BWL und Jura privat studieren

Das geht auch. BWL oder Jura ganz klassisch an Uni und FH - och nö! Das muss auch anders gehen? Tut es! Zum Beispiel an einer Privathochschule.

Frau mit Laptop - Schriftzug: Das geht auch.

Privathochschule – was ist das?

Private Hochschulen sind Hochschulen in privater Trägerschaft, die akademische Grade verleihen dürfen und – häufig – staatlich anerkannt sind. Gibt es bei uns erst seit 1980. Die meisten privaten Hochschulen sind FHs. Ein Studium an einer Privathochschule kostet Studiengebühren. Denn eine Privathochschule bekommt das Geld, das sie braucht, um ihren Lehrbetrieb zu realisieren, nicht oder nicht ausschließlich vom Staat. Sie muss selbst dafür sorgen, dieses Geld verfügbar zu haben. Und kann es in die Qualität der Lehre und die Ausstattung stecken.

Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Hochschule?

Begrenzte Studentenzahl, Top-Ausstattung, Top-Lehre, sehr guter Betreuungschlüssel, hohe Leistungsbereitschaft der Studenten, geringe Abbruchquoten, enger Kontakt zur Wirtschaft, super Karrierechancen und häufig ein Lehrfokus auf wirtschaftliche Studiengänge. Die Dozenten, nicht selten prominente Gastdozenten, kommen in der Regel aus der Praxis und arbeiten selbst in dem Feld, das sie unterrichten. Standard sind außerdem kleine Lerngruppen sowie die intensive Unterstützung und Förderung der Studierenden. Das Studium ist straff organisiert. Und: Es kostet Geld.

Kosten an einer Privathochschule?

Klischee: Können sich nur reiche Söhnchen, Töchterchen, Schnösel leisten. Wahrheit: Es gibt mittlerweile zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten (Stipendien, BAföG, ›nachlaufende Studiengebühren‹: Die Studiengebühren werden erst erhoben, wenn du im Job entsprechend verdienst). Durchschnittlich kostet ein Bachelorstudium an einer privaten Hochschule im Monat 520 Euro, Lebenshaltungskosten nicht eingeschlossen.

Zu wem passt eine private Hochschule?

Wer drei Tage die Woche frei und zwischendrin Laberfächer will, ist hier sicher nicht richtig aufgehoben. Du willst schnell und karriere-zielgerichtet studieren. Du willst mit hohem Praxisbezug studieren. Du bist sehr leistungsbereit. Du bist bereit, in deine Ausbildung Geld zu investieren. Internationalität ist dir wichtig.


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