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Semesterstart: Starting over

Wir geben dir die wichtigsten Tipps für einen gelungenen Neubeginn

Neue Bude

Bevor du dich auf die Suche machst, solltest du erstmal für dich selbst entscheiden, ob du ein WG-Typ bist, ein Studentenwohnheim bevorzugst oder doch lieber eine Wohnung für dich allein haben möchtest. Für WGs ist es sinnvoll, neben dem Internet auch mal direkt die Aushänge an der Hochschule zu durchforsten oder bei WG-Castings mitzumachen. Wenn du ins Studentenwohnheim ziehen willst, musst du dich rechtzeitig mit Bewerbungstermin und -verfahren beschäftigen. Eine passende Wohnung zu finden ist schwierig und die Konkurrenz groß. Viele Vermieter bevorzugen berufstätige oder längerfristige Mieter. Ein Tipp, der schon einigen Studenten zur eigenen Wohnung verholfen hat: Anzeigen in Ortsnachrichtenblättern und Zeitungen lesen. Vor allem ältere Menschen annoncieren ihre Wohnungen oftmals nicht online, sondern setzten auf Printmedien. Da die meisten nur im Internet suchen, ist die Konkurrenz hier wesentlich geringer. Für Anpacker: Es kommt immer öfter vor, dass Studenten bei Senioren einziehen und für eine niedrigere Miete im Haushalt mithelfen. Einfach nach ›Wohnen für Hilfe‹ suchen.

Neuer Stundenplan

Für einen guten Start ins Semester hilft es ungemein, schon vor der ersten Vorlesung einen Überblick über die angebotenen Kurse zu haben. Die Höhe der zugewiesenen Credits zeigt den voraussichtlichen Arbeitsumfang. In den Kursbeschreibungen findest du neben Terminen auch Informationen zur Prüfungsart. Falls du dir den Semesterstundenplan selbst erstellen kannst, achte darauf, nicht zu viele oder zu wenige Kurse zu belegen. Vorsicht vor zu vielen Kursen mit Seminararbeit – die Abgabetermine liegen zwar oft in den Semesterferien, allerdings im selben Zeitraum. Eventuell stehen zudem schon vorab die Prüfungstermine fest und du kannst verhindern, zu viele Prüfungen im selben Zeitraum zu schreiben. Wenn du schon dabei bist, solltest du auch gleich die wichtigsten Partytermine einplanen: Für die größten Semesterpartys stehen sie schon früh fest und insbesondere die Startpartys zu Beginn eines jeden Semesters sind ein absolutes Muss.

Neue Lernmotivation

Um perfekt ins neue Semester zu starten, ist es wichtig, gerade die ersten Wochen ernst zu nehmen. Sicherlich ist es verlockend, die Semesterparty von letzter Nacht auszuschlafen – allerdings kannst du in der Anfangszeit wichtige Weichen stellen. In den ersten Vorlesungen verraten dir die Profs gerne, welche Ansprüche sie haben und wo sie ihren Schwerpunkt legen. Versuche, Referate so früh wie möglich zu halten, so musst du nicht erst zum Semesterende – wenn du eigentlich mit den Klausurvorbereitungen starten willst – mühselig Vorträge vorbereiten. Beginne von Anfang an, dir Notizen zu machen und sie in entsprechende Ordner abzuheften. So musst du sie dir später nicht aufwendig zusammensuchen.

Neuer Job

Herzlichen Glückwunsch, du bist Student – aber wie willst du dich finanzieren? Vielleicht unterstützen dich deine Eltern oder du erfüllst die Voraussetzungen für BAföG oder ein Stipendium. Wenn nicht, dann solltest du dir vor Beginn des Semesters Gedanken darüber machen, ob du einen Nebenjob ausüben möchtest. Tätigkeiten, die wenig Einarbeitung benötigen, sind meistens die erste Wahl. Hierzu zählen Jobs in der Gastronomie, Diskotheken, im Verkauf oder als Kassierer. Auch in der Logistik oder beim Zeitungsaustragen sind die Arbeitszeiten gut mit dem Studentenalltag vereinbar – wenn du etwas Ausgefallenes suchst, ist unsere Rubrik ›Nebenjobrakete‹ auf Seite 18 die richtige Anlaufstelle für dich. Nicht zu unterschätzen sind zudem Werkstudentenjobs. Dabei kannst du Aufgaben übernehmen, die thematischen Bezug zu deinem Studium haben und erste berufliche Kontakte knüpfen. Praxiserfahrung und ein festes Einkommen sind auf jeden Fall ein Plus. Zudem besteht die Möglichkeit, eine HiWi-Stelle an deiner Uni  zu übernehmen. Die Vorteile? Du erhälst Einblick hinter die Kulissen, kannst Verdienst und Uni leichter unter einen Hut bekommen und schon mal checken, ob eine wissenschaftliche Karriere für dich in Frage kommt.

Neue Möbel

Du ziehst um oder willst deiner Wohnung einen neuen Anstrich verleihem? Das bekannte schwedische Möbelhaus ist nicht mehr unbedingt die günstigste Variante. Obwohl die Wohnbasics dort noch immer relativ preiswert zu bekommen sind, ist der führende Online-Marktplatz – bei dem nicht nur gesteigert wird – eine attraktive Alternative. In den Kleinanzeigen kannst du richtige Möbel-Schnäppchen machen und bekommst auch allerhand andere Einrichtungsgegenstände. Klar gibt es Dinge, die du nicht unbedingt gebraucht kaufen solltest oder möchtest, aber ein bisschen Wasser, Putzmittel und eventuell Desinfektionsmittel – und schon hast du ein günstiges Schmuckstück in deiner Wohnung. Selbst Küchen, Sofas und Tische, die umsonst angeboten werden, sind teilweise nicht nur gut erhalten, sondern auch modern – oder können das zumindest mit ein paar Verschönerungshandgriffen noch werden. Klebefolien und Polstererfrischer können wahre Wunder wirken.


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