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Stundenpläne erstellen und die Kurseinschreibung

Wie die Erstellung des Stundenplans und überlastete Uniserver bei der Kursbelegung jeden Studenten zum Nervenzusammenbruch bringen

Zu jedem Semesterstart grüßt ein altbekanntes Murmeltier: die Erstellung des Stundenplans. Heute ist Tag X: Einschreibung. Man hätte ja eigentlich lange genug Zeit gehabt, das neue Semester zu planen, naja, letzter Drücker, same procedure, wird schon.

Etwa zwei Stunden später: Alle Modulhandbücher wurden konsultiert, Seminare begutachtet und Übungen zusammengestellt. Der – hypothetische – Stundenplan steht, er ist perfekt. Jetzt muss man nur noch in die aufeinander abgestimmten Kurse reinkommen.

Die Einschreibung beginnt online im schnieken Uni-System Punkt 19:00 Uhr. Punkt 18:55 die erste Fehlermeldung, der Uni-Server ist – wer hätte es gedacht – überlastet. Auch der rhythmische Druck der F5-Taste bringt keinen erkennbaren Erfolg. 18:59: Da, schnell, es lädt, das System ist zurück, schnell die Kursnummer einhacken und auf ›Anmelden‹ drücken – geht noch nicht, zu früh.

Nägel kauen, abwarten, Klick, klick, klick auf den Anmeldebutton. Ha, es lädt, ich bin drin. Öhm, nein, Mist, der Kurs ist schon voll. Okay, statt Mittwoch um 10 Uhr würde die Statistik-Übung auch noch Freitags um vier reinpassen. Freitags um vier, ätzend, aber okay, Prioritäten setzen. Blöd, jetzt überschneidet sich das mit dem Projektmanagement-Seminar, das gibt’s dienstags nochmal, dann muss ich Spanisch schieben ...

19:23: System bricht zusammen, Nerven auch. Hälfte der Kurse erwischt, Hälfte futsch. Nächstes Mal mach ich das gaaaanz anders – bestimmt!


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