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Get into Trainee

Was du rund um deinen Einstieg als Trainee wissen solltest.

Ausgezeichnet

Mit der ›Trainee-Auszeichnung‹ werden karrierefördernde und faire Traineeprogramme prämiert. Solltest du dich also für einen Einstieg in Form eines Traineeships interessieren, halte am besten die Augen offen: Welches Unternehmen wurde mit der Auszeichnung geehrt? So hast du gleich einen guten Anhaltspunkt, welcher Arbeitgeber dir den optimalen Berufseinstieg bietet.

Spezialisierung

Du weißt schon jetzt, worauf du dich spezialisieren möchtest? Sehr gut – solltest du deine Meinung aber doch noch ändern, ist das in vielen Unternehmen kein Problem. »Wenn ein Trainee innerhalb des Programms feststellt, dass er einen anderen Schwerpunkt bevorzugt, dann ist dies innerhalb seines Fachbereiches möglich und wir unterstützen ihn dabei«, sagt Jutta Näther, die bei Rewe für die Trainee-Betreuung zuständig ist. 

Gesunder Mittelweg 

Nach dem Abschluss direkt in die fordernde Junior-Position oder erstmal ein schlecht bezahltes Praktikum? Das Traineeprogramm bildet einen Mittelweg: Dein theoretisches Wissen wird in einem Unternehmen mit praktischen Erfahrungen ergänzt, um deine Ausbildung abzurunden. Dank der Betreuung durch einen Mentor wirst du in deinen Aufgaben unterstützt, bist aber auch gefordert.

Gehalt(voll)

Das durchschnittliche Bruttogehalt eines wirtschaftswissenschaftlichen Trainees beträgt etwa 3.000 Euro monatlich. Allerdings lässt sich die tatsächliche Summe nicht exakt vorhersagen: Der Lohn wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich hoch angesetzt. Am lukrativsten ist jedoch die Finanzbranche. 

Dauer

Die Länge des Traineeprogramms variiert von Firma zu Firma, doch im Mittelwert dauert das klassische Traineeship zwölf Monate. Etwa die Hälfte aller Trainees in Deutschland lernt innerhalb dieser Zeit drei Abteilungen des jeweiligen Unternehmens intensiver kennen, 35 Prozent sogar vier bis sechs. 

Möge der Bessere gewinnen

Nach diesem Motto gehen Unternehmen, die Trainees einstellen, in der Regel nicht. Es werden meist nur so viele Absolventen ins Traineeprogramm aufgenommen, wie langfristig Nachwuchsführungskräfte gebraucht werden. Das bedeutet für dich: Mach dir keinen Konkurrenzstress – konzentriere dich lieber auf deinen persönlichen Lernprozess.

Vor der Bewerbung

Welche Voraussetzungen du für eine Traineestelle erfüllen musst? Im Grunde sind die gleichen Punkte relevant wie bei den meisten Stellenausschreibungen: Ein guter Uni-Abschluss, praktische Erfahrungen in der betreffenden Branche und bestenfalls Auslandserfahrungen bilden ein solides Fundament. Zudem solltest du gut über die Werte des Unternehmens informiert sein, bei dem du ein Traineeprogramm absolvieren möchtest. 

Get better 

Dich erwarten in der Regel einige Fortbildungen: »Pro Station erhält jeder Trainee ein individuell zugeschnittenes Paket an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen wie zum Beispiel Trainings oder Seminare und arbeitet an spannenden strategischen Projekten mit«, verspricht Nicole Baumeister aus dem Competence Center bei Vetter. 

Besonderheiten im Auswahlprozess

Klassischerweise werden Traineestellen zu festen Terminen ausgeschrieben und auch der Bewerbungszeitraum ist klar definiert. Sehr strikt sind die Recruiter hinsichtlich deines Studiums, dessen Abschluss meist nicht allzu lange her sein darf. Oft spielt auch das Alter der Bewerber eine Rolle, da es bestimmten Beschränkungen unterliegt.

Langfristiges Ziel: Festanstellung

Ziel eines Traineeprogramms ist es, dass Nachwuchstalente sowohl spezifisches Fachwissen sammeln als auch ihre Persönlichkeit weiterentwickeln können. Die Unternehmen, die Absolventen ausbilden, sind meist auf deren Übernahme aus. Denn am Ende deines Traineeships kennst du dich mit den Interna aus und bist gut ins Team eingearbeitet. 


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