BWL-Erfahrungsberichte

Theresa und Robina studieren BWL. In "anders– besser – gleich" verraten sie: Ist das Studium wie erhofft? Dazu ihre Tipps, was sie vor Studienbeginn beachten würden, hätten sie damals schon gewusst, was sie heute wissen. Und bitte

Schriftzug: Anders - Besser - Gleich?

»Frei sein, aber realistisch planen«

Theresa Leiber (21) , 5. Semester, findet Folgendes:

»Mit Beginn des Studiums wird man eigentlich ins kalte Wasser geworfen – nichts ist mehr wie in der Schule und man ist von Anfang an auf sich gestellt. Zum Glück gibt es aber Fachschaften, an die sich Studenten jederzeit wenden können, wenn sie ein Problem nicht selbst bewältigen können. Die viele Verantwortung bringt aber natürlich auch Freiheit mit sich. Viele Studenten, wie auch ich, haben die Möglichkeit, ihren eigenen Stundenplan zusammenzustellen. Das heißt, ich kann selbst entscheiden, wie ich das jeweilige Semester gestalte. Dabei sollte jeder allerdings darauf achten, sich nicht zu übernehmen. Am besten ist es, sich an dem von der Hochschule zusammengestellten Modulplan zu orientieren und somit eine realistische Chance zu haben, alle Klausuren zu bestehen. Oft hat man zwar noch einen Zweit- oder sogar Drittversuch, wenn sich diese aber anhäufen, kann es durchaus sein, dass man sein Studium nicht mehr in der Regelstudienzeit schafft und ein paar Semester dranhängen muss.«

»Kleine Kurse haben ihre Vorteile«

Die Tipps von Robina Boota (24), 7. Semester:

»Wer sich unter einem BWL-Studium ›nur Buchungssätze und Kostenrechnung‹ vorstellt, hat auf jeden Fall ein völlig falsches Bild davon. Ich konnte schon in viele unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern, wie zum Beispiel Marketing, Nachhaltigkeitsmanagement oder Wirtschaftsrecht. Den Umgang mit Zahlen sollte man aber tatsächlich beherrschen, denn ein bisschen rechnen muss ich in fast allen Fächern. Ob man sich an einer kleineren oder größeren Hochschule wohler fühlt, ist Typsache. Meine ersten beiden Semester habe ich an einer kleineren Hochschule verbracht, habe danach an eine größere gewechselt und musste feststellen, dass das für mich persönlich eine absolut falsche Entscheidung war. An der ersten Hochschule waren die Kurse um einiges kleiner. So konnte ich viel besser mit dem Dozenten kommunizieren und leichter Fragen stellen. Auch Gruppenarbeiten standen an der Tagesordnung, was natürlich in einem Kurs mit 200 Studenten nicht so leicht machbar ist. Daher kann ich nur raten, sich vorher zu überlegen, was man eigentlich von seinem Studium erwartet und sich mit den unterschiedlichen Hochschulen zu befassen, denn das kann einen großen Unterschied machen.«


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