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Die Studenten-WG gemeinsam einrichten – so klappt es

Gemeinsam eine Wohnung oder ein Haus zu mieten, ist eine gute Möglichkeit, wenn alle Zimmer im Studentenwohnheim oder bestehenden WGs schon vergeben sind. Neben dem Erstellen des Haushaltsplans und dessen Einhaltung kann aber ebenso die Einrichtung der Gemeinschaftsräume für Zündstoff sorgen. Vor allem dann, wenn es sich um mehrere gleichberechtigte WG-Bewohner handelt, ist es wichtig, dass vor dem Gang ins nächste Möbelhaus einige Punkte zur Sprache kommen. 
 

6 Tipps, um den Gemeinschaftsraum einzurichten 

Es lohnt sich daher, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen und sich gemeinsam Gedanken über die zukünftige Einrichtung zu machen.

  1. Welcher Stil soll im Gemeinschaftsraum vorherrschen? Je nachdem wie groß Haus oder Wohnung sind, gilt es vor allem, das Wohnzimmer einzurichten. Um große Streitigkeiten zu vermeiden, ist es schon bei der Zusammenstellung der WG hilfreich, zu wissen, wie der persönliche Geschmack der zukünftigen Bewohner ist. Ziehen Eiche-Rustikal mit Purismus und Laura-Ashley zusammen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mindestens einer der Beteiligten nicht glücklich wird.
  2. Farben bieten ebenfalls Potential für Streitigkeiten. Sinnvoll ist es daher, sich auf neutrale Farben zu einigen. Wenn im Gemeinschaftszimmer keine weißen Wände gewünscht sind, bieten sich helle Naturfarben an. Da sie sich außerdem mit fast allen weiteren Farben kombinieren lassen, sind sie ideal. Mit Kissen, Vasen oder anderen Farbtupfern lassen sich Akzente im Raum setzen.
  3. Wie groß ist der Geselligkeitsfaktor in der WG? Eine WG, in der Besuch eher selten ist, kommt im Wohnzimmer in der Regel mit den Sitzgelegenheiten auf der üblichen Familien-Couch aus. Anders sieht es aus, wenn regelmäßig gefeiert wird. Eine große Couch, Sessel oder Hocker sollten dann eingeplant werden. Möglich ist es ebenso, stapelbare Stühle zu haben, auf die zurückgegriffen werden kann. Stapelbare Konferenzstühle, Esszimmer- oder Besucherstühle sind bei Wohnen.de in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich.
  4. Wie hoch ist das gemeinsame Budget? Da ein regelmäßiges Einkommen in der Studienzeit keine Selbstverständlichkeit ist, sollte hier eine genaue Kalkulation stattfinden. Ratenverträge sind nur dann sinnvoll, wenn gewährleistet ist, dass jeder Bewohner die fälligen Raten erfüllen kann. Sich auf das Gehalt eines Jobs in den Semesterferien zu verlassen, der bis dato noch nicht sicher ist, ist riskant.
  5. Wer trotz eines kleinen Budgets stilvoll wohnen möchte, konzentriert sich auf eine hochwertige Couchgarnitur, da sie die meisten Blicke auf sich zieht. Regale, Teppiche und Bilder lassen sich bereits zu günstigen Preisen bekommen, ohne dass die gesamte Optik des Wohnzimmers leidet.
  6. Nicht zu vergessen ist ausreichend Stauraum. Platz für Gesellschaftsspiele, Bücher, Knabbereien oder eine kleine Bar sollte vorhanden sein. Rollcontainer, Regale mit Türen, Boxen oder Schubladen sind ideal, um dort allerhand zu verstauen.

Gastbeitrag von L. Benninghoff