Zwei Hände auf Tisch mit Laptop
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Bewerbung als Werkstudent – Wie dir deine Bewerbung gelingt

Werkstudentenstellen sind beliebt – zum einen hast du ein regelmäßiges Einkommen, zum anderen kannst du neben dem trockenen Studium etwas Praxisluft schnuppern. Was in deine Bewerbung als Werkstudent gehört und wie du sie überzeugend formulierst, verraten wir dir.

Bewerbung Werkstudent – Was muss mit rein?

In deiner Bewerbung stellst du heraus, warum du der geeignete Kandidat für die ausgeschriebene Werkstudentenstelle bist. Dass der Personaler einen aussagekräftigen Eindruck von dir erhält, fügst du deiner Bewerbung Anschreiben, tabellarischen Lebenslauf, eine gültige Studienbescheinigung, Praktikumszeugnisse und eventuell Arbeitsproben bei. In der Stellenbeschreibung steht, ob du deine Bewerbung per Post oder Mail versenden sollst: Halte dich unbedingt an die Vorgabe! Ist ein persönlicher Ansprechpartner angegeben, richte das Anschreiben an ihn. Auch die Mail mit der du deine Bewerbung verschickst, richtet sich an diese Person.

Bewerbung Werkstudent – Das richtige Anschreiben

Das Anschreiben ist gegliedert in eine Einleitung, Hauptteil, Bezug zum Unternehmen und Schluss. Du wiederholst im Anschreiben nicht einfach stupide deinen Lebenslauf, sondern formulierst detailliert aus, warum das Unternehmen nicht auf dich verzichten sollte.

Einleitung: Warum bewirbst du dich als Werkstudent?

Du beginnst mit dem stärksten Argument für die Anstellung. Zeige, dass du dich im Vorfeld mit dem Unternehmen beschäftigt hast, indem du eine Info dazu in einem Nebensatz einfließen lässt. Halte deine Einleitung relativ kurz, länger als zwei bis drei Sätze sollte sie nicht sein.

Hauptteil: Warum bist du der geeignete Werkstudent?

Als erstes erwähnst du deinen Studiengang und, falls gegeben, deine aktuelle Arbeit. Du kannst auf deinen Studieninhalt, Vertiefungen und Workshops eingehen die du im Laufe deines Studiums absolviert hast. Hast du schon Berufserfahrung gesammelt? Erwähne auch das am Anfang des Hauptteils. Wenn du einem Hobby nachgehst, durch das du dir Kenntnisse angeeignet hast, die für das Unternehmen relevant sein könnten, erzähle davon. Halt dich dabei immer an die Stellenanzeige und erwähne nur Qualifikationen, die für den Job relevant sind. Bist du dir unsicher, dann rufe im Unternehmen an, um nach zusätzlichen Informationen zu der Stellenausschreibung zu fragen. Der Hauptteil ist dazu da, deine Stärken und Qualifikationen in den Vordergrund zu stellen, um damit argumentieren zu können, dass das Unternehmen von dir als Mitarbeiter profitiert. Gerne kannst du auch erwähnen, wie du dir deine Zukunft nach dem Studium vorstellst. Vielleicht sogar als Trainee in dieser Firma?

Bezug zum Unternehmen: Warum möchtest du dort als Werkstudent hin?

Was du in der Einleitung schon angerissen hast, kannst du hier vertiefen. Was gefällt dir an dem Unternehmen besonders gut? Wie kannst du dich mit den Visionen und den Unternehmenswerten identifizieren? Das zeigt dem Personaler, dass du dich im Vorfeld intensiv mit der Firma auseinandergesetzt hast und macht einen positiven Eindruck. Zudem solltest du erwähnen, in welchem Bereich der Firma du arbeiten möchtest und wie du dein Uni-Wissen in der Praxis anwenden kannst.

Schluss: Ab wann kannst du als Werkstudent durchstarten?

Im letzten Teil deines Anschreibens formulierst du deine Gehaltsvorstellungen, wenn in der Stellenanzeige explizit danach verlangt wird. Ansonsten lässt du diesen Teil einfach weg. In den Schluss kommt außerdem der frühst mögliche Termin, zu dem du deinen Werkstudentenjob antreten kannst.

Bewerbung Werkstudent – Tipps zum Anschreiben in E-Mails

In die Betreffzeile deiner Mail solltest du kurz und präzise schreiben, auf welche Stelle du dich bewirbst. Am besten nimmst du den Titel der Stellenbeschreibung, so dass man deine Bewerbung in der Perso direkt zuordnen kann.

Die E-Mail beginnt mit einem einleitenden Satz, für den oft Floskeln verwendet werden, die beim Leser Langeweile hervorrufen. Folgende Sätze solltest du vermeiden:

»Ich bewerbe mich bei Ihnen, weil …«

»Hiermit bewerbe ich mich bei/für/als … «

»Durch Ihre Anzeige im Internet … «

Wirkungsvoller ist es, wenn du dich in deinem Einleitungssatz auf ein vorangegangenes Gespräch beziehst:

»Auf der Jobmesse XY lernte ich an Ihrem Stand Ihr Unternehmen als innovative Firma kennen. Ich möchte meine Fähigkeiten XY einsetzen und mich in Ihrem energetischen Arbeitsumfeld weiterentwickeln.«

»Nach unserem gestrigen, sehr angenehmen Telefonat, für das ich mich noch mal bedanken möchte, sende ich Ihnen wie besprochen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen.«

Bewerbung Werkstudent – Der richtige Lebenslauf

Ein Lebenslauf, oder auch tabellarischer Lebenslauf, muss lückenlos sein. Das heißt, jede Tätigkeit, deine schulische und berufliche Laufbahn sowie Erfahrungen und Fertigkeiten werden aufgelistet. Du gehst dabei chronologisch rückwärts vor, das heißt, du fängst mit deiner aktuellen Tätigkeit beziehungsweise Ausbildung als erstes an und arbeitest dich dann zurück.


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