme kommen kannst“, teilte das Gewinnerteam Feel Alive mit. „Es war eine taffe Woche, aber wir haben es geschafft und eine großartige Reise hinter uns.“

 

Das Team mit der höchsten Gesamtpunktzahl ist das Team Feel Alive (EE) mit 580 Punkten. Bestehend aus drei Studenten, schaffte das Team es in den letzten Tagen in fast jeder Kategorie an die Spitze. Die Studenten erreichten den ersten Platz in den Sparten Social Media, Anzahl der Checkpoints und im Gesamtranking. Team Wauw (BE) ergatterte den zweiten Platz mit 555 Gesamtpunkten, während Team USU (US) mit 550 Punkten insgesamt - und an erster Stelle in der Sparte Abenteuer - den dritten Platz einnimmt.


 

Event-Statistik:

  • Gesamtanzahl an Posts, Likes und Shares (beinhaltet Abenteuer Liste): 3.767.942
  • Gesamtanzahl an zurückgelegten Kilometern: 398.157 km
  • Gesamtanzahl an besuchten Ländern: 20
  • Gesamtanzahl an getauschten Dosen: 16.036
  • Gesamtanzahl an genutzten Transportmittel: 35

 

Schau dir das Event auf Social Media an:

Weitere Infos zu den Teams und deren Abenteuer gibt es auf redbullcanyoumakeit.com.


Über Red Bull Can You Make It?

Red Bull Can You Make It? fordert Teams à drei Studenten zu dem Abenteuer ihres Lebens heraus. 165 Studententeams aus über 50 Ländern weltweit haben sieben Tage lang Zeit (12. bis 19. April) über 1.000 Kilometer durch Europa zu reisen. Die Route verläuft dabei von einem der fünf Startpunkte bis zur Ziellinie in Paris. Ihre einzige Währung: Red Bull Dosen. In einer exklusiven TV Show wird Red Bull TV die Abenteuer verfolgen und auf drei spannende Faktoren ein besonderes Auge werfen: Checkpoint, soziales Miteinander und die Bewältigung der einzelnen Aufgaben auf der „Adventure-Liste“.


Interview mit Simona von Two and a half girlz

Teammitglieder von Two and a half girlz, Red Bull

Auch ein Team aus Bayreuth war mit am Start und stand audimax im Interview Rede und Antwort.

Hallo Simona, stellst Du uns Dich und Deine Teammitglieder kurz vor?

Hallo, ich bin Simona, bin 25 Jahre alt und studiere Sportökonomie, wie die anderen beiden Chaoten auch. Neben der Uni mach ich sehr gerne Sport und lasse mich zu spontanen Aktionen wie der RedBull Can you make it überreden. Meine Kumpanen sind Steffen und Lara. Steffen ist 26 Jahre alt, hat strahlend blaue Augen und ist riesig! Last but not least vervollständigt unser Team „der“ Lara. „Der“ ist 25 Jahre alt und „seine“ Hobbys sind Bier, Skat und „Pferderennen“.

Erzähle uns doch kurz, wie Ihr auf den Namen „Two and a half girlz“ gekommen seid!
Das war eigentlich eine ganz spontane Idee. Kurz vor der Deadline sind wir mit dem Videoschnitt fertig geworden und dann kam die nächste Challenge: Wie soll unser Team heißen? Aus einem blöden Scherz ist dann der Name entstanden. „Two girlz“ liegt ja quasi auf der Hand und Steffen ist für uns wie die dritte beste Freundin im Bunde, obwohl sein mächtiges Erscheinungsbild ganz und gar nicht einem halben Girl entspricht.

Wie seid Ihr auf die Can-You-Make-It-Aktion aufmerksam geworden?
Zunächst durch die Werbung am Campus, nähere Infos hat uns dann der SBM (Student Brand Manager) von Red Bull Benny, der gleichzeitig ein guter Freund von uns ist, gegeben. Spätestens nach dem Imagefilm von letztem Mal war uns klar, dass wir da Bock drauf haben.

