Hausarbeit, Seminararbeit und Bachelorarbeit: So kommt der Inhalt auch optisch gut rüber

Hausarbeit, Seminararbeit und Bachelorarbeit

Jeder Student kennt sie: Hausarbeiten, Seminararbeiten und schließlich die Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie erfordern eine zündende Idee, Fleiß, ein gutes Zeitmanagement und Grundlagenkenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten. Natürlich kommt es bei allen schriftlichen Arbeiten für das Studium, unabhängig vom Umfang, vor allem auf einen gut recherchierten und ausgearbeiteten Inhalt an. Aber auch die optische Gestaltung sollten Studenten nicht unterschätzen. Ein guter Gesamteindruck führt schließlich zur gewünschten Bewertung. Wir haben viele hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen sich der Inhalt der nächsten Arbeit garantiert im besten Licht präsentiert.

Das Deckblatt gestalten

Das Deckblatt ist sozusagen das Aushängeschild einer jeden guten Seminar- oder Abschlussarbeit. Auf diese Seite fällt bei der Bewertung der erste Blick des Prüfers und deshalb muss der Gesamteindruck beim Deckblatt einfach stimmen. Auf das Deckblatt gehören einige obligatorische Daten, die dem Prüfer und den Verwaltungsstellen der Fakultät die Arbeit erleichtern.

 

Das muss unbedingt auf dem Deckblatt stehen:

  • Der Titel der Hausarbeit
  • Der Name und persönliche Daten des Studenten inklusive Matrikelnummer
  • Der Name und der Titel des Dozenten
  • Der Name der Hochschule sowie der Fakultät und, sofern vorhanden, des Fachbereiches
  • Der Name und, falls vorhanden, die Kennziffer der Veranstaltung, für die die Arbeit erstellt wird
  • Der Name des Studienganges und das aktuelle Fachsemester
  • Das Abgabedatum der Arbeit, gegebenenfalls mit Bearbeitungszeitraum


Die Informationen müssen übersichtlich und in sauberem Druckbild vorhanden sein. Ein verschmiertes oder nicht ordentlich formatiertes Deckblatt schafft gleich zu Beginn einen unprofessionellen Gesamteindruck. Deshalb lohnt es sich, auf diesen Teil der Arbeit extra viel Zeit und Sorgfalt zu verwenden, auch wenn er mit dem eigentlichen Inhalt noch nichts zu tun hat. Grundsätzlich sollte sich das Deckblatt optisch in das Gesamt-Layout der Arbeit einfügen.

Detailliertere Informationen zur Gestaltung des Deckblattes und zu den Vorgaben im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens sowie Vorlagen und Muster für die Erstellung gibt es hier.

Das Inhaltsverzeichnis gliedern

In den meisten Studienarbeiten folgt auf das Deckblatt das Inhaltsverzeichnis. Es enthält die Gliederung der gesamten Arbeit und bestimmt damit nicht unwesentlich den Gesamteindruck. Auch das Inhaltsverzeichnis sollte deshalb mit Sorgfalt erstellt werden. Übersichtlichkeit entsteht vor allem durch eine einheitliche Formatierung, die Über- und Unterpunkte optisch gut hervorhebt. Selbstverständlich darf die Seitenzahl bei den einzelnen Teilen nicht fehlen. Als Faustregel für eine gute Gliederung gilt:

Inhaltsverzeichnis in vier Ebenen.Nicht mehr als vier Ebenen verwenden.

Verliert sich die Gliederung in zu vielen Unterpunkten, wird es schnell unübersichtlich und der konkrete Zusammenhang gerät aus dem Blick. Die Überschriften der einzelnen Über- und Unterpunkte sollten prägnant formuliert sein, einen Zusammenhang erkennen lassen und in maximal einem Satz zusammenfassen, womit sich das jeweilige Kapitel inhaltlich beschäftigt. Wie eine gute Gliederung gelingt und wie diese im Inhaltsverzeichnis optisch dargestellt werden sollte, zeigen wir hier.

