Was tun gegen Prüfungsangst? 10 wirksame Tipps

Mit diesen Tipps gehört Prüfungsangst bei dir bald der Vergangenheit an.

Eine wichtige Prüfung steht an und die Nervosität steigt? Damit stehst du nicht alleine. Mit unseren Tipps bekommst du deine Prüfungsangst in den Griff.

Mal ehrlich: Stress als Ursache für Denkblockaden entsteht nicht zufällig. Oft ist er weniger Ursache als vielmehr Symptom und kann meist schlicht durch gute Vorbereitung vermieden werden. Am besten ist es, wenn du dir schon zu Beginn der Lehrveranstaltung einen realistischen Überblick über den Lernstoff verschaffst, um ihn dir optimal einteilen zu können.

Hier findest du ein paar Tipps zur Prüfungsangst-Prophylaxe:

1. Prüfungsangst besiegen mit rechtzeitiger Vorbereitung

Prokrastination – die Lieblingsbeschäftigung vieler Prüflinge. Klar, gerade wenn das Studium dir kaum zeitliche Vorgaben gibt, gestaltet sich das Lernen nach Plan schwierig. Immerhin bist du selbst für dein Zeitmanagement verantwortlich und hast in der Regel nur ein Semester zur Verfügung, innerhalb dessen du deine Prüfungsvorbereitung planen und bewerkstelligen musst. Stell dir am besten einen Lernplan auf, bevor du richtig anfängst – so schaffst du einerseits dein Pensum und behältst andererseits stets den Überblick.

2. Prüfungsangst hindert am Lernen – Teile dir den Stoff ein 

Sich innerhalb weniger Tage einen Haufen Lernstoff reinzuzwängen überfordert das Gehirn, so dass es sich am Schluss kaum etwas merken kann. Viel besser kann es Informationen dann verarbeiten, wenn es sie portionsweise vorgelegt kriegt. Jede geschaffte Portion ist zudem ein kleines Erfolgserlebnis!

3. Baue Erfolgskontrollen ein

Vielen hilft es beim Lernen, den Stoff nicht nur zu lesen, sondern auch zu Papier zu bringen. Nutze zum Beispiel Karteikarten, um das Gelernte regelmäßig zu prüfen – so behältst du außerdem den Überblick über deine Lücken.

4. Mache ausreichend Pausen beim Lernen

Auch wenn du so richtig im Flow bist: Gönne deinem Gehirn ausreichend Pausen! Nach spätestens 90 Minuten ist es ratsam, eine Viertelstunde Pause zu machen. Beschäftige dich dann am besten mit etwas völlig anderem: Geh eine Runde mit dem Hund um den Block oder lehn dich zurück und höre etwas Musik. 

5. Zusammenhang Prüfungsangst und Leistung 

Bist du eher eine Eule, eine Lerche – oder ›ganz normal‹? Bevor du jetzt nur Bahnhof verstehst: Eulentypen sind ausgeprägte Nachtmenschen, die besonders ab 21 Uhr hochfahren und dann bis spät in die Nacht arbeiten können. Die Leistungsfähigkeit von Lerchentypen läuft dagegen ab dem frühen Morgen auf Hochtouren, während der Normalo genau dazwischen liegt. Erkenne deinen eigenen Typ, indem du beobachtest, zu welcher Tageszeit du besonders produktiv lernen kannst, und passe deine Lernroutine daran an.

6. Nicht schlafen hilft nicht gegen Prüfungsangst  

Sweet dreams – räume dir unbedingt genügend Zeit für Schlaf ein. Wenn du deinem Körper und Geist zu wenig Ruhezeiten gönnst, kann sich das Gelernte nicht gut setzen. Auch deine Aufnahmefähigkeit und Belastbarkeit leiden unter dem Schlafmangel: keine besonders guten Voraussetzungen, um der Panik vor der Prüfung vorzubeugen.

7. Prüfungsangst bewältigen – übe, die Situation zu meistern

Es ist menschlich, dass dir unbekannte Situationen Angst einflößen. Überliste diesen Mechanismus, indem du unter möglichst realistischen Bedingungen Probeklausuren bearbeitest – je öfter du hierbei erfolgreich bist, desto mehr wird die Angst vorm Ernstfall schwinden.

So viel zur Vorbereitung – aber was, wenn in der akuten Prüfungssituation im Hörsaal trotzdem noch Panik aufsteigt? Lass dich nicht davon verunsichern, dass dein Körper unter Adrenalin steht, immerhin fördert diese Stressreaktion auch die Konzentration deines Gehirns. Und genau diesen Effekt brauchst du in der Klausur, um deine Energie möglichst produktiv zu bündeln. Wie du dies erfolgreich nutzt und die Angst gar nicht erst zulässt, erklären wir dir mit diesen drei Tipps:

8. Halte kurz inne

„Stopp!“ – Wenn deine Gedanken rotieren und du keinen klaren Gedanken fassen kannst, denke dir kurz diesen Befehl und bringe damit die Zweifel zum Schweigen. Mache dir bewusst, dass du in deinem Leben schon viel schwierigere Situationen gemeistert hast und auch diese Hürde nehmen wirst. Besinne dich auf deine gute Vorbereitung und schon wirst du wieder lockerer werden.

9. Setze Prioritäten

Lies dir die Aufgaben der Prüfung aufmerksam durch. Erkennst du direkt, welche davon dir wohl am leichtesten fallen werden? Dann fange am besten gleich mit ihnen an. Denn nachdem du diese erste, leichtere Hürde erfolgreich genommen hast, gehst du mit mehr Selbstsicherheit an die schwierigeren Teile heran.

10. Prüfungsangst: Atemübung

Klingt banal, kann aber nicht oft genug betont werden: Achte auf deine Atmung! Gerade in Stresssituationen neigen die Menschen dazu, unregelmäßig und flach zu atmen, so dass sowohl Hirn als auch Lunge lediglich mit einer Notration an Sauerstoff versorgt werden. Atme bewusst langsam und tief ein und aus und achte darauf, dass der Sauerstoff bis in den Bauch gelangt. Denn dadurch wird der untere Teil der Lunge besonders gut durchblutet und der Kreislauf beruhigt sich.


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