Spartipps für Studenten

Das Studentenleben ist aus mehrerlei Gründen nicht immer ein Zuckerschlecken. Zum einen kann es mitunter ganz schön anstrengend sein, zu jedem Seminar und zu jeder Vorlesung bestens vorbereitet zu erscheinen, zum anderen geht es auch darum, nicht nur zu studieren, sondern auch zu leben. Und zu leben bedeutet auch: Es entstehen Kosten, die zu stemmen sind. Was ein Studium im Monat kostet, könnte unterschiedlicher nicht sein, denn die Kosten hängen von der Wohnsituation, den Uni-Gebühren und auch von der individuellen Lebenshaltung ab. Kurz um: Ein Studium kann mit 570 Euro im Monat „günstig“ sein oder mit 1.175 Euro „teuer“ zu Buche schlagen. Grund genug, sich diese Tipps als Studien-Mantra an die Pinnwand zu hängen. Detaillierte Ausführungen sowie entsprechende Links zu den folgenden Studenten-Spartipps gibt es beim Dealdoktor.


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1. Studentenangebote aufspüren und nutzen

Vielerorts bekommen es diejenigen, die ihren Studentenausweis zücken, günstiger. Das funktioniert oftmals beim Theaterbesuch oder beim Eintritt in Freizeiteinrichtungen. Grundsätzlich ist es ratsam, den Studentenstatus regelmäßig auszuspielen. Ein Beispiel: Die beliebte Prime-Mitgliedschaft vom Online-Händler gibt es für Studenten sogar ein Jahr gratis und danach zum Spottpreis. Die Prime-Vorteile sind trotz Studenten-Spar-Abo nicht begrenzt. Es gibt auch die Option, Videos, Musik und Co zu nutzen. Apropos Musik: Auch Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer und Co. haben ein Studentenangebot. Zudem sollen Studenten vergünstigten Zugang zu Presseerzeugnissen bekommen. Im Online-Shop der Studentenpresse ist dies leicht möglich.

Ebenfalls günstige Tarifoptionen bieten Versicherungsanbieter. Interessant wird das oft erst ab 25 Jahren, denn davor ist es meist leicht möglich, sich bei den Eltern direkt mitzuversichern. Das ist kostentechnisch natürlich die beste (weil günstigste) Variante. Anschließend gilt es einen Vergleichsrechner zu nutzen, um das beste Preis-Leistungspaket für Krankenversicherung, Haftpflicht, Berufsunfähigkeitsversicherung oder andere wichtige Versicherungsleistungen herauszufinden. Neben den Grundversicherungen sind vor allem auch die Absicherungen nötig, die für den Spezialfall absichern: für ein riskantes, sportliches Hobby oder für einen längeren Auslandsaufenthalt. Recherchetipp: Hier steht, wie die Reiselust in den Semesterferien auch ohne viel Erspartes befriedigt werden kann.

2. Günstig und gut ausgerüstet durchs Studium gehen: bei Technik und Mobilität sparen

Eine gute, technische Ausstattung versüßt jedem Studenten das Studentenleben ungemein. Das wissen auch diverse Technikanbieter, die mit attraktiven Angebotspreisen Computer, Notebooks, Tablets und dergleichen mehr anbieten. On top gibt es die passende, vergünstigte Software. Neben den Direktangeboten der Hersteller ist der Unicum-Shop sowohl für Hardware als auch für Software eine gute Adresse.

Ein wahres Dauerbrenner-Thema sind für jeden Studenten die Kommunikationsmöglichkeiten, die er sich leisten kann. In diesem Bereich konkurrieren die Anbieter stark untereinander. Neben dem Angebot des Marktriesen Telekom bieten auch O2, Vodafone, 1&1 und andere Tarife (meist Flatrates) sowie Hardware an.

Mindestens ebenso viel Sparpotential halten auch Mobilitätsdienstleister vor. Sprich: Die BahnCard gibt’s zum Studententarif – ebenso wie Mietautos und sogar Flugtickets, die vor allem dann wichtig werden, wenn ein Auslandsaufenthalt ansteht. Wer nicht selbst fahren möchte, findet bei Mitfahrzentralen und Car-Sharing-Anbietern weitere Optionen, um günstig und flexibel von A nach B zu kommen.

3. Lebenswichtig: So preislich und zeitlich interessant kann die gemeinsame Studentenküche sein

Bei Lebensmitteln und Getränken gilt: Je größer die Menge ist, desto günstiger wird der Einzelpreis. Das sind vor allem für all jene gute Nachrichten, die in einer großen WG wohnen und sich auf einen Koch- und Essensplan verständigt haben. Dieser spart übrigens nicht nur Geld, sondern auch Zeit, denn: Wohnen nur vier Parteien zusammen in einer WG, so ist von Montag bis Donnerstag jeder einmal dran mit Einkaufen und Kochen. In der Praxis sieht das häufig so aus: Ausgehängt wird entweder eine Auswahl an drei Gerichten oder es gibt eine Wunschliste. Steht der Wochenplan, weiß nicht nur jeder, was es zu essen gibt, sondern auch, wer wann an der Reihe ist, um zu kochen.

Recherchetipp: Anbieter lockern die Angebotsrichtlinien

Wer selbst noch weitere Möglichkeiten ausmachen möchte, um während des Studiums zu sparen, der ist gut damit beraten, nicht nur nach „Studententarifen“ oder „Studentenrabatten“ zu fahnden, sondern auch Angebote zu überprüfen, die sich beispielsweise per Anbieter-Definition an „junge Leute“ richten. Damit öffnen viele Anbieter ihre Produkte und Dienstleistungen auch für all jene (jungen Leute), die vielleicht nicht studieren, aber sich in Ausbildung befinden und damit mit Sicherheit ebenso wenig finanziellen Spielraum haben wie ein Student.


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Wichtig ist auch, einen Blick ins Kleingedruckte zu werfen. Dabei gilt es zu prüfen, ob das Sparangebot zeitlich begrenzt ist. Auch hierbei gibt es Unterschiede, denn die zeitliche Begrenzung kann die Studienzeit umfassen. Dann ist es meist nötig, den Studentenstatus jedes Semester wieder per Immatrikulationsbescheinigung zu aktualisieren. Gilt das Studenten-Angebot hingegen nur für einen Zeitraum wie etwa ein Jahr, muss im Vorfeld geprüft werden, ob die Leistung auch kostenpflichtig genutzt werden will. Eine rechtzeitige Kündigung ist ansonsten Pflicht. Zudem gibt es Studentenangebote, die komplett kostenfrei sind. Die Verbraucherzentrale informiert online beispielsweise darüber, wie es ohne Rundfunkgebühr durch´s Studium geht.

Ein Gastbeitrag von Anja Klein.