Bücher kreuz und quer rund um eine alte Tür gestapelt
ninocare / pixabay

Das nervt: Bücher suchen in der Bibliothek

1.000 Dinge, die uns in Schule und Studium genervt haben. Heute: Bibliotheksbesuche

Vorab: Ich liebe Bücher. Aber: Ich bekomme Zustände, wenn ich an die Büchersuche in der Unibibliothek denke. Warum? Die Signatur herausgesucht und auf einen Zettel geschrieben, tigere ich auf Zehenspitzen los und suche das richtige Regal – müsste im ersten Stock sein – ach nein, doch im Erdgeschoss. Zweite Reihe hinten links – Stop, falsch – hinten rechts. Wer hat sich dieses System ausgedacht? Am richtigen Regal angelangt, stehe ich zehn Minuten davor und finde das gewünschte Buch nicht. Also zurück zum Computer: Signatur checken – war richtig notiert. Verfügbarkeit checken – ausleihbar. Also möglichst geräuschlos zurück zum Regal. Ich checke jeden Buchrücken: nichts. Genervt gehe ich zur Ausleihtheke – inzwischen nicht mehr auf Zehenspitzen, mir doch egal. Die Aushilfe erklärt mir freundlich, dass das Buch eigentlich da sein müsste und sie sich das jetzt auch nicht erklären könne. Ich solle warten, dann frage sie mal ihre Kollegin. Tief durchatmen – sie kann ja nichts dafür. Ein Blick auf die Uhr verrät mir jedoch, dass ich nicht warten kann, die nächste Vorlesung beginnt in drei Minuten. Ich verlasse wütend stampfend die Bibliothek. Nach der Vorlesung starte ich noch einen Versuch. Checke noch einmal die Signatur am Computer – alles richtig. Checke die Verfügbarkeit – entliehen und zwei Mal vorgemerkt. Ich hasse diese Bücherverstecker.


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