Red Bull - Can we make it? Team: Two and a half girlz1.000 Kilometer zurückzulegen, jede Menge Aufgaben zu lösen und dabei nur 24 Dosen Red Bull als Währung dabeizuhaben, klingt ganz schön hart. Was hat Euch an diesem Abenteuer gereizt?
Genau das Wir sind alle im letzten Semester und wollten uns die Chance nicht entgehen lassen, noch mal ein unvergessliches Abenteuer zu erleben.

Was nehmt Ihr außer den Red-Bull-Dosen mit?
Ganz wichtig: Notration an Müsliriegeln für den Steffen! Kennt ihr die Snickers Werbung....?

 

Welche Einschränkungen gibt es für Euer Gepäck? Dürft Ihr beispielsweise Schlafsäcke einpacken?
Klar, Schlafsack und Isomatte werden wir wahrscheinlich dringend brauchen. Ansonsten ist eigentlich alles erlaubt, außer Dinge die man leicht zu Geld machen kann, wie Gold oder ähnliches. Für längere Strecken, die wir sonst zu Fuß gehen müssten, ist auch ein Longboard am Start.

Wie sieht Eure Strategie aus, um es ans Ziel zu schaffen?
Charme, Charme, Charme... Und ein bisschen Dreistigkeit :) Außerdem werden wir natürlich schauen, dass wir möglichst viele Studentenstädte erreichen. Wir gehen davon aus, dass dort unsere Chancen auf ein Essen und ein Dach über dem Kopf am größten sind.

Warum denkst Du, habt Ihr das Zeug, um die Aktion zu gewinnen?

Wir sind spontan, genügsam und eine bunte Mischung aus Charakteren die uns zum Sieg führen könnten.

Worauf freut ihr Euch bei der Tour am meisten?
Eigentlich auf alles. Angefangen mit dem Flug und der ersten Nacht in Barcelona, die sieben Tage on the road, neue Leute kennen zu lernen, Challenges zu meistern und natürlich auf die Ankunft in Paris.

Ihr studiert alle drei Wirtschaftswissenschaften und Sport in Bayreuth. Welche dieser beiden Fächer ist Eurer Meinung nach nützlicher, um es ans Ziel zu schaffen?
Als echte „Spökos“ können wir sagen, dass es die Mischung macht. Durch den Sport wissen wir was es heißt zu kämpfen, durchzuhalten und ein gutes Team zu sein. Die Betriebswirtschaftslehre macht den Rest. Vor allem die Tugenden des Spökotums haben uns gelehrt aus jeder Situation das Beste zu machen und bei allem Spaß zu haben!

Über welche Stationen hat eure Reise euch geführt?
Eine Aufgabe im Rahmen der Challenge war es, 6 „Checkpoints“ zu erreichen. Davon gab es in ganz Europa 45 Stück. Unser Startpunkt war Barcelona und von dort aus hatten wir zwei Möglichkeiten weiterzureisen. Entweder in das Landesinnere oder in Richtung Norden nach Avignon. Wir haben uns für das spanische Landesinnere entschieden und unser zweiter Stopp war Zaragoza. Von dort aus ging es über Pamplona, Hossegor, Bordeaux und Clermont-Ferrand nach Genf. Hier standen wir wieder vor der Entscheidung, ob wir weiter nach Österreich oder ins beschauliche Lauterbrunnen und dann über Deutschland wieder nach Frankreich in Richtung Paris reisen sollen. Da andere Teams, die wir auf der Reise getroffen haben, von Lauterbrunnen geschwärmt hatten, haben wir uns für diese Strecke entschieden und unsere Reise führte dann letztendlich über Basel, Stuttgart und Straßburg nach Paris, wo sich die Ziellinie befand.

Ihr habt sicherlich sehr viel auf eurer Reise erlebt. Was war euer schönstes Erlebnis?
Auf unserer Reise hatten wir sehr viele schöne Erlebnisse und es ist schwer ein absolutes Highlight herauszupicken. Einprägsam war auf jeden Fall der Checkpoint in Lauterbrunnen. Das war ein kleines beschauliches Örtchen in einem Schweizer Tal umgeben von den Bergen Eigner, Mönch und Nonne, mit Wasserfällen, kleinen Holzhütten und traumhaftem Panorama.

