So wichtig ist gutes Handwerkszeug für ein Start-up

Vorlesungen, Seminare und sogar ganze Studiengänge zum Thema Entrepreneurship werden zunehmend häufiger angeboten.

Die Zeiten an den deutschen Universitäten ändern sich. Der Grund: Zunehmend häufiger werden Fachkräfte mit dem gewissen X-Faktor ausgebildet. Was dieser bewirkt? Dieser vermittelt Gründer-Flair, Fachwissen rund um Business-Plan und Verhandlungsführung und schürt den Willen, sein eigener Chef zu sein. Wie wichtig bereits zu Beginn das passende Equipment ist, soll Thema in diesem Beitrag sein.

 

Die deutsche Start-up-Szene an der Universität

Die Universitätslandschaft stellt sich auf den Wunsch vieler junger Studenten ein, ihr eigener Chef zu sein. Das Resultat: Studiengänge rund ums Thema „Entrepreneurship“ findet man heute immer häufiger. In der Welt heißt es dazu: „Aktuell gebe es mehr als 100 Gründerlehrstühle an den Hochschulen. Fast jede Universität bietet inzwischen Beratung oder wenigstens Seminare für junge Gründer an. Auch das Studienangebot weitet sich aus. Im Hochschulkompass, einer deutschlandweiten Übersicht der Hochschulrektorenkonferenz zu Studienangeboten, stehen aktuell zehn reguläre Masterstudiengänge mit Entrepreneurship im Titel.“

 

Neben der Vermittlung der bereits eingangs erwähnten branchenübergreifenden Fachkenntnisse – vom Businessplan bis hin zur Verhandlungsführung – gibt es für diese Studenten auch Vorbilder zum Anfassen. Erfolgreiche Gründer werden eingeladen und geben praxisnahe Tipps. Sie berichten mitunter auch von der Gründer-Persönlichkeit, die eng mit Unabhängigkeitsstreben, Leistungsorientierung, Risikobereitschaft und Zuversichtlichkeit zu tun hat. Dass jeder Absolvent gründet, sei nicht zu erwarten, heißt es aus den Rängen der Verantwortlichen. Dennoch seien die erworbenen Kenntnisse auch exzellent, um einen guten Job – vielleicht sogar in der Start-up-Szene – zu finden.

 

Wie viel Equipment braucht ein Start-up-Unternehmen?

Pauschal lässt sich diese Frage sicherlich nicht beantworten, denn letztlich ist es branchenabhängig, welches Equipment zur Grundausstattung gehört und welches im Laufe des Erfolgs angeschafft werden kann. Wann der Umstieg von einer manuellen Arbeitsmethode auf eine automatisierte Arbeitsweise Sinn macht, ist letztlich eine Frage der Effizienz. Wenn der Zeitaufwand für eine manuelle Tätigkeit zu hoch wird, dann wird es letztlich günstiger für den Betrieb, auf eine automatisierte Technik umzusteigen.

pixabay.com © Peggy_Marco (CC0 Public Domain)Ein Praxisbeispiel: Die zunehmende Digitalisierung lässt häufig den physisch vorhandenen Papierverkehr schrumpfen. Was aber weiterhin im Aufschwung begriffen ist, ist der Online-Handel und der damit in engem Zusammenhang stehende Online-Versand von Waren, denn: Wer online ordert, der lässt sich in aller Regel die Waren auch zuschicken. Wer in dieser Branche als Start-up beginnt, wird sicherlich in der Anfangszeit noch selbst stempeln, etikettieren und versenden. Doch wenn die Geschäfte gut laufen, ist es sinnvoll, genau diesen Komplex abzugeben. Letztlich geht es dabei um die Auftragsabwicklung, deren Abfolge transparent dokumentiert werden kann und somit auch für Nicht-Gründer nachvollziehbar wird.

 

Stempeln automatisieren? Ja, auch das geht. In der Branche haben sich dafür sogenannte Elektrostempel durchgesetzt, die sich durch diese Vorteile hervorgetan haben:

 

  • Sie lassen sich schnell und unkompliziert anwenden.
  • Neben der einfachen Beschriftung können auch aufwendiger gestaltete Stempel kreiert und aufgebracht werden. So sind Elektro-Stempel klassisch nutzbar oder für kreativere Zwecke, wenn nicht gar für Marketingaktionen verwendbar.
  • Die Oberfläche, auf die gestempelt wird, muss nicht zwingend nur Papier sein. Auch das Stempeln auf Plastik und Metall wird mit der entsprechenden Technik möglich.
  • Satte Farben und die Langlebigkeit des Produkts sind möglich.

 

Was hier mit der erwähnten Auftragsabwicklung erfolgt, sollte das Grundprinzip in einem aufstrebenden Start-up-Unternehmen sein: Unkreative und zugleich zeitintensive Aufgaben dürfen und sollen dann abgegeben werden, wenn es einen dokumentierten Work-Flow dafür gibt. Die Übertragung der Aufgaben erfolgt dann an die Technik, an einen Mitarbeiter oder an ein Dienstleistungsunternehmen.

 

An diesen Stellen können Start-ups an der Effizienz-Schraube drehen

So reduziert kann ein Start-up-Unternehmer arbeiten, wenn die Strukturen im Betrieb entsprechend angepasst sind.Ist die Idee gut, geht der Auftragseingang des Start-ups sprichwörtlich durch die Decke. So wird es als Gründer immer wichtiger, effizient zu arbeiten und die bereits erwähnten „unkreativen“ Aufgabenbereiche sinnvoll abzugeben. Wo dies funktionieren kann, zeigt diese Liste.

 

  1. Die IT-Landschaft. Aufgepasst! IT ist in diesem Zusammenhang mehr als nur die Auswahl der Hardware, die mit Hilfe einer guten Beratung ausgewählt werden kann. IT im Start-up bedeutet auch, sich um das Thema Sicherheit, Backup und Datenformate zu kümmern. Praxistipp: Flexibilität und Zuverlässigkeit sind entscheidende Faktoren bei der Wahl eines entsprechenden Dienstleisters. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, alle Prozesse in der IT-Struktur abbilden zu können. Dazu kann auch die Buchhaltung zählen.
  2. Das papierlose Büro. Dieses Konstrukt möchte weg von langwierigen Ablagetätigkeiten und weg vom Papierchaos auf dem Schreibtisch. Wer am Beginn seiner Gründerkarriere steht, kann bereits die Weichen für ein papierloses Büro stellen. Das Grundprinzip ist schnell erklärt: Das interne Firmenleben soll papierlos ablaufen. Das externe Leben, sprich der Versand an den Kunden, wird weiterhin in physischer Form erfolgen. Wer weiß, was an Papiermaterial vorhanden ist, kann dementsprechend nach einer Scanoption suchen, die automatisiert und manuell funktionieren kann. Anschließend werden die so kreierten PDF-Dokumente sortiert verwaltet und abgelegt. Mehr Details dazu gibt es in diesem Fachbeitrag.
  3. Coworking-Places. Wer keine großen Betriebsstätten braucht, um sein Business zu betreiben, kann auf die Business-Lösung einer Wohngemeinschaft setzen, um die Effizienz zu steigern bzw. Kosten zu minimieren. Häufig zieht der Gründer dabei in ein Büro und kann die dort vorhandene Infrastruktur und das Equipment vor Ort nutzen. Das kann große Anschaffungen zum Beginn minimieren.

Ein Beitrag vom externen Autor Andreas Schmidt

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