Geld sparen im Studium – die kostengünstigsten Zahlungsarten

Unterstützung von den Eltern oder Bafög, Jobben auf 450 Euro Basis und Mitte des Monats der sorgenvolle Blick auf das Konto: Das Geld wird knapp. Fast jeder Student kennt regelmäßige Geldsorgen. Das Thema Sparen ist allgegenwärtig und zieht sich durch beinahe alle Lebensbereiche.

Sparen ist zwar aktiv möglich, indem auf teure Ausgaben wie Reisen, Essengehen oder Kleidung verzichtet wird, aber wer möchte das schon?. Denn diese Art des Sparens wirkt sich maßgeblich auf die eigene Lebensqualität aus. Glücklicher Weise gibt es jedoch auch Formen des Sparens, die keine oder nur eine minimale Auswirkung auf den eigenen Lebensstandard haben.

So kann man durch bewussteres Geldausgeben und das achten auf versteckte oder unnötige Ausgaben durchaus den einen oder anderen Euro zur Seite legen.

Dazu gehört unter anderem auch die Wahl der richtigen Zahlungsarten. Egal ob im echten Leben oder online, der Teufel steckt häufig im Detail.

Die folgenden 6 Punkte sind nicht nur für Neulinge im Bankwesen eine große Hilfe – sie sparen bares Geld, ohne sich auf die Lebensqualität auszuwirken.

1. Monatliche Nebenkosten senken

Strom und Gas bezahlen müssen wir alle – aber ist der gewählte Tarif auch der günstigste? Verträge mit Energielieferanten lassen sich ohne die Einschränkung von Lebensqualität wechseln, sodass monatlich mehr Geld für die schönen Dinge bleibt. Unter den unzähligen Anbietern auf dem Markt gibt es starke Preisdifferenzen und wer genau hinschaut, kann im Monat einiges an Geld sparen. Gleiches gilt auch für alle weiteren laufenden Verträge: Versicherungen, der Handy-Vertrag und vieles mehr kann optimiert werden und die monatlichen Zahlungen für diese Beträge werden dadurch geringer.

2. Kostenloses Girokonto wählen

Immer mehr Banken erheben monatliche Gebühren auf Girokonten. Der Service, den sie anbieten, soll damit finanziert werden. Dabei gibt es genügend Banken, die auf Extra-Gebühren für den Kontoservice verzichten. Auch wenn der Umzug eines Kontos mit einigem Aufwand verbunden ist, lohnt es sich, diesen Weg zu gehen. Das eigene Geld kostengünstig auf einem Konto verwalten zu können spart monatliche Ausgaben, die für andere, schöne Dinge eingesetzt werden können.

3. Immer die günstigste Zahlungsart wählen

Eine Bestellung im Internet, die Online-Buchung einer Reise oder die Überweisung eines Betrags: Für manche Bezahlarten werden im Internet Gebühren verlangt. Kreditkartengebühren, Rechnungsgebühren oder sonstige Beträge schröpfen das Konto, ohne einen Mehrwert zu geben. Es lohnt sich daher immer die kostengünstigsten Zahlungsarten auszuwählen, wie zum Beispiel Paypal. Paypal ist sicher und seriös und in der Regel kostenfrei.

4. Kostenfreie Kreditkarte wählen

Für Zahlungen oder Bargeldabhebungen mit Kreditkarte müssen keinen Gebühren fällig werden. Es gibt Karten, mit denen sowohl im In- als auch im Ausland kostenlos Geld abgehoben werden kann. Auch Zahlungen sollten bei einer guten Kreditkarte kein Geld kosten. Auch Jahresgebühren für eine Kreditkarte müssen nicht sein. Wer den Markt prüft, wird auf Angebote zum Beispiel von der Santander oder der DKB stoßen, die viele Vorteile bieten und kostenfrei sind.

5. Auf Ratenkäufe verzichten

Ein neues Handy oder einen schicken Fernseher – Werbeangebote wie „nur 19,99 Euro im Monat über 24 Monate“ wirken auf den ersten Blick verlockend. Rund 20 Euro im Monat hat man mit weniger Bauchschmerzen ausgegeben als mehrere Hundert auf einen Schlag. Dennoch sind diese Ratenkäufe in der Regel Kostenfallen, da Zinsen oder Gebühren mit eingepreist sind. Es ist (fast) immer günstiger, einen Betrag auf einmal zu bezahlen und nicht gestückelt. Auch kann auf diese Weise mit dem Geld besser kalkuliert werden – es ist weg und für die nächsten Monate ist nun vielleicht erst einmal keine weitere teure Ausgabe drin. Auch grundsätzlich sollten sich Studenten gut überlegen, ob sie eine Ausgabe wirklich tätigen wollen, wenn sie sie sich eigentlich nicht auf Anhieb leisten können, sonder das Geld über eine Finanzierung besorgt werden muss. Vielleicht lohnt es sich, auf das nächste Weihnachtsfest oder den Geburtstag zu warten oder im Notfall die Eltern um ein kostenloses Darlehen anzupumpen, dass so schnell wie möglich zurückgezahlt wird.

6. Mit Rabattpunkten oder Coupons bezahlen und bares Geld sparen

Ob Payback, Scondoo oder Shoop: Möglichkeiten beim Einkaufen Geld zu sparen gibt es viele. Bei Paypack werden bei teilnehmenden Händlern (sowohl stationär als auch online) Punkte gesammelt,  die dann in Gutscheine und Sachprämien umgewandelt werden können. Scondoo ist eine App, mit der nach jedem Einkauf der Kassenbon abfotografiert wird und Geld für bestimmte Produkte zurückerstattet wird. Bei Shoop muss man sich anmelden und ein Benutzerkonto anlegen. Wer dann bei einem Einkauf im Internet zuerst auf Shoop geht und dann über diese Seite auf einen der teilnehmenden Online-Shops, erhält ein Cashback für seinen Einkauf, ähnlich wie bei Payback. Das Geld kann in bar ausgezahlt werden.

Gastbeitrag


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