Studentin sitzt mit Laptop auf weißer gepolstererter Bank in hoher Halle mit mehreren gleichen Bänken.. Alles ist weiß
(c) Filip Bunkens / unsplash

Was ist Was: Informatikstudium

Digitalisierung, 
Connectivity 
und Künstliche 
Intelligenz – was wirklich hinter 
einem Informatikstudium steckt

Was lerne ich?

Jede Hochschule setzt da ihre eigenen Schwerpunkte. Ein paar gemeinsame Nenner gibt's aber – mit dabei sind zum Beispiel immer Mathe, Algorithmik, Software- und Kommunikationstechnik sowie Programmierung. Ein Informatikstudium hat nämlich weniger mit Computer zu tun als die meisten denken. Vielmehr steht gerade in den ersten Semestern Mathe im Mittelpunkt. Spezielle Programmiersprachen musst du dir bei Bedarf selbst beibringen. Ist dir das zu allgemein? Dann spezialisier dich entweder im Master oder direkt im Bachelor. Medien-, Wirtschafts- oder Bioinformatik – hier kannst du ganz nach deinem persönlichen Interesse gehen.

Wo studieren?

Uni, Fachhochschule,Technische Uni oder Hochschule. Und an Berufsakademien als Teil einer dualen Ausbildung. Außerdem bieten auch private Hochschulen Informatik als Studiengang an. Hier zahlst du für dein Studium, hast aber meist kleinere Gruppen und intensive Betreuung.

Was arbeite ich dann?

Dank Digitalisierung werden Informatiker fast überall gebraucht. Jackpot! Vom IT-Berater über den IT-Security-Experten bis hin zum Softwareentwickler – du hast freie Auswahl. Im Studium solltest du allerdings schon auf deinen späteren Berufswunsch hinarbeiten: durch deine Seminarwahl, Praktika oder Nebenjobs und Abschlussarbeit. Im Master kannst du außerdem fachliche Schwerpunkte setzen.

Welche Skills brauche ich?

Du liebst knifflige Matheaufgaben? Bingo! Dann hast du schon mal gute Voraussetzungen für deinen Start als angehender Informatiker. Logisch denken ist nämlich ein ganz wichtiger Bestandteil des Studiums. Du bist hibbelig und ungeduldig? Eher unpraktisch – Konzentration und Durchhaltevermögen sind Pflicht, wenn die Lösung nicht gleich in Sicht ist. Neben all dem Zahlenkram solltest du auch noch Fremdsprachen drauf haben – zumindest Englisch. Denn das ist die Fachsprache, in der dir die Literatur begegnen wird.

Special Case: Medieninformatik

Das Informatikstudium klingt schon ganz interessant, aber du kannst dich nicht entscheiden, ob du nicht doch lieber was mit Medien machen willst? Et voilà, die perfekte Kombination heißt Medieninformatik. Hier kommen zum Informatikstudium Medieninhalte dazu. Kreativ bist du auch? Wunderbar, denn Design und Gestaltung sind wichtige Elemente des Studiums. Manche Unis bereiten ihre Studierenden mit BWL-Kursen auf Managementaufgaben vor. Danach bist du fit für deinen Karrierestart als Medieninformatiker.


Anzeige

Anzeige