Das ABC des Studiums: wichtige Begriffe

Übersicht
  • <link #c17475>Akkreditierung</link>
  • AStA
  • <link #c17743>Auslandssemester</link>
  • BAföG
  • <link #c17476>Course Catalogue</link>
  • Curriculum
  • <link #c17744>DAAD</link>
  • Diploma Supplement
  • <link #c17687>ECTS</link>
  • Erasmus-Programm
  • <link #c17746>Exmatrikulation</link>
  • Fachwechsel
  • <link #c17748>Firmenkontakt</link>
  • Gasthörer
  • <link #c17751>Internationaler Studentenausweis</link>
  • Kontaktzeit
  • <link #c17689>Learning Agreement</link>
  • Leistungspunkte
  • <link #c17691>Module</link>
  • Musik
  • <link #c17753>Mitfahren</link>
  • Psychologische Beratungsstelle
  • <link #c17755>Ringvorlesung</link>
  • Rückmeldung
  • <link #c17757>Schlüsselqualifikationen</link>
  • Semesterticket
  • <link #c17765>Sport</link>
  • Sprachkurse
  • <link #c17692>Stiftung für Hochschulzulassung</link>
  • Stipendien
  • <link #c17763>Studentenwohnheim</link>
  • Urlaubssemester
  • <link #c17762>Versicherung</link>
  • Workload
Begriffe von A bis Z

Akkreditierung: 

Hochschulen können prinzipiell jegliches Studienfach anbieten, das ihnen trendig erscheint. Die Frage ist, ob am Ende auch ein anerkannter Abschluss stehen darf. Deshalb muss eine Akkreditierungsagentur neuen Studiengängen erst mal bescheinigen, dass sie wirklich sinnvoll und nützlich sind. So sind Qualität und Transparenz des Studiums gewährleistet und Abschlüsse können besser miteinander verglichen werden.

AStA

= Allgemeiner Studierendenausschuss. Studierendenvertretung.

Auslandssemester

Kann nach Rückfrage mit dem Prüfungsamt unter Umständen voll auf das Studium angerechnet werden.

BAföG

= Bundesausbildungsfördergesetz. Beim Staat zu beantragende Studienfinanzierung, die teilweise wieder zurückgezahlt werden muss.

Course Catalogue:

So heißt es ab sofort, das gute alte ›Vorlesungsverzeichnis‹. Gibt’s in Print und auf der Hochschulwebsite online. Darin sind alle aktuellen Veranstaltungen der Hochschule, Vorlesungen und Seminare etc. sowie die Leistungspunkte, die du dafür bekommst, aufgelistet.

Curriculum

= Studienordnung. Beschreibt und bietet Überblick über Ziele, Inhalte und Zeiten des Studiums.

DAAD

= Deutscher Akademischer Austausch Dienst. Fördert Auslandsaufenthalte von Studenten.

Diploma Supplement:

Dies ist ein englischsprachiger Zusatz zu deinem Bachelorabschlusszeugnis. Es gibt Auskunft über Studieninhalte sowie die erworbenen akademischen und beruflichen Qualifikationen. Damit wird die internationale Einstufung deutscher Hochschulabschlüsse erleichtert. Du kannst dir den Zeugniszusatz auch in jeder anderen benötigten Sprache ausstellen lassen.

ECTS

Das ›European Credit Transfer System‹ stellt sicher, dass im Ausland erbrachte Studienleistungen international vergleichbar gemacht und an der Heimathochschule leichter angerechnet werden können.

Erasmus-Programm

Programm der Europäischen Union zur Förderung von Auslandsaufenthalten von Studenten innerhalb der EU.

Exmatrikulation

Gegenteiliger Vorgang des Einschreibens: Der Student verlässt die Hochschule oder verliert zwangsweise, zum Beispiel, weil er sich nicht zurückgemeldet hat, seinen Studentenstatus.

Fachwechsel

Wechsel eines Studienschwerpunktes / einer bestimmten Studienausrichtung. Der Fachrichtungswechsel hingegen kommt quasi einem Studienabbruch gleich – schließt aber die Aufnahme eines neuen Studiengangs mit ein.

Firmenkontakt

Kommt zum Beispiel auf sogenannten Jobmessen oder Firmenkontaktmessen zustande. Vor Ort stellen sich Ansprechpartner der Unternehmen den Fragen der Studenten.

Gasthörer

Besucht Vorlesungen an der Hochschule ohne weitere Verpflichtungen (freie Fächerwahl, keine Prüfungen).

Internationaler Studentenausweis

ISIC (= International Student Identity Card) spricht von 42.000 Vergünstigungen weltweit. Ist international anerkannt und hat damit einen Vorteil gegenüber Studentenausweisen der Hochschulen, die meistens nur regional bekannt und anerkannt sind.

Kontaktzeit

Umfasst sämtliche Stunden, in denen du dir an der Hochschule vom Dozenten Wissen vermitteln lässt oder Prüfungen absolvierst, zählen zur Kontaktzeit.

Learning Agreement

Eine solche Vereinbarung triffst du, bevor du ein Auslandssemester absolvierst. Gast- und Heimathochschule legen darin ein verbindliches Studienprogramm fest. Damit ist garantiert, dass du im Ausland gewisse Veranstaltungen besuchen kannst und die geleisteten Seminarstunden zuhause auch angerechnet werden. Diese Vereinbarung ist für die beteiligten Hochschulen und auch für dich als Studi verbindlich.

