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Ein Tag als Trainee

Zwei Berufseinsteiger geben Einblicke

08.00 Uhr: Warm-up

»Mein Tag beginnt meistens zwischen 8 und 9 Uhr. Bevor es richtig losgeht, checke ich meine E-Mails, erstelle eine To-do-Liste und bearbeite Kundenanfragen. Meine Hauptaufgabe ist es, den russischen Markt für unsere Produkte und Lösungen zu erschließen. Das heißt, den Markt kontinuierlich zu beobachten, herauszufinden, welche Unternehmen einen Bedarf für unsere Produkte haben könnten, und zu wissen, wie und womit sich die Konkurrenz am Markt positioniert.«

Nicole Wagner,European Sales Trainee im Business Development bei ABB

11.00 Uhr: Besprechung der Dienstreise

»Ich hatte schon mehrfach die Gelegenheit, mit meinen Kollegen auf Dienstreise zu gehen, und bald ist es wieder soweit. In der kommenden Woche begleite ich sie zu einem Termin bei unserem Dienstleister, der die Logistik für unseren Onlineshop und die Hängeware abwickelt. Heute bespreche ich mit meinen Kollegen, welche Themen bei dem Meeting auf der Tagesordnung stehen werden. Ich freue mich schon auf diese willkommene Abwechslung außer Haus und die vielen neuen Einblicke.«

Miriam Sasse,Trainee Logistics bei der Freier Group Logistics (s.Oliver Group)

12.00: Gemeinsames Mittagessen mit den Kollegen

»Die Mittagspause verbringe ich am liebsten mit meinen Kollegen in unserer Kantine, dem s.Oliver Casino. Ich finde das Essen dort super, da es nicht nur günstig, sondern dank vegetarischen Angeboten und einer Salatbar auch lecker und gesund ist. Dadurch, dass ich bei den verschiedenen Stationen meines Traineeprogramms regelmäßig neue Kollegen kennenlerne, ist die Mittagspause für mich eine super Gelegenheit, sich auch privat auszutauschen und mein Netzwerk innerhalb des Unternehmens auszubauen.«

Miriam Sasse, Freier Group Logistics (s.Oliver Group)

14.30 Uhr: Developing Business

»Am Nachmittag habe ich meist Kundentermine, die ich zusammen mit den lokal verantwortlichen Vertriebskollegen wahrnehme. Wie in vielen Vertriebsregionen dieser Welt sind auch in Russland die Englischkenntnisse unserer Kunden auf einem niedrigeren Niveau als in Deutschland. Deshalb ist es wichtig, mit den russischen Kollegen zu den Geschäftspartnern zu reisen, welche im Zweifelsfall übersetzen und die Verhandlung übernehmen können. Ich stelle – teils auf Russisch, teils auf Englisch – unsere Produkte vor, beantworte technische Fragen, zeige den Kunden mögliche Anwendungen und stelle projekt- und marktspezifische Fragen, um einen besseren Überblick über mögliche Potenziale zu bekommen.«

Nicole Wagner, ABB

15.30 Uhr: Projektarbeit SAP-Einführung

»Im Rahmen meines Traineeprogramms habe ich die Chance, an einem unternehmensweiten Großprojekt zur Einführung von SAP für unsere gesamte Wertschöpfungskette mitzuwirken. Schön zu sehen, wie unsere Kollegen in der spannenden Go-Live-Phase zusammenhalten und Herausforderungen gemeinsam lösen. Bei solchen Großprojekten und im Tagesgeschäft begleite ich oft unsere Logistikmanager. So kann ich mein Know-how weiter ausbauen und lerne die verschiedenen Themen aus einem übergeordneten Blickwinkel kennen. Die Führungskräfte sind dabei immer an meinem Feedback interessiert, sodass ich eigene Ideen einbringen kann.«

Miriam Sasse, Freier Group Logistics (s.Oliver Group)

19.30: Feierabend mal anders

»Auch nach der Arbeit lassen meine Moskauer Kollegen keine Gelegenheit aus, die russische Herzlichkeit und Gastfreundschaft unter Beweis zu stellen. Ich werde in sämtliche ABB-Freizeitaktivitäten eingebunden – ob zum wöchentlichen Rudertraining, zum gemeinsamen Kinobesuch oder zum Campingwochenende außerhalb der Stadt.«

Nicole Wagner, ABB

 Fotos: s.Oliver, ABB

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