Junge sitzt mit Laptop auf dem Schoß auf einer schwarzen Ledercouch. Auf dem Laptop sind bunte Aufkleber.
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Was ist Was: Maschinenbau und Mechatronik studieren

Maschinenbau und Mechatronik – was ist das eigentlich und was mach ich damit? Lies hier nach

Maschinenbau

Als Maschinenbauingenieur entwirfst du neue Produkte für Maschinen- und Technikhersteller. Dabei bist du meistens nicht alleine – im Team entwickelt ihr gemeinsam innovative Ideen und arbeitet eng mit der Fertigung zusammen.

Was lern ich?

In den ersten Semestern stehen erstmal die Grundlagen auf dem Fahrplan: Mathe, Physik und Chemie. Dazu gibt's noch ein paar technische Fächer wie Strömungslehre, Werkstoffkunde oder Automatisierungstechnik. Später wird's praktischer. Du lernst Konstruktionspläne zu zeichnen, zu digitalisieren und schließlich Wirklichkeit werden zu lassen. Manchmal gibt's auch noch etwas BWL als Sahnehäubchen oben drauf.

Wo studieren?

Uni, Technische Uni, Gesamthochschule oder Fachhochschule. Und an Berufsakademien als Teil einer dualen Ausbildung. Außerdem bieten auch private Hochschulen Maschinenbau und Mechatronik als Studiengänge an. Hier zahlst du für dein Studium, hast aber meist kleinere Gruppen und intensive Betreuung.

Muss ich Mathe-Maniac sein?

Ein bisschen. Du solltest auf jeden Fall mit Zahlen umgehen können. Viele Unis bieten Vorkurse in Mathe an, um dich auf das hohe Niveau im Studium vorzubereiten. Außerdem wichtig: Abstraktes Denkvermögen, naturwissenschaftliches Verständnis und Begeisterung für Technik. Oft wird ein Vorpraktikum von dir erwartet – hier kannst du schon mal rausfinden, ob das was für dich ist.

Mechatronik

Drei in eins: Die Mechatronik vereint die Disziplinen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Danach bist du Experte in Sachen mechatronische Systeme: von der Digitalkamera über automatisierte Getriebe bis hin zu Robotern.

Was brauch ich?

Für ein Mechatronikstudium solltest dufolgende Skills mitbringen: logisches und abstraktes Denkvermögen und Interesse an Mathe und Informatik. Ein grundsätzliches Verständnis für physikalische und technische Prozesse ist auch hilfreich. Kreativität ist wichtig: Schließlich musst du innovative Produkte entwickeln. Formal musst du bei der Bewerbung die Fristen der jeweiligen Uni einhalten. Manchmal ist ein Vorpraktikum gefordert. An einigen Hochschulen gibt es einen NC.

Was lern ich?

Die ersten Semester sind für die Grundlagen reserviert: Mathe, Physik und Chemie sowie die technische Basis – zum Beispiel mit Kinematik, Informatik und Konstruktionslehre. Danach wartet viel Praxis auf dich: Du arbeitest an Projekten und schnupperst Laborluft. Fachlich kannst du zum Beispiel Schwerpunkte in Antriebsoder Gebäudetechnik, Robotik oder technischer Optik setzen.

Was arbeite ich dann?

Nach dem Studium stehen dir viele Türen offen: Einsteigen kannst du zum Beispiel in der Mikro- und Nanotechnologie, im Automobilbau und in der Medizintechnik. Dort planst, entwickelst, installierst und wartest du mechatronische Systeme – welche das sind, hängt von deinem Interesse und deinen Schwerpunkten im Studium ab. Du arbeitest im Team an den Schnittstellen von Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Dank deiner Informatikkenntnisse kannst du auch in der IT einsteigen und dich in innovativen Medientechnologien, intelligenten Stromnetzen, energieeffizienten IT-Systemen und vielem mehr austoben.


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