Inzwischen sind die Studiengebühren in Deutschland wieder abgeschafft worden, um Bildung weniger von finanziellen Mitteln abhängig zu machen.

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Studium trotz Geldmangel: Lohnt sich der steinige Weg?

Dass das Studium eine Menge Geld kostet, ist ein offenes Geheimnis. Zwar sind bundesweit die Studiengebühren abgeschafft worden, allerdings sind die Semestergebühren trotzdem zu zahlen. Hinzu kommen oft noch Kosten für eine eigene Wohnung in Uni-Nähe, die normalen Lebenshaltungskosten und solche für Versicherungen. All diese Punkte summieren sich zu hohen dreistelligen Beträgen im Monat. Da stellt sich die Frage: Lohnt sich das Studium auch bei Geldmangel?

Diese Kostenpositionen fallen beim Studieren an der Universität an

Wer an einer Universität studieren möchte, aber selbst kein Geld hat, steht vor einem Problem. Die Studiengebühren sind in Deutschland zwar schon im Jahr 2014 einheitlich abgeschafft worden, allerdings gibt es versteckte Kosten und die Semestergebühren sind von Studenten trotzdem zu entrichten. Diese setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

  • Verwaltungsbeitrag
  • Kosten für das Studentenwerk
  • ggf. Gebühren für das Semesterticket

Zwar sind die Gebühren für das Semesterticket nur optional zu entrichten und von der konkreten Hochschul-Regelung abhängig. Allerdings müssen diese Gebühren vielfach auch dann entrichtet werden, wenn die Transportmittel des ÖPNV nicht beansprucht werden.

Alle genannten Kosten können sich so schnell auf eine Summe von 100 bis 300 Euro summieren. Hinzu kommen beim Studentenleben weitere Kostenpositionen:

  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Versicherungen
  • Freizeit
  • Lehrmaterial

Monatlich kommen Studenten so nicht selten auf Ausgaben im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich.


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Deshalb lohnt sich das Studium trotz Geldmangel und so klappt es

Doch es gibt auch einige gute Gründe, alles dafür zu geben, dass es mit dem Studium klappt. So haben viele Abiturienten zum Beispiel schon lange den Wunsch, zu studieren oder wollen später einen Beruf wie den des Arztes oder Juristen ergreifen, der ein vorheriges Studium zwingend erfordert.

Weitere gute Gründe für ein Studium sind:

  • Es lohnt sich immer, den eigenen Träumen nachzugehen
  • Wer studiert hat, hat später bessere Chancen auf beruflichen Erfolg
  • Die Einstiegsgehälter von Studenten sind oftmals höher

Um das Studium zu realisieren, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann ein Studienkredit aufgenommen werden, der alle studienrelevanten Kosten finanziert.

Finanzielle Unterstützung durch die Eltern ist ebenso möglich oder das vorherige Sparen, indem zunächst nach dem Abi gejobbt wird. Auch das Arbeiten parallel zum Studium ist möglich.

Im Alltag lassen sich für Studenten ebenfalls viele Kosten sparen und vielleicht ist eine eigene Wohnung sogar entbehrlich.

Studium ist nicht die einzige Möglichkeit für einen gut bezahlten Job

Wer das Studium nicht unbedingt deshalb anstrebt, weil er später einen bestimmten Traumberuf ergreifen möchte, sondern möglichst viel Geld verdienen und Karriere machen möchte, dem sei gesagt: Es gibt auch Wege, ohne ein abgeschlossenes Studium etwas aus sich zu machen. So gibt es etliche Jobs ohne Studium mit einem Gehalt von über 30.000 Euro. Einige davon sind:

  • Pilot
  • Fluglotse
  • Bankkaufmann
  • Steuerberater

Was viele nicht wissen ist: Piloten gehören je nach Arbeitgeber und Berufserfahrung zu den absoluten Top-Verdienern. Jahresgehälter im sechsstelligen Bereich sind keine Seltenheit. Auch Fluglotsen verdienen aufgrund des Höchstmaßes an Verantwortung sehr gut – sie kommen bereits bei Berufseinstieg auf ein Monatsgehalt von ca. 6000 Euro.

Last but not least kann der Weg in die Selbständigkeit eine Option sein. So lassen sich eigene Träume auch ohne Uni-Abschluss realisieren. Spezialisierung und Know-how ist aber hier ebenfalls das A und O.

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