Wie studieren und wohnen wir heute?

Die Art zu studieren hat sich in den letzten Jahren verändert. Vor etwa 10 Jahren, als die Harmonisierung der Studiengänge, wie sie 1999 in Bologna beschlossen wurde, noch in ihrer Umsetzung steckte, waren Studierende noch vergleichsweise immobil. Man entschied sich mehr oder weniger für einen Studiengang oder einen Studienort, an dem man dann die neun Regelsemester plus X eines Diplomstudiums verbrachte. Na klar, auch damals gab es schon die Möglichkeit als Erasmus-Student mal ins Ausland zu gehen. Für den Studienerfolg war dies für viele Studierende aber nicht unbedingt notwendig oder schlicht mit zu viel Aufwand verbunden.

Die Einführung und flächendeckende Umsetzung der Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland bis 2010 hat das Studentenleben wesentlich verändert. Studierende haben nun die Möglichkeit neben dem Studiengang auch den Studienort zu wechseln, ohne bereits erbrachte Leistungen zu verlieren. Und das nicht nur innerhalb Deutschlands; Auslandssemester sind ebenfalls deutlich einfacher mit dem eigentlichen Studiengang kombinierbar. Mit der Internationalisierung der Studiengänge und der damit verbundenen Umstellung auf Bachelor und Master ist Deutschland auch für ausländische Studierende attraktiver geworden.

Die veränderten Studienbedingungen und Möglichkeiten sind auch Arbeitgebern nicht verborgen geblieben. Heute wird von Absolventen mehr denn je erwartet, Erfahrungen an verschiedenen Orten, insbesondere im Ausland zu sammeln. Ein Studium ist heute nicht zuletzt aufgrund der verbesserten Möglichkeiten, aber auch der Ansprüche der Arbeitgeber, deutlich mobiler geworden.

Welche Auswirkungen hat die erhöhte Bildungsmobilität auf das studentische Wohnen? Neben der Zulassung zu einem Studiengang ist die Wohnungssuche nach wie vor eines der größten Probleme von Studierenden. Die Wohnungsmärkte in den meisten Städten sind angespannter denn je und die Wartelisten bei den Studentenwerken sind immer noch lang. Studierende und Azubis sind auf dem freien Wohnungsmarkt zudem nicht gerade die beliebtesten Mieter. Neben dem oft eingeschränkten Zugang zu Wohnraum, den hohen Mietkosten für ein WG-Zimmer oder eine eigene kleine Wohnung, fehlt es nicht zuletzt an adäquaten Unterkünften, die der erhöhten Bildungsmobilität junger Menschen gerecht werden.

Mittlerweile hat auch die Wohnungswirtschaft die gestiegene Mobilität junger Menschen erkannt und versucht mit entsprechenden Konzepten der Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt zu begegnen. Doch entsprechen diese Euren Vorstellungen? Es werden immer häufiger Studentenwohnheime oder Mikroapartmentanlagen mit modernen Studios angeboten. Die kleinen voll möblierten Apartments bieten auf einer durchschnittlichen Fläche zwischen 20 bis 24 m² alles was eine kleine Wohnung braucht, inklusive Bad und eigener kleiner Küche. Alle Nebenkosten, wie Heizung, Warmwasser, Strom und Internet sind in der Miete enthalten. Darüber hinaus werden umfangreiche Services und Gemeinschaftsflächen, wie bspw. Fitnessraum, Learning-Lounge, TV-Room, Cinema-Room oder eine Dachterrasse mit Liegestühlen, geboten. Die modernen kleinen Apartments können teilweise bereits ab 3 Monaten Laufzeit gemietet werden.

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Aktuell führt die Humboldt-Universität zu Berlin zusammen mit CBRE eine bundesweite Umfrage zum Thema „Junges Wohnen“ durch. Es geht in der Befragung in erster Linie um die aktuelle Wohnsituation junger Leute sowie um ihre Anforderungen an eine moderne Wohnform. Die Untersuchung soll aufzeigen, wie die Wohnbedingungen verbessert werden können und zur Debatte um zeitgemäßes Wohnen für junge Menschen beitragen. Jeder Student, Auszubildende oder Berufseinsteiger ist eingeladen, an der kurzen Umfrage zu diesem Thema teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es ein iPad oder 1 von 10 Amazon-Gutscheinen. Also macht mit!


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Ein Studium kann Geld verschlingen. Damit du trotz Studiengebühren und hoher Miete entspannt über die Runden kommst, gibt es viele Finanzierungsmöglichkeiten. Aber: Nicht jede ist für jeden geeignet. Lies hier, welcher Finanzierungstyp du bist. Von wegen ‘laues Studentenleben’:

Ab dem 1. August 2016 sollen die Länder das Konzept umgesetzt haben, das für Studierende sowie Verwaltungsangestellte eine große Erleichterung der alten BaföG-Prozesse bringen kann: eine elektronische BaföG-Anstragstellung inklusive elektronischer Identifikation. Durch die vollständige...