Planung ist alles – Das richtige Vorgehen beim Schreiben der Masterarbeit

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Das Internet ist eine gute Recherchequelle, wenn es um die Themenfindung geht.

Zum Abschluss des Masterstudiums müssen Studenten eine letzte große Aufgabe meistern. Mit dem Ausarbeiten, Verfassen und Abgeben der Masterarbeit beweisen sie nach einigen Semestern des Lernens, dass sie im Studienfach nicht nur ausreichendes Wissen ansammeln konnten, sondern auch zum selbständigen und wissenschaftlichen Arbeiten in der Lage sind. Viele Studenten, die kurz vor dem Start der Masterarbeit stehen, fühlen sich überfordert von der Masse der Aufgaben. Wer sich schon vorab mit dem Ablauf der Anfertigung einer Masterarbeit befasst, schafft beste Voraussetzungen für eine gute Zeitplanung und eine rundum schlüssige Arbeit.

Start mit Themenwahl und Literatur

Der Start der Arbeit ist nicht direkt mit dem Schreiben verbunden, sondern vielmehr mit der Suche nach einem passenden Thema. Das Thema der Masterarbeit hat einen großen Einfluss auf zahlreiche Gebiete. So kann es nicht nur den beruflichen Einstieg erleichtern. Auch die Qualität der Arbeit und die Leichtigkeit, mit der sie verfasst werden kann, hängen direkt mit der Wahl des richtigen Themas zusammen. Dabei ist der Schwierigkeitsgrad nicht unbedingt ausschlaggebend. Wer sich für ein sehr schwieriges Thema entscheidet und schon bei der Masterarbeit mit einem riesigen Aufwand konfrontiert ist, gerät nicht selten unter Stress. Da die Masterarbeit vor der Doktorarbeit liegt, muss sie nicht zwingend so kompliziert und schwer sein, wie es bei der Erlangung eines Doktortitels gefordert ist. Viel wichtiger ist es, dass das Thema das persönliche Interesse des Studierenden trifft und im besten Fall schon auf die Wunschlaufbahn im Beruf abzielt.

Hans  (CC0-Lizenz)/ pixabay.comDas Finden eines passenden Themas ist dennoch schwierig. Hilfreich kann es sein, aktuelle Geschehnisse aus aller Welt zu betrachten und zu überlegen, ob sich hier auch wissenschaftliche Hintergründe näher beleuchten lassen. Wer in der vorangegangenen Bachelorarbeit bereits ein interessantes Themenfeld bearbeitet hat, kann dieses in der Masterarbeit möglicherweise noch weiter ausarbeiten und eine Ebene tiefer gehen. In jedem Fall fällt die Auswahl des Themas leichter, wenn Studenten schon während des Studiums immer wieder überlegen, welche Themen ihnen besonders liegen und ihr persönliches Interesse in besonderem Maße wecken. Als gute Recherchequellen für die Themenfindung erweisen sich:

  • Fachzeitschriften
  • das Internet
  • Fachbücher


Steht das Thema fest, ist der Zeitpunkt für das Schreiben der Masterarbeit noch immer nicht gekommen. Ein wichtiger Schritt, der nun erfolgen muss, ist die Recherche nach passenden und hochwertigen Literaturquellen. Ohne diese Quellen ist es praktisch unmöglich, eine fundierte Masterarbeit zu schreiben, da erst sie den wissenschaftlichen und thematischen Hintergrund festigen. Auf der Suche nach passender Literatur sollten Studenten ihre Bücher, Fachzeitschriften und auch entsprechend spezialisierte Nachschlagewerke studieren. Zusätzlich kann auch das Internet mit einigen guten Quellen aufwarten. Wichtig ist es jedoch, dass diese Quellen auch in der Masterarbeit zitiert werden dürfen. Wer sich bei der Literatursuche Zeit lässt und sorgfältig vorgeht, wird schon nach kurzer Zeit einige sinnvolle Eindrücke und Anregungen erhalten. Diese sind die perfekte Voraussetzung für das letztendliche Schreiben der Arbeit.

