Trading neben dem Studium – geht das?

Normalerweise verfügen Studenten und Azubis ja nicht über so viel Geld, als dass sie es in irgendwelche Wertanlagen stecken können. Im Gegenteil, das Studium oder die Ausbildung ist die eigentliche Investition. Es besteht eine hohe Chance, nach dem Studium oder der Ausbildung ein auskömmliches Einkommen zu haben und dann erst später mit der Altersvorsorge anzufangen.

Viele Studenten gehen allerdings neben dem Beruf auch noch einem Studentenjob nach und verdienen schon eine Kleinigkeit. Manche schaffen es sogar, allmonatlich 50 oder 100 € beiseite zu legen. Das große Problem ist nur, dass das Geld auf der Bank derzeit keine Zinsen bringt.

Die Zinsen für festverzinsliche Anlagen wie Sparbücher, Tagesgeld oder Festgeld sind schon seit Jahren auf einem historisch niedrigen Niveau.

Geld bei einem Online Broker investieren als Alternative

An der Börse investieren geht auch. Anders als früher muss das gar nicht teuer sein. Wichtig ist nur, dass man die Beratung der Hausbank außen vor lässt, da hier die Orderausführungen sehr teuer sind. Wesentlich günstiger geht’s bei einem Online Broker.

Hier können Orders, auch aufgrund des großen Konkurrenzkampfes schon sehr günstig ausgeführt werden. Allerdings sollte es sich unbedingt um einen seriösen Online Broker handeln, der seinen Sitz möglichst in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union hat.

Nur so ist garantiert, dass der Broker einer staatlichen Finanzaufsicht, die den europäischen Regeln entspricht, unterworfen ist und die Transaktionen über europäische Banken separat vom Vermögen des Brokers abgewickelt werden. Eine staatliche Einlagensicherung gibt es jedoch nicht, da diese nur für Spareinlagen gilt.

Aktien, ETF-Sparpläne, CFDs, binäre Optionen – das Angebot ist riesig

Die großen Online Broker wie IQ Option, Plus500 oder GKFX bieten ein sehr umfangreiches Asset-Angebot mit dem gehandelt werden kann.

Wer in Aktien oder ETFs (Exchange Traded Funds), das sind Aktienindizes nachbildende Fonds mit einer guten Risikomischung investieren will, sollte gucken, dass eine breite Auswahl zur Verfügung steht und entsprechend den eigenen Vorstellungen investieren zu können.

Bei ETF-Sparplänen ist es möglich, schon mit sehr kleinen Beträgen einzusteigen. Das Risiko ist überschaubar, es kann sogar manchmal ein staatlicher Zuschuss zur Rürup-Rente beantragt werden.

Allerdings sind auch Laufzeiten für die ETFs zu berücksichtigen, währenddessen es nicht so einfach ist, wieder auszusteigen. Bei Anlagen in Aktien oder ETFs sollte ohnehin ein langfristiges Denken Grundvoraussetzung sein. Gerade bei Aktien gilt: Hin und Her, macht Taschen leer. Sie sind normalerweise kein Objekt für kurzfristige Spekulationen.

CFDs (Cobtracts for Difference) und binäre Optionen sind dagegen hochspekulativ und beinhalten damit auch sehr hohe Verlustrisiken. Daher sollte nur mit überschaubaren Einsätzen getradet werden, die nicht zum Leben reichen müssen. Das Besondere ist, dass mit diesen Wetten auch auf fallende Kurse gesetzt werden kann.

Wr mit CFDs oder binären Optionen spekuliert, sollte allerdings zunächst das bei seriösern Online Brokern offerierte kostenlose Demo-Konto nutzen und sich mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Schulungsunterlagen und Webinare in die Märkte und Handelstechniken einarbeiten.

Wetten auf Sportereignisse oder Virtual Races

Auch Wetten bei einem Online Buchmacher können Studenten ein paar Euro zusätzlich bescheren. Vorausgesetzt die Mannschaft, auf die gesetzt wurde, gewinnt. Nebenbei kann man sich noch ein wenig an den oftmals gleich mit angebotenen Spielautomaten oder beim Online Black Jack entspannen. Selbst Virtual Races oder Live-Black Jack oder -Roulette werden hier angeboten. Alles ist in der Regel auch mobil auf dem Handy spielbar. Einen Überblick und Onlinecasinos im Vergleich findet sich zum Beispiel auf einschlägigen Casinotestseiten.

Die Gewinnchancen stehen hier statistisch gesehen gar nicht so viel schlechter, als beim Online-Broker und den dort offerierten derivativen Finanzprodukten. Beim Black Jack fließen aus allen Einsätzen im Durchschnitt beispielsweise über 97 % als Gewinn an die Player zurück. Aber das ist natürlich nur ein statistischer Wert, der auf den Durchschnitt und nicht auf jeden Einzelnen zutrifft.

Auch für Buchmacher und Online Casinos gilt, dass eine Lizenz aus einem EU-Land vorhanden sein muss, da nur so legales und steuerfreies Spielen möglich ist. Außerdem sollten die Ein- und Auszahlungen möglichst zügig und vor allem sicher mit verschiedenen Zahlungsmethoden, beispielsweise auch eWallets wie Paypal oder Skrill abgewickelt werden können. Hohe Gebühren oder verzögerte Gewinnauszahlungen sind nicht akzeptabel. In seriösen Casinotests können sich player auch über Erfahrungen andere Kunden informieren.

Gastbeitrag


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