Foto: John Schnobrich/Unsplash

Was Studenten nervt, heute: Online-Kursanmeldung

Es gibt Termine, die man sich als Student rot im Kalender anstreichen sollte: Die großen WG- und Unipartys, das Ende der Prüfungsphase, aber auch den Tag der Onlineanmeldung für die Lehrveranstaltungen.

Denn an diesem Tag ist eines sicher: Am Ende wirst du wütend und frustriert vor deinem Computer sitzen und den Server der Uni verfluchen.

Aber von vorne: Nach langem Grübeln hast du endlich einen halbwegs sinnvollen Stundenplan erstellt – keine Vorlesungen vor 10 Uhr und der Freitag ist frei. Ist dann der große Tag der Anmeldung gekommen, sitzt du schon eine halbe Stunde vor Beginn vor dem Computer und aktualisierst alle fünf Sekunden die Uniwebseite.

Die Lehrveranstaltungen hast du nach Priorität und potenzieller Beliebtheit geordnet, die Mitbewohner haben Internetverbot, damit die Leitung frei ist und keiner traut sich, dich zu stören. Noch fünf Minuten bis zur Anmeldung, du wirst langsam nervös. Noch eine Minute, du hast die Matrikelnummer auswendig im Kopf. Ein letztes Mal die Seite aktualisieren und los geht’s.

Und dann? Fehler beim Laden der Seite. Du drückst wieder Aktualisieren. Fehler beim Laden der Seite. Dein Druck auf die Tasten wird stärker. Dennoch passiert nichts. Als nach zehn Minuten die Seite endlich geladen ist, sind – wie in jedem Semester – deine Wunschkurse bereits voll. Du schreibst dich für den Kurs über mittelalterliche Symbole in der Literatur ein, der bisher nur zwei Anmeldungen hat – und verfluchst den Server der Uni.


Anzeige

Anzeige