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Erfahrungsberichte - Informatik/ Umweltmanagement

ANDERS – BESSER – GLEICH?

Artjom studiert Informatik, David Energiemanagement. In ›anders – besser – gleich‹ verraten sie: Ist das Studium wie erhofft? Plus: ihre Tipps, was sie vor Studienbeginn beachten würden, hätten sie damals schon gewusst, was sie heute wissen.

 

»Viel Praxis und individuelle Betreuung«
Artjom Frank (28) studiert im 5. Semester Informatik an der Fachhochschule Coburg 


Anders: Wir machen viel mehr Praxisprojekte als ich es mir vorgestellt hatte. In der Informatik ist dafür ja aber auch nur ein Computer nötig und keine Maschinen wie zum Beispiel im Ingenieurwesen. Im Praxissemester kannst du außerdem wertvolle Berufserfahrung sammeln.

Besser: Positiv überrascht hat mich die individuelle Betreuung. Wir sind mittlerweile noch 25 Studenten im Jahrgang und zu Vorlesungen kommen selten mehr als 40 Personen. Außerdem gibt es eigentlich zu jedem wichtigen Kurs eine Übung. So schaffst du auch Mathe. Das ist übrigens wirklich sehr anspruchsvoll, aber ich hatte mit mehr Vorlesungen gerechnet.

Gleich: Der Lernaufwand für ein Informatikstudium ist relativ hoch. Durch die Projektarbeiten hast du auch während der Vorlesungszeit ständig etwas zu tun und in der Prüfungszeit musst du natürlich viel lernen. Darauf kannst du dich aber gut einstellen.

Mitbringen: Ausdauer und Durchhaltevermögen sind die wichtigsten Voraussetzungen. Außerdem sollte es dir Spaß machen, auch mal länger über der Lösung für ein Problem zu grübeln.«
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»Runder, abgeschlossener und techniklastiger Studiengang«                                                                                                                                                                                                                                            David Köthing (28), studiert Energie- und Umweltmanagement im 6. Semester an der HS Mittweida

»Ich hatte eigentlich relativ wenig Erwartungen an diesen Studiengang. Ich habe davor schon eine Ausbildung als Mechatroniker gemacht und wollte mich noch einmal weiterbilden. Deshalb stand für mich nicht so viel auf dem Spiel. Trotzdem hatte ich Angst, alleine gelassen zu werden, da ich von der Anonymität an vielen Hochschulen gehört hatte. Die Hochschule Mittweida ist jedoch super organisiert und ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Professoren. Außerdem wird in kleinen Gruppen in Schulklassengröße gearbeitet und jeder kann Feedback geben, somit also seinen eigenen Studiengang verändern und verbessern. Interessenten sollten sich auf jeden Fall den technischen Schwerpunkt des Studienganges bewusst machen. Fächer wie regenerative Energien und Mikrobiologie benötigen technisches Interesse und das Grundstudium in den ersten zwei Semestern ist sehr mathe- und physiklastig.

Mein Tipp: Befasse dich im Vornherein mit dem Studiengang und  besuche die angebotenen Vorbereitungskurse. Ab diesem Jahr kannst du sogar über Whatsapp eine Studienberatung in  Anspruch nehmen und somit sehen, ob der Studiengang etwas für dich ist.«
 


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