Das perfekte Druckbild mit dem richtigen Drucker

Ist die Arbeit endlich fertiggestellt, muss das gute Stück nur noch sauber vom Datenspeicher aufs Papier gelangen. Ob Seminararbeit oder Bachelorarbeit, ein sauberes Druckbild macht einen guten Eindruck und gehört einfach zum professionellen Arbeiten. Bei umfangreichen Abschlussarbeiten entscheiden sich Studenten häufig für den Ausdruck vom Profi und lassen ihr Werk direkt vom Laptop oder USB-Stick im Copy-Shop ausdrucken. Dort stehen meist professionelle Großdrucker zur Verfügung, die auch umfangreiche Druckaufträge und spezielle Formate problemlos verarbeiten können. Außerdem stehen die Mitarbeiter Studenten gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn diese vor lauter Stress und Aufregung den richtigen Knopf nicht finden.

Copy-Shops gibt es auch im Internet. Ausdruck und Einband der Arbeit können dort bequem online bestellt werden und das fertige Werk wird innerhalb weniger Tage postalisch zugestellt. Auch ein 24-Stunden-Notfallservice wird häufig angeboten, falls die Arbeit wieder einmal erst auf den letzten Drücker fertig geworden ist. Die extra schnelle Variante ist meist mit einer Selbstabholung in einem örtlichen Copy-Shop verbunden.

Hausarbeiten drucken


Für kleinere Haus- und Seminararbeiten reicht in der Regel auch der heimische Drucker aus. Bevor es ans Drucken geht, kann es helfen, noch einmal den Füllstand der Druckerpatronen oder des Toners zu überprüfen und einen ausreichenden Vorrat an hochwertigem Druckpapier anzulegen. Das erspart den Nervenzusammenbruch, wenn es am Ende doch schnell gehen muss. Bei der Frage, ob Laser- oder Tintenstrahldrucker besser geeignet sind, um eine Seminararbeit zu Papier zu bringen, geht es vor allem darum, ob vornehmlich oder sogar ausschließlich Text gedruckt werden soll, oder ob auch umfangreiche farbige Abbildungen oder Grafiken enthalten sind.

 

 

Für ein gestochen scharfes Schriftbild sind Laserdrucker besonders gut geeignet. Die darin verwendete Drucktechnik erreicht besonders scharfe Konturen und sorgt dadurch für ein äußerst sauberes Schriftbild. Auch Grafiken kommen mit einem Laserdrucker besonders gut zur Geltung. Enthält die Arbeit viele farbige Darstellungen und Bilder oder sogar Fotos, die auf echtem Fotopapier beigefügt werden, ist der Tintenstrahldrucker die bessere Wahl. Er erreicht eine höhere Farbbrillanz als der Farblaserdrucker und erzielt auch auf Spezialpapier das gewünscht Ergebnis.

 

Und wenn es trotz aller guten Vorbereitung einfach nicht klappt? Manchmal ist einfach der Wurm drin und der Drucker macht ausgerechnet dann Probleme, wenn es darauf ankommt. Da heißt es nur „kühlen Kopf bewahren“. Unter prindo.de gibt es schnelle Hilfe bei den häufigsten Druckerproblemen und zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur eigenständigen und unkomplizierten Problembehebung.

Den richtigen Einband wählen

Ist mit dem perfekten Ausdruck der Arbeit auch die letzte technische Hürde genommen, muss das Werk nur noch einen repräsentablen Einband finden. Dabei gilt meist der Grundsatz: Weniger ist mehr. Es gibt opulente Bindungen mit Goldprägung und allerlei Extras, die zwar der Anstrengung, die zum Beispiel hinter der Erstellung einer Doktorarbeit steht, gerecht zu werden scheinen, aber hier schießt es sich schnell über das Ziel hinaus. Auch Abschlussarbeiten sollten einen Einband erhalten, der zwar hochwertig aussieht, aber trotzdem durch schlichte Eleganz überzeugt.

Kleinere Haus- und Seminararbeiten dürfen gerne auch im einfachen Hefter abgegeben werden. Wichtig ist, dass die Seiten in der Mappe gut geschützt werden und die Ränder nicht ausfransen. Klarsichthüllen um jede einzelne Seite sorgen für zusätzlichen Schutz, sind aber nicht bei allen Dozenten gern gesehen, da die Seiten für Notizen bei der Korrektur immer wieder entnommen und neu sortiert werden müssen. Die meisten Dozenten machen klare Vorgaben, in welcher Form sie Seminararbeiten erstellt und abgegeben wissen möchten. Das erleichtert den Studenten die Arbeit und beugt Missverständnissen vor.

 

Gastbeitrag von Patrick Hollweck

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