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Innere Unruhe – wie der Unialltag unsere Psyche beeinflusst

Viele Studenten kennen es: Schlaflosigkeit, Nervosität, der Körper ist 24/7 unruhig. Gerade in der Prüfungsphase bist du enormem Stress und Druck ausgesetzt, was sich oft auf die Psyche niederschlägt, manchmal sogar in einer Depression endet. Woher diese innere Unruhe rührt, was du dagegen tun kannst und welche Hausmittel dagegen helfen, haben wir für dich zusammengefasst.

Innere Unruhe – was ist die Ursache?

Innere Unruhe kann aus verschiedenen Gründen resultieren: Stress wegen bevorstehender Prüfungen, eine Präsentation, ein wichtiges Vorstellungsgespräch. Abhängig davon, wie lange wir diese unangenehme Situation schon vor uns herschieben, kann sie nicht nur innere Unruhe auslösen, sondern auch verstärken. In der Regel löst sich die Unruhe mit dem ›Überstehen‹ des Ereignisses. Zu viel Koffein kann ebenfalls zu einer Form von innerer Unruhe führen. Typische Krankheiten, deren Symptome innere Unruhe beinhalten sind Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder Unterzuckerung. Oftmals ist die Unruhe jedoch psychisch durch Stress, Depression oder Angstzustände bedingt. Auch Medikamente, Drogen und Alkohol führen dazu.

Innere Unruhe – Symptome?

Häufig fühlst du dich permanent nervös, gestresst und hast das Gefühl, mit der eigenen Situation und dem Empfinden unzufrieden zu sein, ohne einen wirklichen Grund dafür zu finden. Andere Symptome sind unter anderem Schlafstörungen, zittrige Hände, Angstzustände, Konzentrationsprobleme, aggressives Verhalten, Herzrasen und Schweißausbrüche.

Innere Unruhe – wie kannst du dagegen vorgehen?

In den meisten Fällen ist eine innere Unruhe behandelbar, oftmals ohne professionelle Hilfe. Der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Heilung ist die Selbsterkenntnis, dass mit dir im Moment etwas nicht stimmt. Viele Studenten wollen sich selbst nicht eingestehen, mit der aktuellen Situation überfordert zu sein, aus Angst, Unsicherheit oder Scham. Du musst dich jedoch der Situation stellen, um sie ändern zu können – sei ehrlich zu dir selbst! Probleme werden so lange verdrängt, bis sie zu groß wirken und du denkst, sie aus eigener Kraft nicht mehr lösen zu können. Deswegen solltest du dir präventive Lösungsstrategien überlegen: Schreibe deine Bedenken auf eine Karteikarte und auf die Rückseite die bessere, positivere Sichtweise auf die Situation. Das stetige Bewusstmachen, dass jede negative Sichtweise genauso gut positiv betrachtet werden kann, relativiert das eigene Denken immens.

Innere Unruhe – Tipps gegen die Anspannung

1. Weniger Stress im Alltag

Leichter gesagt als getan – versuche jedoch trotzdem, den Stress in deinem Alltag zu reduzieren. Gehe deinen Tag durch und überlege dir, in welchen Situationen du besonders gestresst bist – lassen sie sich vermeiden oder zumindest abschwächen? Bereitet dir die Prüfungsvorbereitung Bauchschmerzen, teile dich einem Kommilitonen mit, Reden hilft viel und sicher wird er dir seine Hilfe beim Lernen anbieten. Somit nimmst du der inneren Unruhe und der Nervosität den Nährboden.

2. Lernalltag strukturieren

Damit ist nicht gemeint, dass du deinen Alltag komplett auf den Kopf schmeißen musst, nur weil es heißt, morgens lernt es sich am besten. Warst du schon immer ein Nachtmensch, dann bleibe dabei, hauptsächlich nachts zu lernen. Ganz wichtig: Lege Lernpausen ein! Du kannst dich der liegengebliebenen Wäsche widmen oder einfach den Kopf ausschalten und an die frische Luft gehen.

3. Sporteln

Bewegung hält dich nicht nur fit sondern sorgt auch dafür, dass dein Geist wach bleibt. Sport schafft einen Ausgleich zu deiner Unruhe. Durch die Anstrengung beim Sport kannst du Nachts sogar wieder besser schlafen. Am besten sportelst du draußen – die frische Luft tut dir gut und die Sonne wirkt sich positiv auf dein Gemüt aus.

4. Entspannungsübungen

Entspannungsübungen reichen von Meditation, über Yoga bis hin zu Atemübungen oder autogenem Training – welche Form der Entspannung dir gegen deine innere Unruhe am besten hilft, musst du selbst herausfinden. Es bieten sich jedoch genug Möglichkeiten, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.

5. Musik

Du hast sicher zu jeder Lebenslage die passende Musik auf deinem Handy gespeichert. Entspannte Musik sorgt dafür, dass der Stress nächlässt – am besten hörst du deine Lieblingsmusik, sie bringt dir positive Erinnerung zurück und sorgt für bessere Laune. Auch klassische Musik soll helfen, Stress zu reduzieren. Beruhigende Musik lässt dich entspannen.

6. Hausmittelchen und Homöopathie

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Tees, die beruhigend wirken und beim Einschlafen helfen. Auch diverse Öle und Badezusätze lösen einen entspannenden Effekt aus und mildern die innere Unruhe. Vor allem Lavendelzusätze und -öle wirken besonders entspannend. Was dir am besten tut, kannst du nur durch Ausprobieren herausfinden. Wenn keine Tees etc. zu Hause hast, auf »harte« Medikamente aber verzichten möchtest, gibt es in der Apotheke Alternativen: Homöopathische Mittel! Sanfte Mittel mit Passionsblume, Hopfen und Baldrian wirken sich positiv auf deine innere Unruhe aus. Auch Mischungen aus Tigerlilie und Frauenschuh kannst du bedenkenlos einnehmen – denke aber daran, dass sich bei homöopathischen Mitteln der Effekt erst nach einer gewissen Zeit einstellt. Fange also rechtzeitig vor den Prüfungen an, um innerer Unruhe und Nervosität vorzubeugen!

 

 


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