Der Auslandaufenthalt: Heute wertvolle Lebenserfahrung, morgen Booster für die Karriere

Ein Semester in Barcelona, mehrere Monate Work & Travel in Australien, ein Praktikum in Tokio oder eine Abenteuerreise durch Südamerika – wer einmal für längere Zeit im Ausland war, weiß: Diese aufregende Zeit vergisst man nie. Doch ein Auslandsaufenthalt ist mehr als eine persönliche Bereicherung, er stellt auch eine lohnenswerte Investition in die berufliche Zukunft dar.

 

Reisen verändert uns - und zwar zum Positiven

Viele junge Menschen zieht es nach dem Schulabschluss, während oder spätestens nach dem Studium in die weite Welt hinaus. Und das ist gut so. Denn Auslandserfahrungen helfen uns dabei herauszufinden, wohin die Lebensreise gehen soll. "Die zeitweise Entfernung vom Elternhaus", erläutert der Diplompädagoge und Geschäftsführer von ruf Reisen Thomas Korbus, "gibt jungen Menschen den nötigen Freiraum, eine eigene Vorstellung vom Leben zu entwickeln und sich in Selbstbestimmung zu üben." Dass Reisen einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leistet, bestätigt auch eine Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Demnach machen uns die Erfahrungen im Ausland und vor allem die dabei geknüpften sozialen Kontakte offener für Erfahrungen, sozial verträglicher und emotional stabiler.

 

Der Weg ins Ausland ist zugleich der erste Schritt auf der Karriereleiter

Auslandsaufenthalte sind nicht nur eine bereichernde Lebenserfahrung, sie machen sich auch hervorragend auf dem Lebenslauf. Die VALERA Langzeitstudie des INCHER-Kassel hat gezeigt: Ein Auslandsaufenthalt ist zwar selten Einstellungsvoraussetzung, erleichtert den Berufseinstieg aber erheblich. So fanden Absolventen mit Auslandserfahrung im Vergleich deutlich schneller und mit weniger Bewerbungsaufwand eine Anstellung. Dabei machen nicht allein die Sprachkenntnisse oder die im Ausland erworbenen Fachkompetenzen den Unterschied. Wichtiger sind oft die so genannten "Soft Skills". Arbeitgeber verbinden mit einem längeren Auslandsaufenthalt wichtige persönliche Qualifikationen, stellt die Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit fest. Dazu gehören in erster Linie ein hohes Maß an Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Flexibilität, gefolgt von Motivation, Ausdauer, Organisationstalent, Anpassungsvermögen, interkultureller Kompetenz, Toleranz und Durchsetzungsvermögen.

 

Viele Wege führen ins Ausland - und damit ans Ziel

Eine Zeit im Ausland zu verbringen lohnt sich in jedem Fall - für Schüler, Studierende und Absolventen genauso wie für Menschen, die bereits im Berufsleben stehen. Denn auch letztere profitieren sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene, wenn sie z. B. ihre Sprachkenntnisse erweitern oder interkulturelle Kompetenzen ausbauen und sich so neue Einsatzbereiche im Job erschließen.

Über Zeitraum und Art des Auslandsaufenthaltes entscheiden die individuelle Lebenssituation, die eigenen Vorlieben und Ziele. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig: von Ausbildung und Studium über Au-pair-Aufenthalte, soziale Freiwilligendienste bis hin zu Sprach- und Erlebnisreisen. Immer beliebter werden auch bei Jugendlichen Reisen in weit entfernte Länder. Kein Wunder: Wie kann man den eigenen Horizont besser erweitern, als unter fremden Himmeln, in nie gesehenen Landschaften und im Zusammentreffen mit anderen Kulturen? Besonders beliebte Ziele sind dabei die USA, Indien, Südafrika, China und Thailand – gerne auch als Pauschalreise, beispielsweise über einen Jugendreiseveranstalter.

 

Organisierte Aufenthalte bieten viele Vorteile - gerade bei Fernreisen

Wer sich für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, kann die Planung und Umsetzung selbst in die Hand nehmen oder den Service etablierter Reiseanbieter in Anspruch nehmen. "Für jüngere Reisende empfehlen sich organisierte Reisen mit altersgerechten Programmen, einer qualifizierten Reiseleitung und speziell ausgebildeten Teamern", rät Thomas Korbus von ruf Reisen. Aber auch jungen Erwachsenen bieten diese Reisen klare Vorteile. "Gerade bei Fernreisezielen, wie China, Südafrika oder USA profitieren sie von unserer Erfahrung und unseren zahlreichen Kontakten in das jeweilige Zielland. Bei uns kann man schon ab 16 Jahren eine Weltreise buchen – und dabei auf unsere Expertise vertrauen." Expertise heißt in diesem Zusammenhang nicht nur Sicherheit. Gute Veranstalter ermöglichen den jungen Reisenden einzigartige Erlebnisse, die Kultur und Entspannung mit authentischen Begegnungen jenseits der ausgetretenen Touristenpfade und der Erfüllung individueller Wünsche verbinden. Daher lohnt es sich, bei der Wahl des Anbieters auf individuelle Reisebausteine Wert zu legen. ruf Reisen zum Beispiel bietet jugendlichen Gruppenreisenden neben einem Freizeit- und Sportprogramm auch an, Sprachkurse zu absolvieren oder das Campusleben in Ländern wie Australien, Thailand oder den USA zu erkunden. 


Ein Beitrag von Gastautor Michael Müller

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