Und was war euer schlimmstes Erlebnis?

Ein absolut schlimmes Erlebnis hatten wir hingegen gar nicht. Na gut, eine Nacht hätten wir fast am Strand schlafen müssen, aber das ging letztendlich auch gut aus und wir hatten sogar eine Matratze und eine warme Dusche.

Was nehmt ihr für euch aus dem Wettbewerb persönlich mit?
Persönlich mitnehmen kann man auf jeden Fall, dass es eigentlich ganz einfach ist, etwas Gutes zu tun. Wir haben auf unserer Reise so viele nette Menschen kennen gelernt, die uns trotz Sprachbarrieren oder völlig überladener Autos geholfen haben, uns unserem Ziel Paris ein Stückchen näher zu bringen - und das völlig ohne Gegenleistung!

Red-Bull-Dosen als Währung klingt nach viel Überzeugungsarbeit. Wie schwer war es tatsächlich, nur mit den Dosen ans Ziel zu kommen?
Tatsächlich war es gar nicht schwer. In einigen Situationen haben wir die „Währung“ Red Bull nicht einmal gebraucht, um z.B. etwas zu Essen zu bekommen oder mitgenommen zu werden. Viele sehen es als nette Geste an und finden die Aktion, die Red Bull veranstaltet cool, beharren aber nicht unbedingt darauf, auch etwas als Gegenleistung zu bekommen.

Auf eurem Abenteuer habt ihr sicherlich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Welche sind euch besonders in Erinnerung geblieben?
Alle! Oder sagen wir mal: alle Menschen die uns unterstützt haben oder mit denen wir ins Gespräch gekommen sind. Das geht von musizierenden Hippies am Strand über einen Maler, der 3 Teams (also 9 Personen) in seine Ein-Zimmer-Wohnung aufgenommen hat, bis hin zu einem Pärchen, das insgesamt 120 Kilometer Umweg nur für uns gefahren ist.

Täglich 24 Stunden am Tag mit den Teammitgliedern verbringen zu dürfen, ist sicherlich nicht immer so einfach… Hat „Can You Make It?“ eure Freundschaft beeinflusst und wenn ja inwiefern?
Eigentlich nur positiv. Wir hatten uns von Anfang an vorgenommen, diesen Trip entspannt anzugehen und Spaß zu haben und das hat auch so geklappt. Natürlich gab es hier und da kleine Unstimmigkeiten, aber das war schnell wieder vergessen, weil wieder irgendwas anderes Verrückt-Komisches passiert ist. Insgesamt haben uns der Trip und die Erfahrungen eigentlich nur noch mehr zusammengeschweißt.

Würdet ihr alles noch einmal genauso machen? Oder würdet ihr Sachen im Vorfeld anders organisieren und umsetzen?
Natürlich hätte man im Vorfeld noch ein bisschen mehr planen können und sich auch besser vorbereiten können. Aber letztendlich hatte dieser Trip ins „Ungewisse“ auch seinen Reiz und jede Entscheidung, die getroffen wurde, hat die Reise auf eine bestimmte Art und Weise beeinflusst. Ob der Trip insgesamt durch eine bessere Planung noch besser geworden wäre, bleibt wohl ein Rätsel.

Wie lautet euer Resümee? Würdet ihr das Abenteuer noch einmal mitmachen?

Es waren großartige sieben Tage, die sich angefühlt haben, als wäre es ein Monat gewesen. Und ja - wahrscheinlich würden wir noch einmal mitmachen, leider gibt es die Challenge erst wieder in 2 Jahren und dann sind wir (hoffentlich) schon mitten im Berufsleben. Wir können aber nur allen abenteuerlustigen Studenten ans Herz legen: Bewerbt euch und erlebt eine unvergessliche Zeit, von der ihr wahrscheinlich noch euren Enkelkindern erzählen werdet!

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