StartupStockPhotos  (CC0-Lizenz)/ pixabay.comDie Masterarbeit schreiben

Mit Literaturrecherche und Themenfindung sind bereits zwei der wichtigsten Punkte auf der Checkliste für die Masterarbeit erledigt. Hat ein Student diese beiden Aufgaben gewissenhaft durchgeführt und auch seinem zugeteilten Betreuer das Thema offiziell mitgeteilt, kann er mit dem Schreiben starten. Am sinnvollsten ist es, vor dem Erstellen des ersten Satzes zunächst die Gliederung der Masterarbeit zu planen. Diese erschafft einen schlüssigen Aufbau der gesamten Arbeit und ist maßgeblich an ihrer letztendlichen Qualität beteiligt. Bei der Erstellung einer Gliederung können auch die einzelnen Überschriften formuliert werden. Dies erleichtert den Schreibprozess und macht deutlich, dass der Student zum logischen Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit fähig ist. Für die Person, die mit dem Lesen und Kontrollieren der Arbeit beauftragt wird, ist die Gliederung ein wichtiger Anhaltspunkt dafür, die Gedanken des Studenten nachzuvollziehen und sein Vorgehen zu verstehen. In aller Regel kontrolliert der Betreuer vor dem Schreiben der Arbeit zunächst die Gliederung. Seine Freigabe ist daher ein guter Beweis dafür, dass das Thema und auch der Aufbau der Arbeit den Ansprüchen des Masterstudiums entsprechen.

Beim Schreiben der Masterarbeit ist es wichtig, dass der Student sich sachlich und wissenschaftlich ausdrückt. Es ist jedoch ein Fehler, die Formulierungen in der Masterarbeit extrem kompliziert, kaum verständlich und mit zahllosen Fachbegriffen zu gestalten, da die Verständlichkeit des Werkes hierunter leidet. Kurze und gut verständliche Sätze, die jeder Leser der Arbeit direkt verstehen kann, ohne zusätzliche Nachschlagewerke zu benötigen, sind das A und O. So sollte bei der Verwendung eines Fachbegriffes immer auch eine entsprechende Definition und Erläuterung geliefert werden. Der Text der Masterarbeit lebt von einer lebendigen Gestaltung, weswegen alle Verben stets im Aktiv stehen sollten. Das Passiv erweist ist als schlechte Lösung, da hier ein wichtiger Informationsteil nicht mitgeteilt wird. Auch Rechtschreibung und Grammatik sollten stets korrekt angewendet werden. Da die Formulierung der Masterarbeit Studenten vor große Herausforderungen stellt, wenden sich viele an professionelle Anbieter, die Studenten beim Masterarbeit Schreiben unterstützen.

Ein entscheidender Punkt innerhalb der Masterarbeit sind auch Zitate. Sollen Inhalte aus Literaturquellen wiedergegeben werden, kann dies auf direkte oder auch indirekte Art und Weise geschehen. Da es keine allgemein gültigen Regeln für das Zitieren in Masterarbeiten gibt, sollten Studenten vorab bei ihrer Universität nach den entsprechenden Vorgaben fragen. Immer dann, wenn eine Quelle erwähnt und möglicherweise auch zitiert wird, trägt der Student diese direkt in das Literaturverzeichnis der Masterarbeit ein. So stellt er sicher, dass alle Literaturquellen am Schluss in einer vollständigen Liste angegeben sind.

Druck und finale Prüfung

Nach dem Schreiben der Masterarbeit, einem guten Lektorat und dem Prüfen der selbigen durch Freunde oder Familienmitglieder erfolgt der Druck. Dieser Schritt sollte nicht am heimischen PC mit gewöhnlichem Drucker erfolgen, da die optische Qualität hierunter leidet. Besser ist es, eine professionelle Druckerei zu beauftragen, die die Masterarbeit nicht nur auf Papier bringt, sondern auch bindet. Alle Bilder sollten vor dem Druck in einer guten Auflösung vorliegen, um unscharfe oder gar verzogene Darstellungen zu vermeiden.

Die gedruckte Masterarbeit kontrolliert der Student vor der finalen Abgabe erneut. Hier wird noch einmal überprüft, ob alle Grafiken entsprechend gut dargestellt werden und ob der Text der Arbeit vollständig enthalten ist. Auch das Literaturverzeichnis darf nicht fehlen. Stimmt dann alles, kann die Masterarbeit guten Gewissens eingereicht werden.


Ein Beitrag vom externen Autor Patrick Heidemann

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