@pexels.com / Jessica Lewis

Erfahrungsberichte - Technikjournalismus/ Betriebswirtschaftslehre

Hier verraten zwei erfahrene Studis: Was war im Studium anders, was besser und was genauso, wie sie es sich vorgestellt haben? Voilà, purstes Insiderwissen für dich.

»Kreativität und mathematisches Gespür«
Jasmin Ludwig studiert im 6. Semester Technikjournalismus 

Anders: Auch wenn der Begriff ›Technik‹ im Studiengangnamen vorkommt, habe ich nicht mit so viel Technik gerechnet. Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathe, Physik und Chemie sind nur Auszüge der technischen Fächer, die ich hinter mir habe. Wider Erwarten machten – nach einiger Einarbeitung – alle Fächer doch irgendwie Spaß. Ich hätte mich freiwillig nie damit befasst, deswegen war es interessant, in diese technische Welt einzutauchen. 

Besser: Der Bezug zu allen Medien. Wir hatten Seminare, in denen wir lernten, Radio- und Videobeiträge zu produzieren. Sogar eine einstündige Live-Sendung mit drei Gästen haben wir gemacht! Ich war in der Bildregie und habe mich darum gekümmert, dass die richtige Bildeinstellung zur rechten Zeit zu sehen war. Hat richtig Spaß gemacht!

Gleich: Wie erwartet haben wir eine gute Ausbildung im Verfassen von Texten bekommen. Wir haben gelernt, in verschiedenen Stilen zu schreiben, durften aber auch kreaitv sein und uns unsere Themen meist selbst aussuchen. Auch über die Medientheorie wurde uns viel beigebracht.

Mitbringen: Du solltest kreativ und aufgeschlossen sein! Ein mathematisches Grundverständnis schadet definitiv nicht, wer da talentfrei ist, sollte sich lieber für ein reines JournalistikStudium entscheiden.
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»Zusammenhänge verstehen«
Tam Phan studiert im 6. Semester Betriebswirtschaftslehre

Anders: Ich habe bereits zwei Semester BWL in Vietnam studiert. Dann habe ich mich dafür entschieden, mein Studium in Deutschland fortzusetzen und den Schwerpunkt auf Rechnungswesen zu legen. Anfangs dachte ich, dass ich sehr viel mit Zahlen arbeiten werde, jedoch ist das Studium sehr theoretisch. Besonders Fächer wie Wirtschaftsprivatrecht oder Arbeitsrecht haben mich gefordert.

Besser: Der Lernstoff  wurde immer durch praktische Beispiele verdeutlicht. Gleich im ersten Semester haben wir beispielsweise spielerisch einen Einblick ins Unternehmertum bekommen: Wir wurden in Teams aufgeteilt und mussten ein fiktives Unternehmen mit einem festgelegten Startkapital führen. Am Ende gewann die  Gruppe, die den größten Umsatz erbracht hatte.

Gleich: Mir war von Anfang an klar, dass ich kontinuierlich dranbleiben und lernen muss. Auf dem Weg zum Ziel gibt’s immer Schwierigkeiten, aber ich freue mich, nicht aufgegeben zu haben.  Je weiter mein Studium vorangeschritten ist, desto mehr Freude hat es mir bereitet.

Mitbringen: Meiner Meinung nach solltest du Interesse an wirtschaftlichen Zusammen hängen und eine Begeisterung für Zahlen mitbringen.«
 


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