Leistungspunkte

Diese kommen dir sicher häufig mit ihrer englischen Bezeichnung ›Credit Points‹ unter und verfolgen dich dein ganzes Studium. Sie sind die Maßeinheit für deinen in Stunden gemessenen Arbeitsaufwand. Je zeitintensiver ein Modul ist, desto mehr Punkte gibt’s natürlich. Nach dem ECTS bedeutet ein Leistungspunkt etwa 25 bis 30 Stunden Aufwand. Die Bachelorabschlussarbeit bringt dir insofern sechs bis zwölf Punkte ein. Früher gab‘s als Leistungsnachweise ›Scheine‹, heute sammelst du Punkte.

Module

In Bachelor- und Masterstudiengängen sind das inhaltlich und/oder methodisch zusammenhängende Lehreinheiten, die sich über ein bis drei Semester strecken. Darin können zum Beispiel ein Einführungskurs und eine praktische Übung zum selben Thema gebündelt sein. Üblicherweise schließt du das komplette Modul, also alle einzelnen Veranstaltungen, mit einer einzigen Prüfung ab.

Musik

Big Band, Chor, Ensembles werden oft über eine zentrale Einrichtung der Hochschule gesteuert.

Mitfahren

In Fernbussen oder Mitfahrgelegenheiten günstiger von A nach B kommen. Dabei muss man manchmal etwas kreativer sein als mit dem eigenen Auto: Günstiger oder häufiger angefahren ist vielleicht die Strecke von Frankfurt nach Berlin als die von Gießen nach Potsdam.

Psychologische Beratungsstellen

Dienen als erste Ansprechpartner für Studenten. Dabei kann es sich um studienbezogene Probleme handeln, aber letztendlich kann hier erstmal alles besprochen werden, was dem Studenten Sorgen bereitet.

Ringvorlesung

Freiere Form der Vorlesung. Verschiedene Dozenten referieren teilweise auch über mehrere Semester hinweg über ein bestimmtes Thema. Also sprechen zum Beispiel Professoren der Mathematik über ›Herausforderungen der Zukunft‹ oder ›Ökologie‹ aus ihrer Sichtweise und werden dann von Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen, Philosophen und so weiter ergänzt.

Rückmeldung

Zum Sommersemester oder Wintersemester ist erforderlich, um nicht exmatrikuliert zu werden. Wer sich nicht zurückmeldet beziehungsweise seinen Semesterbeitrag nicht rechtzeitig an die Hochschule überweist, darf nicht mehr weiterstudieren.

Schlüsselqualifikationen

Dabei handelt es sich meistens um sogenannte ›Soft Skills‹, Fremdsprachen oder fachfremde Vorlesungen, die der Profilschärfung des Studenten dienen und ihn noch besser auf die Praxis vorbereiten sollen. Je nach Hochschule hat der Student entweder die Freiheit, Vorlesungen zu besuchen, die nicht zu seinem Curriculum gehören, oder Zentren für Schlüsselqualifikationen bieten extra Vorlesungen an. 

Semesterticket

Vergünstigter Fahrausweis für die öffentlichen Verkehrsmittel, häufig über Solidaritätsbeiträge finanziert und teilweise für ein ganzes Bundesland gültig.

Sport

Oder auch ›Hochschulsport‹. Die Hochschulen bieten häufig verschiedene Team- oder Einzelsportarten für ihre Studenten an. Anmeldung ist meistens erforderlich.

Sprachkurse

Organisiert über ein Sprachenzentrum können die verschiedensten Sprachen neben dem Studium erlernt werden. Diese können, müssen aber auch nicht für das Studium angerechnet werden.

Stiftung für Hochschulzulassung

Einige Studiengänge wie Medizin und Pharmazie sind bundesweit zulassungsbeschränkt, das heißt, pro Semester wird nur eine gewisse Anzahl an Studenten an den Unis dafür akzeptiert. Die Stiftung für Hochschulzulassung koordiniert sämtliche Bewerberanträge und verteilt die offenen Studienplätze nach den Kriterien Abinote, Wartezeit und speziellen Anforderungen der einzelnen Hochschulen. Die Bewerbung funktioniert inzwischen ganz praktisch online über www.hochschulstart.de.

Stipendien

Wird von verschiedenen Stiftungen verliehen. Beispielsweise bieten die Studienstiftung des Deutschen Volkes, politische Stiftungen wie die Friedrich-Ebert-Stiftung oder religiöse Stiftungen wie das Cusanuswerk Stipendien für besonders begabte und/oder bedürftige Studenten. Welche Stipendien für dich in Frage kommen, findest du heraus unter www.stipendienlotse.de

Studentenwohnheim

Bietet vergünstigte Appartements für Studenten, für die man sich meistens über die Studentenwerke bewerben kann.

Urlaubssemester

Wird nicht auf die Studiendauer angerechnet, kann beantragt und für Praktika oder Auslandsaufenthalte genutzt werden.

Versicherung

Studenten sind versicherungspflichtig. Häufig sind sie jedoch bei der Krankenkasse familienversichert, bei einem Nebenjob sollten allerdings die Einkommensgrenzen beachtet werden.

Workload

Klingt nach einer Menge Arbeit. Das ist es in gewisser Weise auch, denn ›Workload‹ beschreibt den in Stunden ausgedrückten erwarteten Arbeitsaufwand für Module und Lehrveranstaltungen. Dabei wird der zeitliche Aufwand für Anwesenheit in den Kursen (siehe ›Kontaktzeit‹), Prüfungsvorbereitung, Selbststudium etc. kalkuliert, der als Grundlage für die Vergabe von Leistungspunkten dient. Dein Arbeitsaufwand als Student wird übrigens auf 1.500 bis 1.800 Stunden pro Jahr geschätzt.

Quelle: www.bolognanet.hrk.de

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