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Lerntipps & Lernmethoden fürs Studium – So lernst du richtig!

Jeder kennt die Situation aus Studium oder Schule: Unzählige Blätter voller Inhalte, die du dir in kürzester Zeit effektiv einprägen und später korrekt wiedergeben musst. Zwei Tage vor der Leistungsabnahme immer noch nichts gelernt? Wie du das umgehst und schneller, effektiver und motivierter lernst, liest du bei uns.

Lernen auf den letzten Drücker? Wie lerne ich richtig.

Der Tag der Prüfung: Zwei Tage vorher hast du angefangen zu lernen. Nächte durchgemacht. Durch Schlafmangel und Reizüberflutung stundenlang ohne wirkliche Konzentration und Effektivität gelernt.

Wie fühlst du dich jetzt vor deiner Prüfung? Gut vorbereitet? Ausgeschlafen? Motiviert, eine gute Leistung zu erbringen? Wohl eher weniger. Stattdessen hast du die letzten Tage nicht genug geschlafen, bist übermüdet und kannst dich nur schwer konzentrieren. Die Inhalte sind zwar gelernt und du kannst sie abrufen, nachhaltig werden sie dir aber nicht in Erinnerung bleiben. Du bist unzufrieden mit dir selbst und nimmst dir vor, das nächste Mal früher zu lernen.

Nun ist die nächste Prüfung gekommen und wieder sind es nur noch wenige Tage bis dahin. Auch dieses Mal kannst du bis dato keinerlei Stoff wiedergeben.

Wenn dir diese Situation bekannt vorkommt und du sie in Zukunft umgehen möchtest, bist du bei uns genau richtig. Im Folgenden erhältst du hilfreiche Tipps und Tricks für effektives Lernen.

Lerntipps – 10 auf einen Blick

  1. Motiviere dich selbst! Oft ist es schwer, den ersten Schritt zu machen und sich zum Lernen aufzuraffen. Aufschieben ist aber keine gute Idee. Die Zeit wird immer knapper und der Stress immer größer. Helfe dir selbst, indem du dir deine Ziele vor Augen führst: Gute Noten geben dir ein gutes Gefühl und können dich zu einem guten Abschluss bringen. Ein guter Abschluss führt dazu, dass du einen guten Ausbildungsplatz bekommst. Mit einem zufriedenstellenden Abschlusszeugnis kannst du vielleicht mehrere Firmen von dir überzeugen und so die Stelle wählen, die am besten zu dir und deinen Stärken passt.
  2. Suche dir Menschen, die mit dir lernen. Du kennst jemanden aus deinem Studiengang, mit dem du dich gut verstehst? Vielleicht wollt ihr gemeinsam für einen Test lernen! Ihr könnt euch gegenseitig motivieren und Dinge erklären. Aber Achtung: Oft lenkt gemeinsames Lernen auch von der eigentlichen Absicht ab. Es erscheint schließlich viel interessanter über Freizeit und Hobbys zu sprechen. Versucht also, euch ein klares Lernziel zu stecken. Habt ihr dieses erreicht, könnt ihr an eure Freizeitbeschäftigung denken.
  3. Die richtige Umgebung: Ohne Platz und im Chaos lernt es sich schlecht. Achte also darauf, dass dein Tisch aufgeräumt ist. Suche dir vor dem Lernen alles zusammen, was du benötigst. Dein Handy sollte ausgeschalten und weit weg von dir liegen. Auch wenn du dich nicht aktiv mit dem Handy beschäftigst, dein Unterbewusstsein und dein Lernverhalten werden durch ein angeschaltetes, klingelndes Handy dennoch negativ beeinflusst.
  4. Keine Ablenkung: Zur passenden Umgebung gehört auch, dass du ungestört bist. Spricht jemand neben dir oder hört laut Musik, kann das deine Konzentration sehr einschränken. Wenn du zuhause keinen ruhigen Platz findest, weil du vielleicht Geschwister hast, kannst du auch in eine Bücherei gehen.
  5. Belohnung: Oft hilft es, sich nach effektivem Lernen selber zu belohnen. Egal ob dich Freunde, dein Lieblingsessen oder dein Hobby erwarten – Dinge, die nach dem Lernen auf dich warten, motivieren dich, weiterzumachen.
  6. Zeitplan: Viel Stoff, wenig Zeit. Gerade dann ist es wichtig, dass du dir täglich Ziele setzt und beispielsweise in Etappen lernst. Ein Zeitplan kann dich beim Lernen unterstützen und verhindert Stress und Druck, nicht rechtzeitig fertig zu werden.  Denk daran, dass auch Pausen zu einem guten Zeitmanagement gehören. In diesen Phasen kannst du abschalten, dich bewegen und frische Luft schnappen.
  7. Mit vollem Bauch… lernt es sich schlechter. Dein Körper ist nach dem Essen mit der Verdauung beschäftigt. Nach großen Mahlzeiten tust du dich schwer, effektiv und konzentriert zu lernen. Es ist wichtig, dass du vor einer Prüfung nicht zu viel isst und viel trinkst.  
  8. Trinken, trinken, trinken… Flüssigkeit fördert die Konzentration. Achte also besonders an Lern- und Prüfungstagen darauf, mindestens 2 Liter Flüssigkeit wie Wasser oder Tee zu dir zu nehmen.
  9. Tricks zum Lernen:
  • Markierte und unterstrichene Sachen prägt sich dein Gehirn leichter ein, was dir beim Lernen hilft. Es empfiehlt sich auch, mit unterschiedlichen Farben zu arbeiten. Dadurch wird auch dein fotografisches Gedächtnis trainiert. Dies kann dir helfen, Inhalte in deiner Prüfung leichter abzurufen.
  • Das Zusammenfassen von Texten in Absätzen und Stichpunkten kann diesen Aspekt ebenfalls unterstützen. Du tust dich leichter, kürzere Sätze und Stichpunkte zu lernen. Ausformulieren kannst du in der Prüfung.
  • Frage Freunde, Eltern oder Bekannte, ob du ihnen deine gelernten Inhalte erzählen darfst. Über Gelerntes zu reden hilft dir beim Merken und zeigt dir auch, wie gut du den Stoff beherrscht.

10. Tipps für die Prüfung:

  • Auch wenn du kurz vor der Prüfung aufgeben möchtest: Überwinde dich und stelle dich der Herausforderung! Du wirst sehen, in den meisten Fällen ist es gar nicht so schlimm wie erwartet.
  • Versuche, ruhig und gelassen in die Prüfung zu gehen. Du bist gut vorbereitet. Stress kann dazu führen, dass du gut gelernte Inhalte kurzzeitig vergisst, was dich verunsichert.
  • Lese genau und mehrmals. Nichts ist ärgerlicher als eine Frage aufgrund mangelnder Konzentration beim Lesen falsch zu beantworten.
  • Wenn es eine Situation gibt, in der alles wie weggeblasen scheint, versuche an schöne Dinge zu denken und entspanne dich für einen kurzen Moment. Du wirst sehen, nach und nach kommen die Inhalte zurück.Alina 

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